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Ölpreise fallen etwas nach Trump-Aussagen - Brent bei 110 US-Dollar

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag nach Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zu einem gestoppten Angriff auf den Iran gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli fiel um etwa anderthalb Prozent auf 110,30 US-Dollar. Zu Beginn der Woche hatten Drohungen des amerikanischen Präsidenten vor erneuten Militärschlägen gegen den Iran den Preis für Rohöl der Sorte Brent noch zeitweise über 112 Dollar (Dollarkurs) getrieben und damit auf den höchsten Stand seit knapp zwei Wochen.

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Luftaufnahme Ölraffinerie, Raffinerieanlage, Raffineriefabrik
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Trump verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf einen angeblich für heute geplanten Angriff auf den Iran. Mehrere Golfstaaten hätten ihn darum gebeten, es liefen "ernsthafte Verhandlungen" mit Teheran, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Allerdings haben mehrere Vertreter der von Trump aufgeführten Golfstaaten dem "Wall Street Journal" zufolge erklärt, ihnen sei der vom US-Präsidenten erwähnte angebliche Plan für einen Angriff auf den Iran nicht bekannt.

Für die weitere Entwicklung der Ölpreise dürfte entscheidend sein, ob und wie die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran die nächste Phase erreichen. Nach Einschätzung von Analysten der Dekabank überwiegt am Markt derzeit noch die Hoffnung, dass Trump zu ausreichenden Zugeständnissen bereit ist, um den Iran an den Verhandlungstisch zurückzubringen.

Sollten aber Fortschritte bei den Verhandlungen ausbleiben, "werden Schlagzeilen über fallende Ölbestände zunehmen", warnten die Experten der Dekabank. Zuletzt hatte die Internationale Energieagentur in ihrem jüngsten Monatsbericht auf einen deutlichen Rückgang der Ölreserven in großen Industrienationen wegen der Folgen des Iran-Kriegs und der Behinderung von Öltransporten durch die Straße von Hormus hingewiesen./jkr/stk


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