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Neue US-Sanktionen sollen Druck auf Irans Revolutionsgarden erhöhen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Mit neuen Sanktionen gegen den Iran will die US-Regierung nach eigenen Angaben der Auslandseinheit der iranischen Revolutionsgarden eine wichtige Einnahmequelle nehmen. Konkret nimmt das US-Finanzministerium 22 Unternehmen mit Sitz in Hongkong, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Türkei ins Visier. Ihnen wird die Unterstützung beim Verkauf von iranischem Öl (Rohöl) vorgeworfen - Geld, das der iranischen Revolutionsgarde zugutekomme.

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Die Flagge der USA.
Quelle: - pixabay.com:
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"Der Iran verwendet diese Erlöse zur Finanzierung seiner Waffensysteme und zur Unterstützung seiner terroristischen Stellvertreter und Partner im gesamten Nahen Osten", lautete der Vorwurf des Ministeriums.

Gegen den Iran gelten seit langem weitreichende Sanktionen. Die US-Regierung hatte in den vergangenen Wochen mehrfach neue Strafmaßnahmen verhängt, um den wirtschaftlichen Druck zu erhöhen. Aber auch das Raketen- und Waffenprogramm des Landes wurden sanktioniert.

Die Al-Kuds-Brigaden sind für im Ausland verdeckte Operationen der iranischen Revolutionsgarden zuständig. Die Revolutionsgarden sind weitaus mächtiger als die regulären Streitkräfte. In den vergangenen Jahrzehnten wurden sie nicht nur militärisch hochgerüstet, sie haben auch ihren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einfluss ausgebaut und halten unter anderem Beteiligungen an Hotelketten und Fluggesellschaften./ngu/DP/men


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