Bayer AG

Aktie
WKN:  BAY001 ISIN:  DE000BAY0017 US-Symbol:  BAYZF Branche:  Pharmazeutika Land:  Deutschland
36,16 €
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+1,69%
05.06.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
37,17 Mrd. €
Streubesitz
42,03%
KGV
-10,06
Dividende
0,11 EUR
Dividendenrendite
0,28%
Nachhaltigkeits-Score
63 %
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Bayer Aktie Chart

Bayer Unternehmensbeschreibung

Die Bayer AG mit Sitz in Leverkusen ist ein globaler Life-Science-Konzern mit Fokus auf verschreibungspflichtige Pharmazeutika, Pflanzenschutz und Saatgut sowie rezeptfreie Gesundheitsprodukte. Das integrierte Geschäftsmodell beruht auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Wirkstoffe und Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bayer kombiniert patentgeschützte Produkte, regulatorische Expertise und weltweite Vermarktungsplattformen zu einem skalierbaren, wissensintensiven Geschäftsansatz. Der Konzern zielt auf Krankheitsfelder mit hohem medizinischem Bedarf sowie auf eine produktivere, resiliente Landwirtschaft. Einnahmequellen sind vor allem patentbasierte Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Biotech-Saatgut, digitale Agrarlösungen und frei verkäufliche Consumer-Health-Produkte. Langfristige Wertschöpfung beruht auf einem forschungsgetriebenen Portfolio, Kosten- und Kapitaleffizienz, globalen Marken und tiefen regulatorischen Markteintrittsbarrieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Bayer lässt sich mit dem Leitmotiv „Science for a better life“ zusammenfassen. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientiertes Life-Science-Unternehmen, das Gesundheit, Ernährungssicherheit und Lebensqualität verbessert. Strategisch konzentriert sich Bayer auf drei Kernbereiche: innovative Pharmazeutika, integrierte Agrarlösungen und Selbstmedikation. Prioritäten sind die Entwicklung neuartiger Wirkmechanismen, die Optimierung klinischer und regulatorischer Prozesse, die Digitalisierung von Forschung und Kundenbeziehungen sowie eine disziplinierte Kapitalallokation. Das Management verfolgt eine Portfoliofokussierung auf Life Sciences und hält das frühere Chemiegeschäft seit dem Spin-off nicht mehr für zum Kern gehörig. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und eine an ESG-Kriterien ausgerichtete Unternehmensführung werden zunehmend als betriebswirtschaftliche Anforderungen und nicht nur als Reputationsfaktoren verstanden.

Geschäftsbereiche und Business Units

Der Konzern gliedert sich in drei wesentliche Divisionen, die operativ weitgehend eigenständig agieren und unterschiedliche Zyklen, Margenprofile und Risikostrukturen aufweisen:
  • Pharmaceuticals: Fokus auf verschreibungspflichtige Medikamente in kardiovaskulären Indikationen, Onkologie, Augenheilkunde, Frauengesundheit und Radiologie. Der Bereich setzt auf patentgeschützte Blockbuster, zielgerichtete Therapien und biotechnologische Innovationen.
  • Consumer Health: Portfolio rezeptfreier Markenprodukte für Selbstmedikation, insbesondere in den Kategorien Schmerz, Allergie, Erkältung, Magen-Darm, Dermatologie und Nahrungsergänzung. Hohe Markenbekanntheit und breite Distribution im Einzelhandel und in Apotheken prägen die Sparte.
  • Crop Science: Umfasst Pflanzenschutz (Herbizide, Fungizide, Insektizide), Saatgut, Pflanzeneigenschaften (Traits) sowie digitale Agrarplattformen. Ziel ist eine produktive und nachhaltige Landwirtschaft, die Ertrag, Qualität und Ressourceneffizienz erhöht.
Ergänzend bestehen Konzernfunktionen wie zentrale Forschungseinheiten, IT, Finanzen und Corporate Governance, die Synergien zwischen den Divisionen ermöglichen, etwa bei Datenanalyse, regulatorischen Fragestellungen und Intellectual-Property-Management.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

Bayer bietet ein breites Portfolio an Pharmazeutika, Agrarprodukten und Gesundheitsmarken, das stark forschungsgetrieben und durch internationale Patente geschützt ist. Im Pharmabereich konzentriert sich das Unternehmen auf komplexe Indikationen mit hohem klinischem Bedarf und setzt zunehmend auf biologisch basierte Therapien, Präzisionsmedizin und innovative Darreichungsformen. In der Radiologie ist Bayer mit Kontrastmitteln und Diagnostiklösungen in Krankenhäusern präsent. Consumer Health umfasst bekannte OTC-Marken in Bereichen wie Analgetika, Vitamine und Hautpflege, die durch starke Markenführung, Marketing und OTC-Regulierung geschützt sind. Crop Science bietet Landwirten integrierte Lösungen aus Saatgut, Pflanzenschutz und digitalen Anwendungen, die auf Ertragsstabilität, Schädlingsmanagement und klimaresiliente Landwirtschaft ausgerichtet sind. Beratungs- und Serviceleistungen, agronomische Expertise sowie digitale Tools ergänzen das Produktportfolio und binden Kunden in langfristige Beziehungen ein.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Bayer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind der kombinierte Life-Science-Fokus, starke Pharma- und Agrarmarken, eine globale Präsenz mit regulativen Lizenzen in zahlreichen Ländern sowie ein diversifiziertes F&E-Portfolio. Wichtige Burggräben ergeben sich aus:
  • F&E-Kompetenz: Langjährig aufgebaute Plattformen in Chemie, Biologie und Biotechnologie, Zugang zu klinischen Netzwerken und landwirtschaftlichen Versuchsinfrastrukturen.
  • Patentschutz und regulatorische Zulassungen: Komplexe Zulassungsverfahren und Nachweispflichten wirken als Markteintrittsbarriere und sichern Erträge bei erfolgreichen Produkten.
  • Markenstärke: OTC- und Agrarmarken genießen in vielen Märkten hohe Bekanntheit und Vertrauensvorschuss, was Preissetzungsmacht und stabile Nachfrage unterstützen kann.
  • Skaleneffekte: Globale Beschaffungs- und Produktionsnetzwerke, gemeinsame Plattformen in Forschung, Datenanalyse und Supply Chain.
Diese Wettbewerbsvorteile werden jedoch durch auslaufende Patente, verschärfte Regulierung und gesellschaftliche Debatten – insbesondere in der Landwirtschaft – zunehmend gefordert.

