Ölpreise: Brent steigt auf Tageshoch - USA dementiert iranischen Raketentreffer
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Brent hat ist am frühen Montagabend auf ein Tageshoch gestiegen. In der Spitze kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte zur Lieferung im Juli 115,30 US-Dollar. Zuletzt notiert der Ölpreis noch knapp sechs Prozent höher bei gut 114 Dollar (Dollarkurs). Die sehr verworrene Nachrichtenlage im Nahen Osten sorgte den Tag über für erratische Kursausschläge.
Die Vereinigten Staaten dementierten, dass die iranischen Streitkräfte ein US-Kriegsschiff mit Raketen getroffen haben. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando Centcom teilte auf der Plattform X mit, Berichte iranischer Medien, dass ein Schiff von zwei Raketen getroffen worden sei, seien falsch. Kein Schiff der US-Marine sei getroffen worden. Zunächst hatte eine entsprechenden Meldung die Ölpreise deutlich nach oben getrieben.
Für etwas Hoffnung sorgte die Nachricht, dass zwei Handelsschiffe, die unter US-Flagge fahren, nach Angaben des US-Militärs die Straße von Hormus passiert hätten. Sie setzten ihre Reise nun sicher fort, teilte Centcom auf der Plattform X mit. Die neue Initiative zielt darauf ab, die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge für die Schifffahrt wieder freizumachen.
Unterdessen verurteilten die Vereinigten Arabischen Emirate einen iranischen Angriff mit zwei Drohnen auf einen Tanker des staatlichen Energiekonzerns Adnoc scharf. Verletzte seien nicht gemeldet worden, teilte das Außenministerium mit. Zunächst war nicht klar, wann sich der Angriff ereignet haben soll. Das Außenministerium sprach von einem "iranischen Terrorangriff". Er habe sich im Seegebiet der Straße von Hormus ereignet./jsl/la/he
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