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Ölpreise sinken etwas - Trumps Optimismus und Waffenruhe im Libanon stützen

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitagmorgen etwas nachgegeben. Die Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni fiel in Richtung 98 US-Dollar je Barrel (159 Liter) Rohöl und verringerte damit ihr Wochenplus. Zuletzt notierte der Kurs mit minus 1,26 Prozent bei 98,09 US-Dollar.

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Während im Libanon seit Mitternacht eine Waffenruhe zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz gilt, zeigt sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich über eine Einigung auch im Krieg mit Teheran. "Wir sind sehr nahe dran an einem Abkommen", sagte er Reportern vor dem Weißen Haus. Sollte es nötig sein, werde er die noch bis Mittwoch dauernde Waffenruhe verlängern, sagte Trump.

Unter dem starken wirtschaftlichen Druck durch die Blockade der Straße von Hormus beraten unter anderem Deutschland, Frankreich und Großbritannien heute in Paris über eine mögliche Militärmission nach dem Iran-Krieg. Das Ziel ist die Erarbeitung eines "multinationalen Plans" zur Sicherung der Meerenge.

„Das vorherrschende Thema ist jetzt nicht Eskalation, sondern Stabilisierung“, sagte Priyanka Sachdeva, Senior Market Analyst beim Broker Phillip Nova Pte, der Nachrichtenagentur Bloomberg. „Die Ölmärkte senden eine klare Botschaft: Angst trieb die Rally, Diplomatie treibt die Korrektur, und Unsicherheit wird die Volatilität in Zukunft bestimmen.“

Der Ölmarkt ist von dem Konflikt, der sich der Marke von fünfzig Tagen nähert, stark erschüttert worden. Die Kämpfe führten zu einem beispiellosen Angebotsschock, nachdem Teheran den Großteil des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus gestoppt und damit ein Fünftel der weltweiten Ölströme gestört hatte. Zuletzt haben die USA zudem eine eigene Seeblockade verhängt./stk/zb

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