Wettbewerbsumfeld

Bayer steht in allen Segmenten im intensiven internationalen Wettbewerb. Im Pharmageschäft konkurriert das Unternehmen mit globalen Pharmakonzernen und biotechnologischen Spezialisten, die ebenfalls auf patentbasierte Therapien setzen. In der Agrarsparte trifft Bayer auf weltweit agierende Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutz, die um Marktanteile in wichtigen Kulturpflanzenregionen ringen und parallel an biotechnologischen Innovationen, biologischen Pflanzenschutzmitteln und digitalen Agrarlösungen arbeiten. Im Consumer-Health-Bereich stehen starke OTC-Marken globaler Healthcare-Konzerne, regionale Pharmaproduzenten und Handelsmarken in direktem Wettbewerb um Regalplätze und Endverbraucher. Der Wettbewerbsdruck manifestiert sich nicht nur in Preis- und Innovationswettbewerb, sondern auch in steigenden regulatorischen Anforderungen, Haftungsrisiken und Reputationsthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Management, Governance und Strategie

Bayer wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird, in dem Anteilseigner- und Arbeitnehmervertreter paritätisch vertreten sind. Die Führung setzt strategisch auf Portfoliofokussierung, Priorisierung des Forschungsbudgets, Schuldenabbau und eine Optimierung der Konzernstruktur. Nach großen Akquisitionen in der Vergangenheit sind Kapitaldisziplin, striktes Risikomanagement und die Stärkung der Bilanz zu zentralen Handlungsfeldern geworden. Die Unternehmensführung steht unter intensivem Blick institutioneller Investoren, die eine klare Strategie zu Haftungsthemen, möglichen Portfolioumbauten und Wertrealisation aus den einzelnen Sparten einfordern. Governance-Fragen, ESG-Transparenz und die Ausrichtung der Vorstandsvergütung auf langfristige Wertschöpfung haben für viele Anleger besondere Relevanz, da sie Rückschlüsse auf die Stabilität der künftigen Unternehmensführung zulassen.

Branchen- und Regionenprofil

Bayer ist in zwei stark regulierten Kernbranchen aktiv: Pharma und Agrarwirtschaft, flankiert vom globalen OTC-Markt. Die Pharmabranche ist geprägt von hohen Entwicklungskosten, langen Innovationszyklen, strengen Zulassungsanforderungen und einem strukturellen Trend zu alternden Bevölkerungen in vielen Industriestaaten. Dies stützt den Bedarf an kardiovaskulären, onkologischen und anderen Spezialmedikamenten, erhöht aber den Preisdruck durch Kostenträger und Generika. Die Agrarbranche steht unter Druck durch Klimawandel, Biodiversitätsanforderungen, steigende Umweltauflagen und politischen Widerstand gegen bestimmte Wirkstoffe. Gleichzeitig verstärken Bevölkerungswachstum und Ernährungsumstellung den Bedarf an produktiver Landwirtschaft. Regional verfügt Bayer über starke Positionen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien-Pazifik. Die Wachstumschancen in Schwellenländern treffen auf volatilere regulatorische Rahmenbedingungen und höhere politische Risiken. Die Diversifikation über Regionen und Segmente kann zyklische Schwankungen teilweise ausgleichen, führt aber zu komplexem Steuerungsbedarf.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Bayer wurde im 19. Jahrhundert als chemisch-pharmazeutisches Unternehmen in Deutschland gegründet und entwickelte sich relativ früh zu einem internationalen Anbieter von Farbstoffen, Pharmazeutika und Chemikalien. Nach tiefgreifenden Einschnitten während des 20. Jahrhunderts und der Einbindung in Industrieverbünde vollzog der Konzern im Laufe der Jahrzehnte mehrere strategische Neuausrichtungen. In der jüngeren Geschichte trennte sich Bayer von Teilen des klassischen Chemie- und Kunststoffgeschäfts und fokussierte sich zunehmend auf Life Sciences. Wichtige Meilensteine umfassten den Ausbau des Pharmaportfolios, die Stärkung im OTC-Bereich und große Transaktionen im Agrarsektor. Diese Transformation brachte dem Unternehmen einerseits Zugang zu neuen Technologien und Märkten, andererseits erhebliche Integrations- und Rechtsrisiken. Die Neuausrichtung vom breit diversifizierten Chemiekonzern zum fokussierten Life-Science-Unternehmen prägt bis heute das Profil und die Kapitalmarktwahrnehmung des Konzerns.

Besonderheiten, Kontroversen und ESG-Aspekte

Bayer ist in mehreren Feldern mit hohen Reputations-, Haftungs- und ESG-Risiken konfrontiert. Im Agrarsegment stehen einzelne Wirkstoffe und Produkte regelmäßig im Fokus regulatorischer Überprüfungen, Gerichtsverfahren und gesellschaftlicher Debatten über Umweltrisiken, Biodiversität und Gesundheit. Die Integration großer Zukäufe brachte umfangreiche Rechtsstreitigkeiten mit sich, die zu Rückstellungen, Vergleichslösungen und anhaltender Unsicherheit über den finalen Finanzbedarf führten. Für viele konservativ ausgerichtete Anleger relevant ist die Frage, inwieweit das Unternehmen seine Compliance-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsstandards weiterentwickelt und wie robust Risikovorsorge und Versicherungsdeckungen ausgestaltet sind. Auf der ESG-Seite berichtet Bayer zu Klima- und Umweltzielen, reduziert Emissionen und fördert nachhaltigere Landwirtschaftskonzepte, steht jedoch gleichzeitig im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit, Pflanzenschutz und Umwelteinflüssen. Transparenz, Stakeholder-Dialog und glaubwürdige Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien bleiben entscheidend für die mittelfristige Akzeptanz des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für langfristige Anleger

