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Renault Aktie

Aktie
WKN:  893113 ISIN:  FR0000131906 US-Symbol:  RNSDF Branche:  Kraftfahrzeuge Land:  Frankreich
32,03 €
-0,66 €
-2,02%
16.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
10,30 Mrd. €
Streubesitz
38,32%
KGV
17,24
Dividende
2,20 €
Dividendenrendite
6,70%
neu: Nachhaltigkeits-Score
72 %
Index-Zuordnung
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Renault Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Renault SA ist ein etablierter europäischer Automobilkonzern mit Schwerpunkt auf der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und Mobilitätslösungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Boulogne-Billancourt bei Paris ist historisch stark in Europa verankert, verfolgt jedoch eine globale Plattformstrategie mit industriellen Joint Ventures und Allianzpartnern. Für konservative Anleger ist Renault vor allem als zyklischer Industriewert mit hoher Korrelation zum europäischen Automobilmarkt, zur Regulierung der CO2-Emissionen und zur gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Verbrennern und Elektrofahrzeugen einzuordnen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Renault basiert auf einer vertikal integrierten Automobilwertschöpfungskette, die von Forschung und Entwicklung über Design, Komponentenfertigung, Fahrzeugmontage, Finanzierungslösungen bis hin zu Aftersales-Services reicht. Kern ist der industrielle Verbund aus Plattformen, Antriebssträngen und Softwarearchitekturen, der Skaleneffekte in Einkauf, Produktion und Logistik sichern soll. Renault setzt auf modulare Fahrzeugplattformen, um unterschiedliche Marken, Segmente und Antriebskonzepte auf gemeinsamen technischen Grundlagen aufzubauen und so Fixkosten zu verteilen. Ergänzend agiert Renault im Bereich Finanzdienstleistungen über captive Finanzierungs- und Leasinglösungen, die Absatz und Kundenbindung unterstützen. Die Gruppe monetarisiert zusätzlich den Aftermarket über Ersatzteile, Wartungsverträge, Garantieverlängerungen und Flottenservices. Zunehmend rückt die Monetarisierung von Software, Over-the-Air-Updates, vernetzten Diensten und Daten-basierten Services in den Fokus der Strategie.

Mission und strategische Leitlinien

Renault positioniert sich strategisch als europäischer Vorreiter für erschwingliche, nachhaltige und vernetzte Mobilität. Die Unternehmensmission zielt auf die Transformation vom klassischen Volumenhersteller hin zu einem technologiegetriebenen Mobilitätsanbieter mit Fokus auf Elektrifizierung, Software-defined Vehicles und Kreislaufwirtschaft. Leitlinien sind dabei die Dekarbonisierung der Flotten, die Steigerung der Profitabilität durch Plattform-Disziplin und Kostenkontrolle, der Ausbau wiederkehrender Ertragsströme sowie die Stärkung der Markenidentitäten innerhalb der Gruppe. Die Mission wird eng mit der Allianzstrategie verknüpft, um Entwicklungsaufwände für Elektromobilität, Batterietechnologie, Software und autonomes Fahren zu teilen und regulatorische Anforderungen in den Kernmärkten effizient zu adressieren.

Produkte, Dienstleistungen und Markenportfolio

Renault bietet ein breites Spektrum an Fahrzeugen, das Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklassemodelle, Crossover, SUVs, leichte Nutzfahrzeuge sowie Elektrofahrzeuge umfasst. Zum Kernportfolio gehören Modelle der Marke Renault in den Volumensegmenten, während Dacia als Preis-Leistungs-Marke auf kostensensitive Kundensegmente ausgerichtet ist. Alpine adressiert das sportliche Premium- und Performance-Segment mit stärkerer Margenorientierung und Markenaspiration. Im Nutzfahrzeugbereich bietet Renault leichte Transporter und Flottenlösungen für Gewerbekunden und Logistiker. Ergänzend vertreibt das Unternehmen Mobilitäts- und Carsharing-Dienste in ausgewählten Märkten sowie digitale Connected-Services wie Navigationslösungen, Telematik, Remote-Funktionen, Energiemanagement und Flottenmanagement-Tools. Finanzierungs- und Leasingprodukte, Versicherungen und Servicepakete runden das Angebot ab und dienen der Stabilisierung der Kundenbeziehungen über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus.

