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Nach Ölfund bei Usedom keine weiteren Bohrstandorte geplant

SWINEMÜNDE (dpa-AFX) - Nach dem Ölfund vor Polens Küste unweit von Usedom plant das kanadische Unternehmen Central European Petroleum (CEP) dort keine Bohrungen an zusätzlichen Standorten. Die verfügbaren Daten reichten aus, um etwa die Größe des Vorkommens und die Wirtschaftlichkeit einer möglichen Förderung zu bewerten, teilte CEP auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Dazu würden auch Daten seismischer Untersuchungen sowie Informationen anderer Bohrungen herangezogen.

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Zusätzliche Bestätigungsbohrungen an anderen Standorten sind demnach nicht geplant. Der Bohrtechnik-Experte Matthias Reich von der TU Bergakademie Freiberg hatte zuletzt gesagt, dass normalerweise Bestätigungsbohrungen zur Erstellung eines Lagerstätten-Modells und zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit getätigt werden.

"Spinnenbeine" könnten Lagerstätte abdecken

CEP teilte mit, dass alle künftigen Bohrungen zur Bewertung der Lagerstätte und zur Förderung vom selben Bohrplatz aus durchgeführt werden sollten. "Die würden dann quasi wie Spinnenbeine vom Bohrplatz aus in verschiedene Richtungen verlaufen und so die Lagerstätte abdecken", erklärte Reich.

CEP hatte von November vergangenen Jahres bis Anfang dieses Jahres etwa sechs Kilometer von Swinemünde (Swinoujscie) entfernt in der Ostsee Probebohrungen durchgeführt. Die Bohrplattform war auch vom deutschen Teil Usedoms sichtbar.

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Jüngst hatte das Unternehmen mitgeteilt, auf ein großes Ölvorkommen gestoßen zu sein. Sollte sich das Vorkommen bestätigen, wäre es der größte Fund in Polen mindestens seit dem Zweiten Weltkrieg, hatte der polnische Chefgeologe Krzysztof Galos der Nachrichtenagentur PAP zufolge gesagt.

Die Bohrungen sowie die Bekanntgabe des Fundes hatten auf deutscher Seite Bedenken wegen möglicher Auswirkungen auf die Umwelt und den Tourismus in der Region hervorgerufen.

Die Bohrstelle ist laut CEP aktuell stillgelegt. Geplant sei, sie in Zukunft zu reaktivieren, um weitere Daten über das Vorkommen zu gewinnen. Demnach plant CEP auch tiefer zu bohren, um die Wirtschaftlichkeit weiterer Vorkommen zu bewerten./chh/DP/zb

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