Für langfristig orientierte Investoren bietet Bayer eine Mischung aus Chancen und Risiken, die sorgfältig abgewogen werden muss. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Positionierung in strukturell bedeutenden Märkten wie Gesundheit, Demografie und Ernährungssicherheit.
  • Ein breites, wissenschaftsbasiertes Portfolio mit potenziell margenstarken, patentgeschützten Produkten.
  • Globale Präsenz, Skaleneffekte und etablierte Marken, die stabile Erträge ermöglichen können.
  • Mögliche Werthebel durch Portfoliomaßnahmen, Effizienzsteigerungen und eine konsequentere Kapitalallokation.
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Rechts- und Haftungsrisiken, insbesondere im Agrarsegment, mit potenziell schwer abschätzbaren Langfristeffekten.
  • Patentabläufe und der zunehmende Druck durch Generika, Biosimilars und Kostendämpfungsprogramme in der Gesundheitspolitik.
  • Strengere Umwelt- und Sicherheitsanforderungen in der Landwirtschaft, die Produktportfolios und Profitabilität belasten können.
  • Komplexität des Konzerns, mögliche Interessenkonflikte zwischen Sparten und die Gefahr strategischer Fehlallokationen.
Die weitere Bewältigung von Rechtsrisiken, die Innovationskraft in Forschung und Entwicklung sowie die Glaubwürdigkeit der Managementstrategie sind maßgeblich für die künftige Entwicklung des Unternehmens. Eine Anlageentscheidung sollte deshalb stets auf einer individuellen Risikoanalyse, einer Prüfung der aktuellen Unternehmenskommunikation und einer Einordnung der eigenen Risikotragfähigkeit beruhen.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
36,16 €
Call
4,16 8,61/8,63 €
UQ4KL1
Put
5,02 0,71/0,72 €
UQ9ULF
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10,40 0,34/0,35 €
WA1UZ8
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6,03 0,59/0,60 €
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20,49 0,17/0,18 €
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 35,56 €
Gehandelte Stücke 2.210.204
Tagesvolumen Vortag 111.780.754 €
Tagestief 35,30 €
Tageshoch 36,36 €
52W-Tief 24,805 €
52W-Hoch 49,78 €
Jahrestief 32,96 €
Jahreshoch 49,78 €
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Attraktive Knock-Outs auf Bayer
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
5,0 7,17 € / 7,25 €
FD4QKT
Call
11,2 3,17 € / 3,25 €
FE6N9D
Put
4,9 7,21 € / 7,29 €
FE2C86
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14,1 2,51 € / 2,59 €
FE6PU1
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Bayer Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Bayer Aktie heute gestiegen?

  • Bayer AG hat einen bedeutenden Fortschritt in der Forschung zur Behandlung seltener Krankheiten erzielt, was die Innovationskraft des Unternehmens unterstreicht.
  • Die strategische Neuausrichtung von Bayer zeigt erste positive Auswirkungen auf die Finanzkennzahlen, einschließlich einer stabilen Umsatzentwicklung in den letzten Quartalen.
  • Analysten zeigen sich optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Marktposition von Bayer, insbesondere durch laufende Projekte im Bereich der Biotechnologie.
Hinweis

Community: Diskussion zur Bayer Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge drehen sich vor allem um die anhaltenden Glyphosat-Klagen und die jüngste Verlegung von Verfahren in die USA (Kalifornien), wobei Meldungen über gerichtliche Entscheidungen und politische Unterstützung aus Washington sowie Unsicherheit über mögliche Sammelvergleiche die Diskussion prägen. Die Marktreaktionen und Kursentwicklung werden häufig thematisiert — die Aktie habe seit dem Zwischenhoch deutlich nachgegeben, zeige hohe Volatilität und es werden unterschiedliche Kursziele (grob 15–50 Euro) sowie Nachkaufstrategien genannt. Daneben finden sich kontroverse Meinungen zur Monsanto-Übernahme und möglichen staatlichen Eingriffen (Verstaatlichung/Entschädigung), Schuldzuweisungen an frühere Vorstände und pauschal kritische Bewertungen zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
Hinweis
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Bayer Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 46.606 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 4.479 €
Jahresüberschuss in Mio. -2.546 €
Umsatz je Aktie 47,44 €
Gewinn je Aktie -2,60 €
Gewinnrendite -7,98%
Umsatzrendite -
Return on Investment -2,30%
Marktkapitalisierung in Mio. 18.975 €
KGV (Kurs/Gewinn) -7,43
KBV (Kurs/Buchwert) 0,59
KUV (Kurs/Umsatz) 0,41
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +28,78%

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01.06.26
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Typ Call
Hebel 4,16
Geld/Brief 8,61 / 8,63 €
Knock-Out 27,43 €
Laufzeitende open end
WKN UQ4KL1

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Derivate

Anlageprodukte (488)
Discount-Zertifikate 194
Bonus-Zertifikate 160
Aktienanleihen 120
Express-Zertifikate 14
Hebelprodukte (903)
Knock-Outs 326
Faktor-Zertifikate 319
Optionsscheine 258
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 0,28%
Auszahlungen/Jahr 1
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende 0,75 (max 1,00)
Jährlicher -47,66% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs -25,93% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 2,51% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)

Dividenden Historie

Datum Dividende
27.04.2026 0,11 €
28.04.2025 0,11 €
29.04.2024 0,11 €
02.05.2023 2,40 €
02.05.2022 2,00 €
28.04.2021 2,00 €
29.04.2020 2,80 €
29.04.2019 2,80 €
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Bayer Termine

