Im dritten Quartal rutschte der Autobauer vor allem wegen der Probleme bei der Sportwagentochter Porsche und der Zollbelastungen tief in die roten Zahlen. Ohne die Abschreibungen wegen Porsche sei die Marge aber stark ausgefallen, lobte Analyst Jose Asumendi von JPMorgan. Er hob zudem die starke Netto-Liquidität und den starken Netto-Cashflow hervor.
Die Kursbewegung auf Tradegate spiegelt eine kurzfristige Entlastung nach Vorlage der Quartalszahlen wider. Anleger scheinen derzeit die negativen Sondereffekte rund um Porsche von der Bewertung zu trennen und stärker auf operative Kennziffern wie Liquidität und Cashflow zu achten.
Konservativ orientierte Anleger sollten die Entwicklung abwarten und kurzfristige Kursgewinne gegebenenfalls sukzessive sichern. Wichtig bleibt die Beobachtung, ob die entkoppelten Sondereffekte dauerhaft vom operativen Geschäft zu trennen sind; Stabilität bei Marge, Netto-Liquidität und Cashflow würde weiteren Rückenwind geben. Ein gestaffeltes Vorgehen beim Einstieg oder Gewinnmitnahme sowie das Setzen von Schutzmechanismen (z. B. Stop-Loss) kann helfen, Risiko und Chance zu balancieren.
Die Ariva.de-Community diskutiert intensiv die aktuellen Quartalszahlen und operativen Entwicklungen, sieht Umsatzwachstum und gestiegene operative Ergebnisse bei Volkswagen Pkw und Škoda, aber gemischte Resultate bei Audi/Porsche sowie Sparmaßnahmen und Personalabbau (rund 12.600 Stellen) als zentrale Punkte. Gleichzeitig dominieren Sorgen um die Branche insgesamt, etwa globale Überkapazitäten, mögliche Auswirkungen von Zöllen und Handelsgesprächen, Lieferengpässe sowie Risiken durch Recycling und Qualität, weshalb viele Beiträge Autowerte als hochriskant einstufen. Die Bewertungen und Ausblicke sind geteilt: Einige sehen durch Strategieanpassungen und Kostensenkungen Aufholpotenzial für die VW-Gruppe, andere halten das Papier wegen struktureller Probleme und politischer Einflüsse für kein geeignetes Investment.
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