Die Flagge des Iran. (Symbolbild)
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dpa-AFX  | 
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OFFIZIELLE KORREKTUR/ROUNDUP/Iran: Botschafter europäischer Länder einbestellt

(Berichtigung. Im ersten Absatz, letzter Satz muss es heißen: "Aus dem Auswärtigen Amt war zu hören, der deutsche Botschafter sei einbestellt worden." (nicht: "Aus dem Auswärtigen Amt war zu hören, der deutsche Botschafter sei gemeinsam mit weiteren europäischen Botschaftern einbestellt worden.") Das Auswärtige Amt hat seine Angaben korrigiert.)

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TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran hat nach Solidaritätsbekundungen europäischer Regierungschefs für die regierungskritischen Proteste nach eigenen Angaben Botschafter aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien ins Außenministerium einbestellt. In einer Mitteilung des staatlichen Rundfunks hieß es, man habe bei dem Treffen Videos der Unruhen gezeigt. Die "gewalttätigen Handlungen" hätten die Grenzen friedlicher Demonstrationen überschritten. Aus dem Auswärtigen Amt war zu hören, der deutsche Botschafter sei einbestellt worden.

Auch das Außenministerium in Paris bestätigte die Einbestellung des französischen Botschafters. Irans Außenminister Abbas Araghtschi habe mit den europäischen Botschaftern die aktuellen Entwicklungen in dem Land thematisiert. Die europäischen Botschafter hätten ihre Besorgnis nachdrücklich zum Ausdruck gebracht, hieß es in Paris.

Aus London gab es keine ausdrückliche Bestätigung für die Einbestellung. Aus Regierungskreisen hieß es lediglich, der Botschafter habe einen geplanten Termin im iranischen Außenministerium in Teheran wahrgenommen. Die britische Außenministerin Yvette Cooper hatte zuvor den Mut insbesondere der Demonstrantinnen gelobt. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Versammlungsfreiheit seien fundamentale Rechte, so Cooper. Sie fügte hinzu: "Der Ausübung dieser Rechte sollte niemals mit der Drohung mit Gewalt oder Repressionen begegnet werden."

Teheran forderte eine Rücknahme der Solidaritätsbekundungen. Die Einbestellung eines Botschafters gilt als scharfes diplomatisches Mittel./arb/DP/men

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