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Ölpreise steigen - Förderung auf wichtigen Ölfeldern beeinträchtigt

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach einem Rückgang zu Beginn der Woche wieder gestiegen. Für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai wurden 101,22 US-Dollar bezahlt und damit etwa ein Prozent mehr als am Vortag. Zeitweise ging es deutlich stärker nach oben bis auf ein Tageshoch bei knapp 105 Euro, bevor eine Gegenbewegung am Ölmarkt einsetzte. Am Montag war der Preis zeitweise bis auf 100 Dollar (Dollarkurs) gesunken.

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
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Zuletzt haben Angriffe des Irans die Ölwirtschaft in der Region am Persischen Golf weiter beeinträchtigt. In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde die Förderung im Shah-Ölfeld eingestellt. Auch ein irakisches Ölfeld sowie ein wichtiger Hafen der Emirate wurden von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen.

Die Lage auf dem Ölmarkt bleibt wegen der Furcht vor Lieferengpässen angespannt, nachdem der Krieg im Nahen Osten in seine dritte Woche geht. In dieser Zeit hat sich Rohöl der Sorte Brent etwa 40 Prozent verteuert. Die starken Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus am Persischen Golf beginnen sich vor allem auf Verbraucher in Asien auszuwirken, die auf die Öllieferungen aus der Golfregion besonders angewiesen sind.

Dennoch zeigt sich am Ölmarkt nach Einschätzung des Analysten Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners weiter Hoffnung auf ein schnelles Ende des Iran-Kriegs. Er verweist darauf, dass die Preise für kurzfristig lieferbares Öl deutlich höher sind als Preise mit längeren Lieferzeiten. So kostet Rohöl der Sorte Brent auf dem Weltmarkt mit Lieferungen im September weniger als 90 Dollar.

Zuletzt setzt auch die Internationale Energieagentur (IEA) nach dem Start der Freigabe strategischer Ölreserven auf eine schnelle Beruhigung der Märkte. "Angesichts dieser beispiellosen Maßnahme hoffe ich sehr, dass sich die Lage rasch klärt, damit sich die Märkte wieder erholen können", sagte IEA-Chef Fatih Birol. "Dieses rasche Eingreifen der IEA wirkte beruhigend auf die Märkte."/jkr/jsl/men

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