Die Skyline von Teheran der Hauptstadt und größten Stadt des Iran, das sowohl ein politisches als auch kulturelles Zentrum des Landes darstellt.
Quelle: - ©iStock:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 141

Iran: Nächste Verhandlungsrunde mit den USA in Genf

TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran und die USA wollen nach Angaben aus Teheran ihre Verhandlungen in der Schweiz fortsetzen. Die nächsten Gespräche seien am Dienstag in Genf geplant, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Es ist die zweite Verhandlungsrunde, nachdem beide Staaten am 6. Februar einen neuen Dialog begonnen hatten. Wieder vermittelt dabei der Oman. Die vom Außenminister Abbas Araghtschi geleitete Delegation flog noch am Sonntag ab.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 67,6094 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart +0,01%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 62,7529 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart -0,28%
Zugehörige Wertpapiere:

Bei den Gesprächen geht es unter anderem um Irans umstrittenes Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Andere Themen wie das Raketenprogramm oder die Unterstützung antiisraelischer Gruppen schloss Teheran vorab aus.

In der Schweiz plant Araghtschi Irna zufolge auch Gespräche mit Rafael Grossi, dem Chef der Internationalen Atomenergieorganisation IAEA.

Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem militärischen Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Inzwischen haben die USA einen zweiten Flugzeugträger als zusätzliche Drohkulisse in die Region entsandt. Unterdessen steigt die Sorge vor einem Scheitern der Gespräche mit einem neuen Krieg als Folge.

Die Schweiz wird von der iranischen Regierung wie auch einige Golfstaaten als neutraler Vermittler geschätzt. Der Staat vertritt im Iran auch die Interessen der USA, die dort keine diplomatische Vertretung haben./arb/DP/he

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend