Die Strecke war seit Ostern sieben Wochen lang gesperrt. Zehntausende Reisende waren von längeren Fahrzeiten und Zugausfällen betroffen. Züge des Fern-, Nah- und Güterverkehrs wurden umgeleitet. Einzelne Verbindungen entfielen demnach aber auch. Der Fahrgastverband Pro Bahn teilte mit, dass keine Beschwerden zu der Sperrung eingegangen seien. Die Bahnsprecherin sagte, die Ersatzkonzepte hätten funktioniert.
Probleme mit der Geologie
Die Sanierungsarbeiten waren laut Bahn notwendig gewesen, weil es im knapp sieben Kilometer langen Freudensteintunnel bei Knittlingen (Enzkreis) Probleme mit der Geologie gegeben hatte. Der Tunnel führt demnach durch Anhydrit-haltiges Gestein, das sich aufgrund von Wassereintritt ausgedehnt hatte.
Dies habe vereinzelt zu Rissen in der Tunnelschale geführt, hatte ein Bahnsprecher vor Beginn der Arbeiten gesagt. Die Bahn bringe deswegen unter anderem an der Tunneldecke auf einer Länge von 1.000 Metern Drahtnetze zur Sicherung an. Die Kosten waren demnach mit rund 7,5 Millionen Euro angesetzt./jak/DP/zb
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