30.06.2026 Quartalsmitteilung
04.08.2026 Halbjahresfinanzbericht 2. Quartal 2026
03.11.2026 Quartalsmitteilung 3. Quartal 2026
24.02.2027 Berichterstattung 2026
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Die Bayer Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
48,29 € 36,02 € 34,05%

Bayer Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 36,02 +1,38%
35,53 € 05.06.26
Frankfurt 36,00 +1,55%
35,45 € 05.06.26
Hamburg 36,13 +1,40%
35,63 € 05.06.26
Hannover 35,18 +1,24%
34,75 € 05.06.26
München 36,08 +1,38%
35,59 € 05.06.26
Stuttgart 35,88 +1,36%
35,40 € 05.06.26
Xetra 36,16 +1,69%
35,56 € 05.06.26
L&S RT 35,865 -0,01%
35,87 € 06.06.26
Wien 36,27 +2,00%
35,56 € 05.06.26
Nasdaq OTC Other 41,50 $ +3,65%
40,04 $ 05.06.26
SIX Swiss Exchange 33,89 ¤ 0 %
33,89 ¤ 19.05.26
Tradegate 35,95 +1,58%
35,39 € 05.06.26
Quotrix 35,94 +1,27%
35,49 € 05.06.26
Gettex 35,73 +0,70%
35,48 € 05.06.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
05.06.26 36,16 79,7 M
04.06.26 35,56 112 M
03.06.26 34,70 104 M
02.06.26 34,10 202 M
01.06.26 35,13 125 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 36,53 € -1,01%
1 Monat 37,90 € -4,59%
6 Monate 33,305 € +8,57%
1 Jahr 26,43 € +36,81%
5 Jahre 52,66 € -31,33%

Unternehmensprofil Bayer

Die Bayer AG mit Sitz in Leverkusen ist ein globaler Life-Science-Konzern mit Fokus auf verschreibungspflichtige Pharmazeutika, Pflanzenschutz und Saatgut sowie rezeptfreie Gesundheitsprodukte. Das integrierte Geschäftsmodell beruht auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vermarktung innovativer Wirkstoffe und Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bayer kombiniert patentgeschützte Produkte, regulatorische Expertise und weltweite Vermarktungsplattformen zu einem skalierbaren, wissensintensiven Geschäftsansatz. Der Konzern zielt auf Krankheitsfelder mit hohem medizinischem Bedarf sowie auf eine produktivere, resiliente Landwirtschaft. Einnahmequellen sind vor allem patentbasierte Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel, Biotech-Saatgut, digitale Agrarlösungen und frei verkäufliche Consumer-Health-Produkte. Langfristige Wertschöpfung beruht auf einem forschungsgetriebenen Portfolio, Kosten- und Kapitaleffizienz, globalen Marken und tiefen regulatorischen Markteintrittsbarrieren.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Bayer lässt sich mit dem Leitmotiv „Science for a better life“ zusammenfassen. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientiertes Life-Science-Unternehmen, das Gesundheit, Ernährungssicherheit und Lebensqualität verbessert. Strategisch konzentriert sich Bayer auf drei Kernbereiche: innovative Pharmazeutika, integrierte Agrarlösungen und Selbstmedikation. Prioritäten sind die Entwicklung neuartiger Wirkmechanismen, die Optimierung klinischer und regulatorischer Prozesse, die Digitalisierung von Forschung und Kundenbeziehungen sowie eine disziplinierte Kapitalallokation. Das Management verfolgt eine Portfoliofokussierung auf Life Sciences und hält das frühere Chemiegeschäft seit dem Spin-off nicht mehr für zum Kern gehörig. Nachhaltigkeit, Dekarbonisierung und eine an ESG-Kriterien ausgerichtete Unternehmensführung werden zunehmend als betriebswirtschaftliche Anforderungen und nicht nur als Reputationsfaktoren verstanden.

Geschäftsbereiche und Business Units

Der Konzern gliedert sich in drei wesentliche Divisionen, die operativ weitgehend eigenständig agieren und unterschiedliche Zyklen, Margenprofile und Risikostrukturen aufweisen:
  • Pharmaceuticals: Fokus auf verschreibungspflichtige Medikamente in kardiovaskulären Indikationen, Onkologie, Augenheilkunde, Frauengesundheit und Radiologie. Der Bereich setzt auf patentgeschützte Blockbuster, zielgerichtete Therapien und biotechnologische Innovationen.
  • Consumer Health: Portfolio rezeptfreier Markenprodukte für Selbstmedikation, insbesondere in den Kategorien Schmerz, Allergie, Erkältung, Magen-Darm, Dermatologie und Nahrungsergänzung. Hohe Markenbekanntheit und breite Distribution im Einzelhandel und in Apotheken prägen die Sparte.
  • Crop Science: Umfasst Pflanzenschutz (Herbizide, Fungizide, Insektizide), Saatgut, Pflanzeneigenschaften (Traits) sowie digitale Agrarplattformen. Ziel ist eine produktive und nachhaltige Landwirtschaft, die Ertrag, Qualität und Ressourceneffizienz erhöht.
Ergänzend bestehen Konzernfunktionen wie zentrale Forschungseinheiten, IT, Finanzen und Corporate Governance, die Synergien zwischen den Divisionen ermöglichen, etwa bei Datenanalyse, regulatorischen Fragestellungen und Intellectual-Property-Management.

