- US-Verteidigungsminister Hegseth sieht keine Parallelen.
- Das US-Militär hat Venezuela in der Operation angegriffen.
- Maduro wurde in eine Haftanstalt in New York gebracht.
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Hegseth, der sich seit einiger Zeit als Kriegsminister bezeichnet, machte keinen Hehl aus den wirtschaftlichen Absichten der USA in Venezuela. "Wir können ihnen helfen und gleichzeitig die Vereinigten Staaten in der westlichen Hemisphäre stärken", sagte er. Er rechtfertigte den Einsatz damit, dass Venezuela eine lange Geschichte als reiches und wohlhabendes Land gehabt habe. "Dies wurde seinen Bürgern durch eine schreckliche Führung gestohlen."
In der Nacht zum Samstag hatte das US-Militär Venezuela angegriffen. Bei der Operation "Absolute Entschlossenheit" fassten Eliteeinheiten Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores und brachten beide außer Landes. Inzwischen ist Maduro in einer Haftanstalt in New York angekommen - in der Stadt muss er sich unter anderem wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" sowie "Verschwörung zum Kokainimport" vor Gericht verantworten.
Die USA waren 2003 unterstützt von einer internationalen Koalition in den Irak einmarschiert und hatten den autoritären Herrscher Saddam Hussein gestürzt. 2011 zogen die amerikanischen Truppen aus dem ölreichen Golfstaat ab, kehrten aber drei Jahre später zurück, um die örtlichen Sicherheitskräfte im Kampf gegen die Terrormiliz IS zu unterstützen. Trotz des langjährigen US-Einsatzes gelang es nicht, im Irak Stabilität oder eine funktionierende Demokratie zu etablieren. Korruption und Misswirtschaft sind weit verbreitet./ngu/DP/he
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