- Aktien europäischer Autobauer geraten unter Druck.
- Trump plant Zollerhöhung auf europäische Waren ab Februar.
- Deutsche Hersteller leiden besonders unter den Zöllen.
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Die Aktien europäischer Autobauer sind zum Wochenauftakt deutlich unter Druck geraten. Auslöser waren neue Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die an den Märkten Erinnerungen an frühere handelspolitische Eskalationen wachriefen. Investoren reagieren zunehmend nervös auf die Aussicht, dass die USA ihre Importzölle auf Fahrzeuge und Industriegüter aus Europa erneut verschärfen könnten.
Trump hatte am Wochenende angekündigt, ab dem 1. Februar zusätzliche Zölle in Höhe von 10 Prozent auf Waren aus mehreren europäischen Ländern zu erheben. Ab dem 1. Juni sollen diese Abgaben sogar auf 25 Prozent steigen. Betroffen wären unter anderem Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie skandinavische Staaten. Hintergrund ist der politische Druck auf Dänemark im Streit um Grönland – ein geopolitischer Nebenkriegsschauplatz mit realen Folgen für die Märkte.
Besonders hart traf es die deutschen Hersteller. Die Aktien von BMW (BMW Aktie), Mercedes-Benz, Volkswagen (VW Aktie) und der Porsche AG zählten zu den größten Verlierern im DAX-Umfeld, und verloren im Laufe des Handelstags zwischen 3 und 5 Prozent. Marktbeobachter verweisen darauf, dass gerade diese Konzerne stark vom US-Geschäft abhängig sind und deshalb besonders sensibel auf Zollrisiken reagieren.
Auch europaweit zeigte sich ein negatives Bild. Der Branchenindex für Automobile und Zulieferer fiel auf den tiefsten Stand seit Mitte Oktober. Neben den Herstellern gerieten auch Zulieferer wie Continental und Infineon unter Druck. Anleger fürchten, dass höhere Zölle nicht nur die Margen belasten, sondern auch Lieferketten erneut durcheinanderbringen könnten.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
|
20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
|
20
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Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion
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