Produkte, Dienstleistungen und Lösungen

Bayer bietet ein breites Portfolio an Pharmazeutika, Agrarprodukten und Gesundheitsmarken, das stark forschungsgetrieben und durch internationale Patente geschützt ist. Im Pharmabereich konzentriert sich das Unternehmen auf komplexe Indikationen mit hohem klinischem Bedarf und setzt zunehmend auf biologisch basierte Therapien, Präzisionsmedizin und innovative Darreichungsformen. In der Radiologie ist Bayer mit Kontrastmitteln und Diagnostiklösungen in Krankenhäusern präsent. Consumer Health umfasst bekannte OTC-Marken in Bereichen wie Analgetika, Vitamine und Hautpflege, die durch starke Markenführung, Marketing und OTC-Regulierung geschützt sind. Crop Science bietet Landwirten integrierte Lösungen aus Saatgut, Pflanzenschutz und digitalen Anwendungen, die auf Ertragsstabilität, Schädlingsmanagement und klimaresiliente Landwirtschaft ausgerichtet sind. Beratungs- und Serviceleistungen, agronomische Expertise sowie digitale Tools ergänzen das Produktportfolio und binden Kunden in langfristige Beziehungen ein.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Bayer verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Zentrale Alleinstellungsmerkmale sind der kombinierte Life-Science-Fokus, starke Pharma- und Agrarmarken, eine globale Präsenz mit regulativen Lizenzen in zahlreichen Ländern sowie ein diversifiziertes F&E-Portfolio. Wichtige Burggräben ergeben sich aus:
  • F&E-Kompetenz: Langjährig aufgebaute Plattformen in Chemie, Biologie und Biotechnologie, Zugang zu klinischen Netzwerken und landwirtschaftlichen Versuchsinfrastrukturen.
  • Patentschutz und regulatorische Zulassungen: Komplexe Zulassungsverfahren und Nachweispflichten wirken als Markteintrittsbarriere und sichern Erträge bei erfolgreichen Produkten.
  • Markenstärke: OTC- und Agrarmarken genießen in vielen Märkten hohe Bekanntheit und Vertrauensvorschuss, was Preissetzungsmacht und stabile Nachfrage unterstützen kann.
  • Skaleneffekte: Globale Beschaffungs- und Produktionsnetzwerke, gemeinsame Plattformen in Forschung, Datenanalyse und Supply Chain.
Diese Wettbewerbsvorteile werden jedoch durch auslaufende Patente, verschärfte Regulierung und gesellschaftliche Debatten – insbesondere in der Landwirtschaft – zunehmend gefordert.

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Bayer steht in allen Segmenten im intensiven internationalen Wettbewerb. Im Pharmageschäft konkurriert das Unternehmen mit globalen Pharmakonzernen und biotechnologischen Spezialisten, die ebenfalls auf patentbasierte Therapien setzen. In der Agrarsparte trifft Bayer auf weltweit agierende Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutz, die um Marktanteile in wichtigen Kulturpflanzenregionen ringen und parallel an biotechnologischen Innovationen, biologischen Pflanzenschutzmitteln und digitalen Agrarlösungen arbeiten. Im Consumer-Health-Bereich stehen starke OTC-Marken globaler Healthcare-Konzerne, regionale Pharmaproduzenten und Handelsmarken in direktem Wettbewerb um Regalplätze und Endverbraucher. Der Wettbewerbsdruck manifestiert sich nicht nur in Preis- und Innovationswettbewerb, sondern auch in steigenden regulatorischen Anforderungen, Haftungsrisiken und Reputationsthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

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Bayer wird von einem mehrköpfigen Vorstand geführt, der vom Aufsichtsrat kontrolliert wird, in dem Anteilseigner- und Arbeitnehmervertreter paritätisch vertreten sind. Die Führung setzt strategisch auf Portfoliofokussierung, Priorisierung des Forschungsbudgets, Schuldenabbau und eine Optimierung der Konzernstruktur. Nach großen Akquisitionen in der Vergangenheit sind Kapitaldisziplin, striktes Risikomanagement und die Stärkung der Bilanz zu zentralen Handlungsfeldern geworden. Die Unternehmensführung steht unter intensivem Blick institutioneller Investoren, die eine klare Strategie zu Haftungsthemen, möglichen Portfolioumbauten und Wertrealisation aus den einzelnen Sparten einfordern. Governance-Fragen, ESG-Transparenz und die Ausrichtung der Vorstandsvergütung auf langfristige Wertschöpfung haben für viele Anleger besondere Relevanz, da sie Rückschlüsse auf die Stabilität der künftigen Unternehmensführung zulassen.

Branchen- und Regionenprofil

Bayer ist in zwei stark regulierten Kernbranchen aktiv: Pharma und Agrarwirtschaft, flankiert vom globalen OTC-Markt. Die Pharmabranche ist geprägt von hohen Entwicklungskosten, langen Innovationszyklen, strengen Zulassungsanforderungen und einem strukturellen Trend zu alternden Bevölkerungen in vielen Industriestaaten. Dies stützt den Bedarf an kardiovaskulären, onkologischen und anderen Spezialmedikamenten, erhöht aber den Preisdruck durch Kostenträger und Generika. Die Agrarbranche steht unter Druck durch Klimawandel, Biodiversitätsanforderungen, steigende Umweltauflagen und politischen Widerstand gegen bestimmte Wirkstoffe. Gleichzeitig verstärken Bevölkerungswachstum und Ernährungsumstellung den Bedarf an produktiver Landwirtschaft. Regional verfügt Bayer über starke Positionen in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien-Pazifik. Die Wachstumschancen in Schwellenländern treffen auf volatilere regulatorische Rahmenbedingungen und höhere politische Risiken. Die Diversifikation über Regionen und Segmente kann zyklische Schwankungen teilweise ausgleichen, führt aber zu komplexem Steuerungsbedarf.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Bayer wurde im 19. Jahrhundert als chemisch-pharmazeutisches Unternehmen in Deutschland gegründet und entwickelte sich relativ früh zu einem internationalen Anbieter von Farbstoffen, Pharmazeutika und Chemikalien. Nach tiefgreifenden Einschnitten während des 20. Jahrhunderts und der Einbindung in Industrieverbünde vollzog der Konzern im Laufe der Jahrzehnte mehrere strategische Neuausrichtungen. In der jüngeren Geschichte trennte sich Bayer von Teilen des klassischen Chemie- und Kunststoffgeschäfts und fokussierte sich zunehmend auf Life Sciences. Wichtige Meilensteine umfassten den Ausbau des Pharmaportfolios, die Stärkung im OTC-Bereich und große Transaktionen im Agrarsektor. Diese Transformation brachte dem Unternehmen einerseits Zugang zu neuen Technologien und Märkten, andererseits erhebliche Integrations- und Rechtsrisiken. Die Neuausrichtung vom breit diversifizierten Chemiekonzern zum fokussierten Life-Science-Unternehmen prägt bis heute das Profil und die Kapitalmarktwahrnehmung des Konzerns.

