- Greenpeace warnt vor den Öltankern der Schattenflotte.
- 188 Öltanker haben die deutsche Ostseeküste passiert.
- 70 dieser Tanker sind 20 Jahre alt oder älter.
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"Russland verhält sich mit den Geister-Tankern auf den Weltmeeren wie jemand, der einen Lkw vom Schrottplatz holt und mit gefährlicher Ladung ohne Zulassung, Kennzeichen und Versicherung über die Autobahn brettert", sagte Thilo Maack, Meeresbiologe von Greenpeace, mit Blick auf eine mögliche Havarie. "Wir müssen die Küsten unbedingt vor dieser Umweltgefahr schützen."
Die "russische Schattenflotte" besteht aus Schiffen, mit denen Russland internationale Sanktionen umgeht, um etwa Öl zu exportieren. Viele der Schiffe sind alt und fahren unter der Flagge eines anderen Landes.
Nach Meinung der Umweltorganisation sollten Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor allem die deutschen Küsten sichern. Zudem müssten Juristen der Bundesregierung prüfen, ob Schiffen der Schattenflotte ohne Flagge das Recht auf Durchfahrt verweigert werden könne, fordert Maack.
Im Juni hatten die Ostsee-Anrainerstaaten sowie Belgien, die Niederlande und Großbritannien ihre Absicht erklärt, konsequent gegen die sogenannte russische Schattenflotte vorzugehen./gma/DP/zb
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