Der Volkswagen Tiguan bei einer Probefahrt.
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Vor den Zahlen: VW-Aktie "immer noch attraktiv bewertet"

Zölle, Sondereffekte und ein Riesenkonzern im Umbruch. Selten wurden die Quartalszahlen von Volkswagen mit so viel Spannung erwartet. Die Aktie bleibt ein Schnäppchen für Anleger.
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Tesla? BYD? Weder noch: Denn auch wenn es lange nicht danach aussah. Aktuell beherrscht Volkswagen (VW Aktie) den E-Automarkt in Deutschland. Wie Zahlen des ADAC zeigen, kommen im Juni 2025 die 5 meistverkauften Elektroautos in Deutschland allesamt aus dem Volkswagen-Konzern. Top-Seller war der ID3 mit 2521 Neuzulassungen, gefolgt vom Skoda Elroq, dem ID7, dem ID4/ ID5 und dem Skoda Enyaq.

Am 25. Juli legen die Wolfsburger ihre Zahlen zum zweiten Quartal vor. Die Auslieferungen konnten zwischen April und Juni um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Besonders erfreulich war die Entwicklung in Osteuropa, wo die Auslieferungen um stolze 9,1 Prozent stiegen. In den westlichen Märkten verlief das Wachstum jedoch weniger erfreulich: In Westeuropa sanken die Auslieferungen um 0,7 Prozent, in Nordamerika sogar um 16,2 Prozent. Lediglich in China konnte VW ein Plus von 2,8 Prozent erzielen, während Südamerika mit einem Wachstum von 19,8 Prozent die Erwartungen deutlich übertraf.

Trotz des leichten Anstiegs bei den Auslieferungen erwartet Warburg-Analyst Fabio Hölscher für das zweite Quartal einen Umsatzrückgang von 1,3 Prozent auf 82,3 Milliarden Euro. Das EBIT dürfte 3,2 Milliarden Euro erreichen, was einer Marge von 3,9 Prozent entspricht. Laut dem Analysten wird die Rentabilität von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter die anhaltenden Zölle in den USA sowie Sonderaufwendungen bei Porsche, die rund 1 Milliarde Euro betragen. Weitere Belastungen ergeben sich durch die Restrukturierungskosten bei Audi und die Auswirkungen der Tarifpolitik. Besonders auffällig: In den USA habe VW im zweiten Quartal keine Vorbestellungen beobachtet, was darauf hindeutet, dass die Marktdynamik unter Druck stehe.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt VW zuversichtlich. Die Jahresprognose für 2025 berücksichtigt noch keine Auswirkungen der Zölle, die jedoch im Earningsbericht detailliert erläutert werden sollen. Besonders positiv sei die Entwicklung im Volumensegment, wo die Nachfrage nach neuen Modellen, vor allem in Europa, robust bleibe. Bei Porsche und Audi bremse jedoch die Wettbewerbsintensität, während Traton unter schwächeren Lkw-Märkten leide.

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Auf Basis der aktuellen Prognosen bestätigt Hölscher seine Kaufempfehlung für die Aktie, da die Bewertung weiterhin attraktiv erscheine. Der Analyst hebt sein Kursziel leicht von 139 auf 146 Euro an. Die zukünftige Profitabilität dürfte von drei Hauptfaktoren profitieren, so Hölscher: der Anpassung der Kostenstruktur, einem verbesserten Investitionszyklus sowie Skaleneffekten im Bereich der Elektromobilität. Große Hoffnungen setzt der Konzern auf das neue Elektro-Einstiegsmodell ID1, das 2027 erwartet wird.

Autor: Ariva-Redaktion


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