Besonderheiten, Kontroversen und ESG-Aspekte

Bayer ist in mehreren Feldern mit hohen Reputations-, Haftungs- und ESG-Risiken konfrontiert. Im Agrarsegment stehen einzelne Wirkstoffe und Produkte regelmäßig im Fokus regulatorischer Überprüfungen, Gerichtsverfahren und gesellschaftlicher Debatten über Umweltrisiken, Biodiversität und Gesundheit. Die Integration großer Zukäufe brachte umfangreiche Rechtsstreitigkeiten mit sich, die zu Rückstellungen, Vergleichslösungen und anhaltender Unsicherheit über den finalen Finanzbedarf führten. Für viele konservativ ausgerichtete Anleger relevant ist die Frage, inwieweit das Unternehmen seine Compliance-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsstandards weiterentwickelt und wie robust Risikovorsorge und Versicherungsdeckungen ausgestaltet sind. Auf der ESG-Seite berichtet Bayer zu Klima- und Umweltzielen, reduziert Emissionen und fördert nachhaltigere Landwirtschaftskonzepte, steht jedoch gleichzeitig im Spannungsfeld von Ernährungssicherheit, Pflanzenschutz und Umwelteinflüssen. Transparenz, Stakeholder-Dialog und glaubwürdige Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien bleiben entscheidend für die mittelfristige Akzeptanz des Geschäftsmodells.

Chancen und Risiken für langfristige Anleger

Für langfristig orientierte Investoren bietet Bayer eine Mischung aus Chancen und Risiken, die sorgfältig abgewogen werden muss. Auf der Chancen-Seite stehen:
  • Positionierung in strukturell bedeutenden Märkten wie Gesundheit, Demografie und Ernährungssicherheit.
  • Ein breites, wissenschaftsbasiertes Portfolio mit potenziell margenstarken, patentgeschützten Produkten.
  • Globale Präsenz, Skaleneffekte und etablierte Marken, die stabile Erträge ermöglichen können.
  • Mögliche Werthebel durch Portfoliomaßnahmen, Effizienzsteigerungen und eine konsequentere Kapitalallokation.
Demgegenüber stehen wesentliche Risiken:
  • Rechts- und Haftungsrisiken, insbesondere im Agrarsegment, mit potenziell schwer abschätzbaren Langfristeffekten.
  • Patentabläufe und der zunehmende Druck durch Generika, Biosimilars und Kostendämpfungsprogramme in der Gesundheitspolitik.
  • Strengere Umwelt- und Sicherheitsanforderungen in der Landwirtschaft, die Produktportfolios und Profitabilität belasten können.
  • Komplexität des Konzerns, mögliche Interessenkonflikte zwischen Sparten und die Gefahr strategischer Fehlallokationen.
Die weitere Bewältigung von Rechtsrisiken, die Innovationskraft in Forschung und Entwicklung sowie die Glaubwürdigkeit der Managementstrategie sind maßgeblich für die künftige Entwicklung des Unternehmens. Eine Anlageentscheidung sollte deshalb stets auf einer individuellen Risikoanalyse, einer Prüfung der aktuellen Unternehmenskommunikation und einer Einordnung der eigenen Risikotragfähigkeit beruhen.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Bayer Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Bayer Kursziel 2026

  • Die Bayer Kurs Performance für 2026 liegt bei -2,30%. Die Performance der Benchmark DAX liegt bei +1,10%. Underperformance: Die Bayer Kurs Performance ist um -3,39 Prozentpunkte niedriger als die Performance des DAX.
  • 7 Analysten haben die Bayer Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 48,29 €. Das Kursziel ist somit um 34,05% höher als der aktuelle Kurs der Bayer Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 55,00 (+52,69% ggü. dem aktuellen Bayer Kurs); das niedrigste bei 40,00 (+11,05% ggü. dem aktuellen Bayer Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 7 Analysten haben Bayer eingestuft: 5 Analysten empfehlen Bayer zum Kauf, 2 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Bayer Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 34,05%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Bayer Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 37,17 Mrd. €
Aktienanzahl 982,42 Mio.
Streubesitz 42,03%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+57,97% Weitere
+42,03% Streubesitz

