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Kreise: IEA schlägt größte Freigabe der Ölreserven vor

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Internationale Energieagentur (IEA) schlägt nach Medieninformationen die größte Freigabe von Notfall-Ölreserven in ihrer Geschichte vor. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf einen Insider berichtet, soll es sich bei der Freigabe der Reserven um ein Volumen von etwa 300 bis 400 Millionen Barrel (je 159 Liter) handeln. Regierungen versuchen damit, den durch den Nahostkrieg verursachten Anstieg der Energiepreise einzudämmen. Zuvor hatte das "Wall Street Journal" über einen solchen Schritt berichtet.

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Zuvor hatten sich führende Industriestaaten (G7) angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs grundsätzlich offen für eine Freigabe von Ölnotreserven gezeigt. "Prinzipiell unterstützen wir die Implementierung proaktiver Maßnahmen, um die Situation anzugehen, die Nutzung strategischer Reserven eingeschlossen", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Energieminister der Länder, die Frankreich als derzeitiger G7-Vorsitz verbreitete.

Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien. Am Nachmittag wollen die Staats- beziehungsweise Regierungschefs der Länder in einer Videokonferenz über die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs und die Energielage beraten. Die Ölpreise waren nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran deutlich gestiegen./jkr/jsl/stk


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