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Papst fordert USA und Iran zu Gesprächen auf

ROM (dpa-AFX) - Papst Leo XIV. hat die USA und den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch aufgefordert. Auf dem Rückflug von einer Afrika-Reise mahnte das Oberhaupt der katholischen Kirche eine neue "Kultur des Friedens" an, um Konflikte ohne militärische Gewalt zu regeln. Leo sprach von einer "chaotischen Situation". "An einem Tag sagt der Iran Ja, die Vereinigten Staaten sagen Nein, und umgekehrt. Wir wissen nicht, wo das hingehen wird."

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Der Papst ermutigte alle Seiten, "Antworten zu finden, die aus einer Kultur des Friedens und nicht aus Hass und Spaltung hervorgehen". Zugleich verurteilte er in seinem Flugzeug vor mitreisenden Journalisten die Tötung von Demonstranten im Iran und auch die dortigen Hinrichtungen. Als letzte Station seiner Afrika-Reise hatte er Äquatorialguinea besucht.

Den Namen Trump erwähnt Leo nicht

Der erste Papst aus den USA war vergangene Woche von Donald Trump massiv kritisiert worden. Der US-Präsident warf ihm vor, zum Vorgehen des Irans gegen die eigene Bevölkerung nicht entschieden genug das Wort zu ergreifen. Leo sagte nun: "Ich verurteile alle Handlungen, die ungerecht sind. Ich verurteile die Tötung von Menschen." Den Namen Trump erwähnte er in seiner Antwort nicht.

Vor einigen Tagen hatte Leo bereits betont, dass er an einer Auseinandersetzung mit dem US-Präsidenten kein Interesse habe. Er machte aber auch deutlich, dass er sich aus dem Weißen Haus nicht einschüchtern lassen wolle. Nun berichtete Leo auch, dass er das Foto eines Jungen aus dem Libanon bei sich trage, der bei israelischen Angriffen auf die proiranische Hisbollah-Miliz getötet worden sei. Der Junge habe ihm bei seinem Besuch im Libanon vergangenes Jahr zugejubelt./cs/DP/he

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