- Die Ölpreise sind am Freitag weiter gesunken.
- Brent kostete 64,77 US-Dollar, WTI 61,08 Dollar.
- Brent-Öl hat sich seit Jahresbeginn um 12 Prozent verbilligt.
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Nach einem Preisanstieg in der ersten Wochenhälfte hat ab Donnerstag eine Gegenbewegung am Ölmarkt eingesetzt. Mittlerweile haben die Notierungen einen großen Teil der Gewinne wieder abgegeben. Der Preis für Brent-Öl aus der Nordsee steht nur noch leicht über dem Niveau vom Beginn der Handelswoche am Montag.
Nach Einschätzung der Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) haben am Ölmarkt die Pessimisten die Oberhand gewonnen. Sie wies darauf hin, dass sich Brent-Öl seit Beginn des Jahres um gut zwölf Prozent verbilligt hat. "Ein Grund ist das stark gestiegene Ölangebot", sagte Lambrecht. In den vergangenen Monaten haben Förderstaaten, die im Ölverbund Opec+ organisiert sind, ihre Produktionsmenge mehrfach erhöht.
Zuletzt haben Experten der Internationalen Energieagentur (IEA) bereits vor einem Überangebot auf dem Weltmarkt gewarnt. In der kommenden Woche werden von der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und von der IEA neue Prognosen erwartet./jkr/stk
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