- Tausende Regierungsanhänger demonstrieren im Iran.
- Militärisches Gerät wurde während der Feierlichkeiten gezeigt.
- Die Wirtschaftskrise führte zu landesweiten Protesten.
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Traditionell stellte der Staat auch militärisches Gerät zur Schau. Unter anderem waren auf den Straßen mobile Lkw-Abschussrampen mit Attrappen ballistischer Raketen zu sehen, wie Bilder regierungsnaher Medien zeigten.
Minister und Militäroffiziere nahmen ebenfalls an den Feierlichkeiten teil. Präsident Massud Peseschkian forderte nationalen Zusammenhalt. "Heute brauchen wir mehr als je zuvor Einheit gegenüber Bedrohungen, gegenüber Verschwörungen, gegenüber Fehlentwicklungen oder Irreführungen, die manchmal unsere Jugendlichen täuschen", sagte er bei einer Rede. "Ich entschuldige mich beim edlen Volk für die Mängel, die bestehen."
Am Dienstagabend hatten Anhänger der Islamischen Republik "Allahu Akbar" (Gott ist am größten) über den Dächern der Millionenmetropole Teheran gerufen. Der Ausdruck war 1979 zum Symbolruf der Revolution gegen die Herrschaft des Schahs geworden. Der Jahrestag steht in diesem Jahr im Schatten der brutalen Niederschlagung der Massenproteste Anfang Januar. "Tod dem Diktator" hallte es ebenfalls aus den Häusern - eine Anspielung auf Irans Religionsführer und Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei.
Tausende bei jüngster Protestwelle getötet
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
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Ausgelöst wurde die jüngste Protestwelle durch die schwere Wirtschaftskrise im Iran. Während zunächst Händler auf die Straßen zogen, entwickelten sich die Proteste schnell zu einem landesweiten Aufstand. In den Nächten des 8. und 9. Januar töteten Sicherheitskräfte fast 6.500 Demonstranten, wie Nachforschungen des Menschenrechtsnetzwerks HRANA mit Sitz in den USA ergaben. Mehr als 50.000 Menschen wurden demnach festgenommen.
Während die Proteste inzwischen verstummt sind, prägen die desolate Wirtschaftslage und extreme Preissteigerungen weiter den Alltag vieler Familien. Die Landeswährung Rial - für viele Iranerinnen und Iraner ein unmittelbarer Gradmesser ihrer finanziellen Situation - hat seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro rund 18 Prozent an Wert eingebüßt./arb/DP/mis
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