WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat sich am Mittwoch deutlich höher aus dem Handel verabschiedet. Der Leitindex ATX gewann 1,15 Prozent auf 5.904,09 Punkte. Auch an den europäischen Leitbörsen und an der Wall Street herrschte zur Wochenmitte eine klar positive Anlegerstimmung. Goutiert wurde international der klar gesunkene Rohölpreis. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli sank um mehr als sechs Prozent.
Während die Lage im Nahen Osten weiter angespannt bleibt, warteten die Anleger auf die Zahlen des KI-Riesen Nvidia (Nvidia Aktie) , die nach US-Handelsschluss anstehen. "Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden", sagte ein Marktexperte. Nvidia sei längst kein normales Unternehmen mehr, sondern der zentrale Taktgeber des globalen KI-Booms. Ein Rekordhoch der Aktien in der Vorwoche lässt darauf schließen, dass die Erwartungen wie immer hoch sind.
Auf Unternehmensebene gab es in Wien kaum Meldungen. Auch erst nach Börsenschluss präsentiert die CA Immo Quartalszahlen. Die Titel des Immobilienunternehmens schlossen mit plus 1,2 Prozent.
AT&S rückten mit einer neuen Analystenmeinung ins Blickfeld und die Titel des Leiterplattenherstellers gewannen in einem starken europäischen Technologiesektor weitere 12,2 Prozent auf 116,20 Euro. Die Experten der Erste Group haben ihr Kursziel für die Aktien von 40 auf 110,60 Euro angehoben. Das Anlagevotum wurde aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Hold" herabgesetzt. Seit dem Jahresbeginn haben die Titel bereits mehr als 260 Prozent gewonnen und sind damit im ATX der absolute Spitzenwert.
Die Berenberg Bank bestätigte ihr "Buy"-Votum für die Porr-Aktien mit einem unveränderten Kursziel von 40 Euro. Die Papiere des Baukonzerns gaben 1,5 Prozent auf 34,10 Euro nach.
Unter den schwergewichteten Banken verteuerte sich die Raiffeisen Bank International -Aktie um 2,4 Prozent. Die Titel der Bawag und Erste Group gewannen 1,1 und 1,2 Prozent.
Unter den weiteren Schwergewichten gewannen Voestalpine um 3,5 Prozent. Die OMV -Titel fielen hingegen 1,3 Prozent. Hier könnten die tieferen Rohölpreise belastet haben. Die Papiere des Cateringunternehmens DO&CO gewannen 4,6 Prozent.
Abwärts ging es hingegen mit den Aktienkursen der Stromversorger. Die Verbund-Anteilsscheine ermäßigten sich um 3,2 Prozent. EVN -Papiere fielen um 0,4 Prozent./ste/spa/APA/jha
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