Community-Beiträge zu Bayer

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Rolek
Dein "Filetstück" Monsanto
...war aber leider schon ziemlich angegammelt.
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stegenheimer
Bayer multiple 2027e
Da sonst mur geschwurbelt wird hier mal meine Einschätzung basierend auf meine Kennzahlen, abgeleitet aus Margen und Umsätzen der Geschäftsbereiche abzgl der horrenden Zinslast, die Bayer immer noch erdrückt. Es ergibt sich ein EBITDA von 10 Mrd Euro. Aber... Bayer muss spätestens ab Geschäftsjahr 2027 zeigen, dass das operative Geschäft unabhängig von Rechtsrisiken tragfähig ist. 2025 ist noch Übergangsjahr (Guidance schwächer, Cashflow unter Druck), 2026 Stabilisierung – 2027 ist das erste Jahr, in dem eine „normalisierte“ Ertragslage realistisch messbar sein sollte, sofern der Vergleich 2026 rechtlich finalisiert wird. Bewertungslogik für 2027e (normalisierte Core-Ertragskraft): Bear 2027e: EPS 4,5–5,0 x KGV 11–13 --> €50–65 Base 2027e: EPS 5,5–6,2 x KGV 12–15 --> €66–93 Bull 2027e: EPS 6,5–7,2 x KGV 13–16 --> €85–115 Prämissen für 2027: Gerichtliche Bestätigung des Vergleichs in 2026. Keine neue systemische Klagewelle. Stabilisierung der Crop-Science-Margen ohne erneuten Preis- Lagerzyklus. Nettofinanzschuld bleibt kontrollierbar, keine massive Zinsausweitung.
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KaktusJones
So, nach all den Jahren in Bayer
habe ich mich heute entschieden, meine Anteile zu verkaufen. Jetzt müsste die Rally eigentlich starten. :) Mir ist die Weltlage mittlerweile jedoch zu unsicher geworden. Wer weiß, was der Spinner in den USA morgen anrichtet. Allen investierten viel Glück.
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62Hewi
cvr info
...die Annahme, dass der Supreme Court für Bayer entscheidet ist gut möglich - allerdings würde ich nicht darauf setzen, dass alle Rückstellungen von Bayer gewinnbringend aufgelöst werden...die klagen sind in den USA, da kann ich mir auch gut vorstellen, dass ein gewisser Ausgleich für die Rechtsanwälte gezahlt werden muss - frag mich nicht nach der Begründung, aber da wird den Amerikanern schon was einfallen... Wichtig ist m.E. nur, dass die Klagen endlich beendet werden, das wird schon für Kurse um die 60€ reichen...
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Hustensaftschmuggler
Cedico
Neubewertung....nicht das Bayer eine KE plant und dadurch der Kurs mit positiven Meldungen hochgezogen wird ...wäre nicht das erste Mal...
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Hanie12
wie kommst du auf diesen Wert ?
so schnell würde ich hier nicht verkaufen Bayer seit 2015 nur gefallen, Leerverkäufer werden sich hier verabschieden müssen die dieses Spiel über 10 Jahre erfolgreich spielen konnten sorge macht mir noch etwas dieses grosse Gap was noch nicht geschlossen ist mein Einstieg lag Anfang 2024 bei 33, ich habe aber bewusst nicht nachgekauft bei 18 aus Sorge das sie vielleicht insolvent gehen könnten, ich denke das ist jetzt vom Tisch, Bayer wird immer noch unter seinem Buchwert gehandelt mit einem KBV unter 1 das ist für so einen Pharma Wert sehr günstig ( novo wird mit dem 20 fachen des Buchwertes gehandelt ) allen investierten viel Glück
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Tiefstapler
Frank Terhorst
ist einer der Architekten des Monsanto-Deals. Er hat tolle Hobbys. Ob er was gelernt hat geht aus seiner Bio nicht hervor. Jedenfalls ist die Rede von einer "erfolgreichen" Übernahme. "Neben seinen Aufgaben als Leiter des Saatgutgeschäfts zeichnete Terhorst zuletzt auch für die Pre-Merger Planning Aktivitäten verantwortlich, die den Weg für die erfolgreiche Übernahme von Monsanto durch Bayer ebnete." https://www.bayer.com/de/landwirtschaft/frank-terhorst Trinken die da Glyphosat zum Frühstück?
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sandale
hat jemand eine Glaskugel?
Irgendwie kann ich Menschen nicht ernst nehmen, die genau wissen, wie sich eine Aktie entwickeln wird. Jedes Investment kann schief gehen oder gelingen. Es gibt langweilige Aktien, die sehr zuverlässig ihre Dividende abliefern und deren Kurs in engen Bahnen verläuft. Bei Bayer besteht durchaus das Risiko, dass alles komplett den Bach runter geht. Und die Chance, dass die Bude ihre Probleme löst. Die Bewertungen von Chancen und Risiken sind im gegenwärtigen Kurs eingespeist. Meine langjährige Erfahrung sagt mir, dass häufig die Risiken überbetont sind. Im Schnitt kann man also in solchen Situationen ordentlich gewinnen. Im konkreten Einzelfall kann man natürlich auch mal alles verlieren. Wem das klar ist, der kann ohne Rechthaberei und Schaum vorm Mund ein bisschen was riskieren.
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hclsf87
@hagenvers/#199 -
bin im Urlaub angekommen ;-) "..die genannten Unternehmen kenn ich - auch als zuverlässige Dividendenzahler. Leider sind die auch sonst sehr bekannt und beliebt, und die Anteilsscheine deswegen meist sehr teuer.." Diese von mir o.g. Aktien sind nie wirklich "billig" oder eben meistens "teuer", was die meisten Leute mit "teuer" auch immer meinen... Abgesehen von steten KGV-Aufschlägen bekommt man solche Aktien nie wirklich "günstig" oder nur mal in unberechenbaren kurzfristigen Börsenturbulenzen, die alle Jubeljahre mal auftreten. Gerade deswegen ist ein Einstieg immer schwieriger als bei stark volatilen Titeln. Darum - bei den Q-Aktien ist jeder Tag ein Kauftag... außer man will nur kurzfristig halten oder zocken. Aber zum Zocken taugen diese Papiere nicht. Bis demnächst.
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hagenvers
na denn
einen schönen Urlaub ;) die genannten Unternehmen kenn ich - auch als zuverlässige Dividendenzahler. Leider sind die auch sonst sehr bekannt und beliebt, und die Anteilsscheine deswegen meist sehr teuer. Die sind deswegen nicht unbedingt uninteressant, wie du vielleicht noch weißt bin ich auch bei BASF vor kurzem erst eingestiegen, auch bei Siemens habe ich eine kleine Position platziert. mein Fokus liegt aber trotzdem eher auf Werten deren Entwicklung für die nächsten paar Jahre mehr Potenzial bietet. Firmen mit grundsätzlich funktionierendem Geschäftsfeld die aus nicht zu nachhaltigen Gründen im Marktwert gesunken sind. Auch Übernahmekandidaten können mal dazu gehören - zumindest solange noch keine derartigen Gerüchte gehandelt werden und das Geschäft nicht grundsätzlich in Frage gestellt ist. Bei Wincor Nixdorf z.b. habe ich lange überlegt und dann doch nichts gekauft. War wohl die falsche Entscheidung. Jetzt ist der Zug erstmal abgefahren ;)
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hclsf87
#197 -
...in den 90-ern noch zur Schule... - na da haste ja noch ALLES vor Dir, was Börse und Geld "verdienen" dort angeht ;-) Mach "paar Sachen" für Deine Altersvorsorge "fest", das kann ich nur empfehlen! Obwohl ich mit meinem Jahressalär mehr als nur "um die Runden" komme, habe ich an der Börse mehr als nur vorgesorgt!! Ganz sicher geht man mit guten Unternehmensbeteiligungen (für mich nur in Form von Aktien, keine "direkten" Papiere..). Wenn man was wirklich richtig lange liegen und wachsen lassen will, dann denke ich bevorzugt an Nahrung/Genuss, Medizin/Pharma, Haushalt/Konsum. Da sind die Marktführer (fast) so sicher wie das Amen in der Kirche... Beständigkeit/Sicherheit erkennt man u.a. auch an der beständigen Zahlung von Dividenden ;-) .. nicht nur, aber vor allem... Beispiele gefällig wer wie lange schon UNUNTERBROCHEN Dividende an seine Aktionäre ausbezahlt: P&G seit über 120 Jahren; Colgate-Palmolive seit über 110 Jahren; CocaCola, Roche und Nestle seit über 90 Jahren; Unilever seit über 70 Jahren; Johnson&Johnson seit fast 70 Jahren; Walgreens seit 80 Jahren; Beiersdorf seit über 60 Jahren u.s.w. Nur mal so ein paar Unternehmen aus den o.g. Bereichen genannt, es gibt do noch mehr "Gute"... Alles keine "Überflieger", aber auch keine "Wackelkandidaten", wie so manche Hightechbude oder windige Producer von irgendwelchen kurzlebigen Dingen...;-) Bayer ;-) ? Selber mal nachsehen und ausrechnen ;-).... Wenn Bayer in meiner Aufzählung fehlt, so hat das nichts mit "weniger gut" zu tun! So, nun bin ich erst mal für knapp 2 Wochen "weg", brauch mal ne Auszeit mit "Luftveränderung" ;-) Vielleicht poste ich ja mal zwischendurch (wenn das Wetter mich zwingt, drinnen zu bleiben..). Bis später, @all Bayers.
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hagenvers
@hclsf87
nur dass wir uns richtig verstehen: ich habe neben Aktien nur noch ein paar Anleihen im Depot und mache im Grunde nichts anderes als du. Allerdings habe ich wohl deutlich weniger Erfahrung was Investments betrifft, in den 90ern musste ich noch zur Schule ;) Eines habe ich schnell gelernt: Zockerei und blinder Aktionismus bringt nichts. Das Geld das auf der einen Seite gewonnen wird, ist auf der anderen genauso schnell wieder verloren. Trotzdem schadet ein Blick auf Charts nicht - nicht weil man selber tradet, sondern weil es andere tun und man oft wiederkehrende Muster in Zeiten erkennt, in denen es keine großen Neuigkeiten gibt. Auch ohne Charts kann man bei fundierter Auswahl der Investments Geld verdienen. Im Grunde klingt es sehr einfach, günstig kaufen, teuer verkaufen (und einfach auf mal mit dem Erreichten zufrieden sein). Es erstaunt mich aber immer wieder wie wenige sich an diesen Grundsatz halten
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Häufig gestellte Fragen zur Bayer Aktie und zum Bayer Kurs

