"Das deutsche Wort "Freundschaftsvertrag" klingt nach protokollarischer Höflichkeit, fast ein bisschen nach Schulkinderromantik. Und natürlich war Merz' Antrittsbesuch bei Starmer von warmen Worten begleitet: Der Kanzler äußerte sich "wirklich erfreut", der Premierminister sprach von einem "Privileg". Und doch geht es weniger um Gefühle als vielmehr um handfeste Interessen. Schon die Regierung Scholz hatte den deutsch-britischen Vertrag unterzeichnen wollen, kam dann aber wegen des Ampelbruchs nicht mehr dazu. Er stellt das bilaterale Verhältnis nach dem Brexit auf eine neue Grundlage. Vor allem aber ist er Ausdruck der Einsicht diesseits und jenseits des Ärmelkanals, dass Europa enger zusammenrücken muss. Trumps zweiter Amtsantritt hat gezeigt, dass auch auf langjährige Verbündete nicht unbedingt Verlass ist."/DP/jha
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