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Aktie von Wacker Chemie heute am Aktienmarkt kaum gefragt: Kurs fällt (66,10 €)

Im deutschen Wertpapierhandel liegt die Wacker Chemie-Aktie zur Stunde im Minus. Der jüngste Kurs betrug 66,10 Euro.
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  • Im deutschen Wertpapierhandel liegt die Wacker Chemie-Aktie (Wacker Chemie-Aktie) zur Stunde im Minus.
  • Der jüngste Kurs betrug 66,10 Euro.

Ein Abschlag von 2,87 Prozent steht gegenwärtig für die Aktie von Wacker Chemie zu Buche. Die Aktie verbilligte sich um 1,95 Euro. Das Wertpapier wird am Aktienmarkt derzeit mit 66,10 Euro bewertet. Gegenüber dem MDAX (MDAX ) liegt der Anteilsschein von Wacker Chemie damit im Hintertreffen. Der MDAX kommt derzeit nämlich auf 30.754 Punkte. Das entspricht einem Minus von 2,01 Prozent. Ein neues Allzeittief müssen Inhaber von der Aktie von Wacker Chemie noch nicht fürchten: Den bisherigen Tiefststand von 30,04 Euro erreichte das Papier am 19. März 2020.

Das Unternehmen Wacker Chemie

Die Wacker Chemie AG bietet zusammen mit ihren Tochtergesellschaften weltweit chemische Produkte an. Das Unternehmen ist in vier Geschäftsbereichen tätig: Silicones, Polymers, Biosolutions und Polysilicon. Der Geschäftsbereich Silicones bietet Silane, Siloxane, Siliconöle, Siliconemulsionen, Siliconelastomere, Siliconharze und pyrogene Kieselsäuren an.

Der Vergleich mit der Peergroup

Auf dem Markt sieht sich Wacker Chemie verschiedenen Wettbewerbern gegenüber. Genauso wie die Aktie von Wacker Chemie verbilligte sich die Aktie von Celanese (Celanese-Aktie) und zwar zuletzt um 1,28 Prozent. Und auch bei der Aktie von DuPont De Nemours (DuPont De Nemours-Aktie) sind die Zahlen derzeit rot: Der Kurs von DuPont De Nemours sank um 1,53 Prozent.

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So sehen Experten die Wacker Chemie-Aktie

Die Wacker Chemie-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Wacker Chemie auf "Underweight" belassen. Er habe bereits mehrfach betont, dass das Überangebot in China sowie die wachsende Konkurrenz aus dem Reich der Mitte ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Chemiebranche seien, schrieb Chetan Udeshi am Donnerstagabend. Maßnahmen im Zuge der Anti-Involutionspolitik der dortigen Staatsführung könnten also ein Game-Changer für die Chemiekonzerne sein. Mit dieser Strategie will China Überkapazitäten in Schlüsselbranchen eindämmen und profitableres Wachstum fördern. Udeshi sieht bei diesem Thema durchwachsene Signale in den vergangenen sechs Monaten. BASF wäre wohl der größte Profiteur eines Abbaus von Überkapazitäten in China selbst. Aber auch Lanxess, Wacker Chemie, Akema, Evonik und Solvay könnten Nutznießer sein. Ob die Politik von Chinas Regierung wirkt, ist laut Udeshi aber schwer einzuschätzen, wirkliche Belege gebe es nicht. Daher blieben die Aussichten für eine deutliche Gewinnerholung der europäischen Chemiebranche aufgrund des anhaltenden strukturellen Drucks vorerst ungewiss.

Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung für Wacker Chemie mit einem Kursziel von 69 Euro auf "Equal Weight" belassen. Der Negativtrend der europäischen Chemiebranche halte an, schrieb Alex Sloane in seinem am Freitag veröffentlichten Ausblick auf 2026. Maue Absatzvolumina, eine träge Preisentwicklung und fragile Endmärkte prägten das Geschehen. Seine Favoriten sind Air Liquide, Novonesis, Croda, Glanbia und IMCD - ein Mix aus Selbsthilfepotenzial, Produktinnovation und Bewertungsunterstützung.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.


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