Der aktuelle Kurs der Bayer Aktie liegt bei 36,16 €.

Für 1.000€ kann man sich 27,65 Bayer Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Bayer Aktie lautet BAYZF.

Die 1 Monats-Performance der Bayer Aktie beträgt aktuell -4,59%.

Die 1 Jahres-Performance der Bayer Aktie beträgt aktuell 36,81%.

Der Aktienkurs der Bayer Aktie liegt aktuell bei 36,16 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -4,59% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Bayer eine Wertentwicklung von -4,28% aus und über 6 Monate sind es 8,57%.

Das 52-Wochen-Hoch der Bayer Aktie liegt bei 49,78 €.

Das 52-Wochen-Tief der Bayer Aktie liegt bei 24,80 €.

Das Allzeithoch von Bayer liegt bei 144,12 €.

Das Allzeittief von Bayer liegt bei 9,64 €.

Die Volatilität der Bayer Aktie liegt derzeit bei 31,97%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Bayer in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 48,29 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 34,05%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 48,29 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 34,05%.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Bayer Kursziel beträgt 48,29 €. Das ist 34,05% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Bayer 5 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Bayer Kursziel beträgt 48,29 €. Das ist 34,05% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Bayer 5 x zum Kauf, 2 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 48,29 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 34,05%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Bayer Aktie bei 48,29 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Bayer Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 37,17 Mrd. €

Insgesamt sind 982,4 Mio Bayer Aktien im Umlauf.

Am 03.06.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 03.06.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Bayer bei 63%. Erfahre hier mehr

Bayer hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Bayer gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der Bayer Aktie beträgt -10,06.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Bayer betrug 46,61 Mrd €.

Die nächsten Termine von Bayer sind:
  • 30.06.2026 - Quartalsmitteilung
  • 04.08.2026 - Halbjahresfinanzbericht 2. Quartal 2026
  • 03.11.2026 - Quartalsmitteilung 3. Quartal 2026
  • 24.02.2027 - Berichterstattung 2026
  • 30.04.2027 - Hauptversammlung 2027

Laut Daten gab es im letzten Monat eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Bayer gibt. Es handelte sich dabei um einen Verkauf der Bayer Aktie

Ja, Bayer zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 27.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.

Zuletzt hat Bayer am 27.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,31%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Bayer wurde am 27.04.2026 in Höhe von 0,11 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,31%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 27.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,11 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.