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Tote und Verletzte in Odessa nach russischen Angriffen

ODESSA/NOWOROSSISJK (dpa-AFX) - Bei neuen schweren russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind mindestens drei Menschen getötet worden. 15 Bewohner, unter ihnen eine Schwangere und zwei Kinder, seien verletzt worden, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper bei Telegram mit. Demnach traf eine Drohne ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Bei den Toten handele es sich um eine 30 Jahre alte Frau und ihre zweieinhalb Jahre alte Tochter sowie um eine 53 Jahre alte Frau. Kiper berichtete von Bränden und erheblichen Zerstörungen.

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"Getroffen wurden Wohnhäuser, kritische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude", sagte Kiper. "Die Rettungsarbeiten dauern an, unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden." Hundeführer und Psychologen seien im Einsatz. "Die Strafverfolgungsbehörden dokumentieren die jüngsten Kriegsverbrechen des Aggressorstaates gegen die Zivilbevölkerung", sagte er.

Die ukrainische Luftverteidigung meldete 141 russische Drohnenangriffe, von denen 114 abgewehrt worden seien. Im Gebiet Tschernihiw im Norden der Ukraine waren nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur laut Behörden rund 340.000 Kunden ohne Strom.

Russland meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen

In der russischen Stadt Noworossijsk am Schwarzen Meer seien acht Menschen verletzt worden infolge ukrainischer Drohnenattacken, sagte der Gouverneur des Gebiets Krasnodar, Weniamin Kondratjew. Unter den Verletzten seien zwei Kinder. Es seien sechs Wohnhäuser beschädigt worden. Trümmer von abgeschossenen Drohnen seien auf dem Gelände mehrerer Betriebe gefunden worden.

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Getroffen worden sein soll laut Berichten in den sozialen Netzwerken das Ölterminal "Schescharis" des Konzerns Transneft. Von dort aus exportiert Russland auch Öl (Rohöl). Die Ukraine hatte die Anlage bereits im März getroffen, wie das Verteidigungsministerium in Kiew mitgeteilt hatte. Mit den Angriffen auf die Ölindustrie will die Ukraine Russlands Kriegsindustrie schwächen, die maßgeblich aus den Einnahmen aus dem Energieexport finanziert wird.

Die Ukraine verteidigt sich im fünften Jahr gegen den russischen Angriffskrieg. In ihrem Abwehrkampf greift sie immer wieder Ziele in Russland an./mau/DP/zb

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