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Polens Regierungschef rechnet mit Eskalation in Nahost

WARSCHAU (dpa-AFX) - Polens Regierungschef Donald Tusk hält eine weitere Eskalation der Lage im Nahen Osten für möglich. "Ich habe seit einigen Dutzend Stunden Grund zur Annahme - auch aufgrund von Informationen unserer Verbündeten - dass in den nächsten Tagen kaum mit einer Stabilisierung im Nahen Osten zu rechnen ist", sagte Tusk in Warschau. Das Gegenteil sei der Fall: "Die nächsten Tage und Wochen könnten zu einer Eskalation dieser Situation führen."

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Tusk sprach am Rande einer Parlamentssitzung, in der über zwei Gesetzentwürfe seiner Regierung zur Senkung der Treibstoffpreise abgestimmt werden sollte. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme begründete er mit der Einschätzung der Lage in Nahost.

Die Äußerung Tusks steht im Widerspruch zu Signalen, die zuletzt aus den USA kamen. US-Präsident Donald Trump hatte unter Verweis auf die "sehr guten Gespräche" sein Ultimatum zum Einlenken der iranischen Führung im Krieg noch einmal verschoben. Die Frist zur Freigabe der Straße von Hormus werde auf Bitte des Irans verlängert, bis zum 6. April (US-Ortszeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte er an./dhe/DP/stw


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