Business Units und Konzernstruktur

Die Konzernstruktur von Renault gliedert sich in mehrere wesentliche Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Kundensegmente und Werttreiber ausgerichtet sind. Die Kernaktivität stellt die Automobilsparte mit den Marken Renault, Dacia und Alpine dar, die in Europa, Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und ausgewählten Märkten Asiens aktiv ist. Hinzu kommt der Bereich Finanzdienstleistungen, über den das Unternehmen Absatzfinanzierung, Leasing, Flottenfinanzierung und Versicherungen anbietet. Renault ist zudem integraler Bestandteil der Allianz mit Nissan und Mitsubishi Motors, in der bestimmte Plattformen, Antriebe, Beschaffung und Technologieentwicklung gemeinsam betrieben werden. Innerhalb der Gruppe gibt es spezialisierte Einheiten für Elektromobilität, Software- und Elektronikarchitekturen, Batterietechnologien und Kreislaufwirtschaft, die als interne Kompetenzzentren für die Transformation der Fahrzeugflotte fungieren. Diese Struktur soll Transparenz über die Werttreiber schaffen, externe Partnerschaften erleichtern und potenzielle Kapitalmarktoptionen für einzelne Aktivitäten eröffnen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als historisch gewachsener europäischer Hersteller verfügt Renault über mehrere potenzielle Burggräben, wenngleich diese im intensiven Wettbewerbsumfeld begrenzt sind. Ein struktureller Vorteil liegt in der Mitgliedschaft in der Allianz mit Nissan und Mitsubishi, die Renault Zugang zu geteilten Plattformen, gemeinsamen Entwicklungskapazitäten und Skalen im Einkauf verschafft. Im Segment erschwinglicher Fahrzeuge besitzt Renault mit Dacia eine starke Marktposition in Europa, die auf konsequenter Kostenoptimierung, reduzierter Komplexität und hoher Preisdisziplin beruht. Diese Konstellation bietet einen relativen Schutz vor reinen Preiswettbewerbern, da die Marke bewusst auf Einfachheit und Robustheit setzt. Im Elektrofahrzeugbereich hat Renault durch frühzeitige Markteinführung bestimmter Modelle und Erfahrung mit städtischen E-Fahrzeugen einen Know-how-Vorsprung in einzelnen Subsegmenten. Der umfassende Produktions- und Zulieferverbund in Europa fungiert als zusätzlicher Burggraben, da lokale Fertigung die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, die Absicherung der Lieferketten und die Nähe zu Kernkunden unterstützt. Dennoch bleibt der Moat im Vergleich zu Premiumherstellern oder hochgradig integrierten Technologiekonzernen eher moderat, da Differenzierung bei Volumenfahrzeugen traditionell schwieriger ist.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsgruppe

Renault steht im direkten Wettbewerb mit europäischen Volumenherstellern wie Stellantis, Volkswagen, Skoda, Seat, Opel und Peugeot sowie mit asiatischen Anbietern wie Hyundai, Kia, Toyota und zunehmend chinesischen Herstellern, die preisaggressive Elektrofahrzeuge nach Europa exportieren. Im Segment erschwinglicher Fahrzeuge konkurriert Dacia mit kostengünstigen Marken und Einstiegsmodellen etablierter Konzerne. Im Bereich Elektromobilität und Software-defined Vehicles sieht sich Renault zusätzlich digitalen Ökosystemen und Tech-getriebenen Marktteilnehmern gegenüber, die mit stark integrierten Softwareplattformen auftreten. Alpine konkurriert im Nischensegment mit Sportwagenmarken und Performance-Linien etablierter Premiumhersteller. Die Branche ist von hohem Kapitaleinsatz, intensiver Forschung und Entwicklung, strengeren CO2-Flottenzielen und steigenden Anforderungen an Sicherheit, Konnektivität und Software geprägt. Dies erhöht die Eintrittsbarrieren für neue Player, verstärkt aber auch den Druck auf etablierte Unternehmen, kontinuierlich zu investieren und ihre Plattformen zu erneuern.

Management, Governance und Strategieausrichtung

Die Unternehmensführung von Renault wird durch einen Vorstand unter Aufsicht eines Verwaltungsrats geprägt, in dem traditionell auch der französische Staat und Arbeitnehmervertreter eine Rolle spielen. Der Staatseinfluss wirkt sich auf die Governance-Struktur und auf strategische Entscheidungen mit industriepolitischer Relevanz aus, etwa bei Standortfragen, Beschäftigung und Forschungsschwerpunkten. Die aktuelle Managementstrategie fokussiert sich auf operative Effizienz, Portfolio-Straffung, Reduktion der Fixkosten und eine konsequente Ausrichtung auf profitable Modelle und Märkte. Gleichzeitig investiert das Management in Elektroplattformen, Softwarearchitekturen, Batterietechnologien und Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette, um die Wettbewerbsfähigkeit im Übergang zur Elektromobilität zu sichern. Die Governance-Struktur zielt darauf ab, die Interessen des Staates, privater Aktionäre, Mitarbeiter und Allianzpartner zu balancieren. Für konservative Anleger ist die Stabilität der Führung, die Berechenbarkeit der Strategie und der Umgang mit politischen Einflussfaktoren zentrale Beobachtungsfelder.

Branchen- und Regionenanalyse

Renault agiert primär in der globalen Automobilbranche, mit Schwerpunkt auf dem europäischen Markt, der durch dichte Regulierung, hohe Marktdurchdringung und zunehmenden Wettbewerbsdruck durch neue OEMs gekennzeichnet ist. Europa bleibt aufgrund strenger CO2-Vorgaben und ambitionierter Klimaziele ein Treiber für Elektromobilität, was erhebliche Investitionen in emissionsarme Antriebe, Ladeinfrastruktur und Softwareintegration erfordert. Lateinamerika, Afrika und der Nahe Osten stellen für Renault Wachstumsmärkte mit strukturellem Nachholbedarf im Individualverkehr dar, sind jedoch stärker konjunktur- und währungsabhängig sowie politisch volatiler. In diesen Regionen profitiert Renault von erschwinglichen Modellen und bestehenden Produktionsstandorten, trägt aber höhere Risikoprämien. Die Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess hin zu elektrifizierten, vernetzten und perspektivisch automatisierten Fahrzeugen. Hersteller, die diesen Strukturwandel nicht ausreichend schnell und effizient bewältigen, riskieren Margenverfall, Marktanteilsverluste und die Erosion ihrer Marken. In diesem Umfeld ist Renault gezwungen, seine Plattformen, Softwarefähigkeiten und Lieferketten zu modernisieren, ohne dabei die finanzielle Stabilität zu überdehnen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Renault wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Frankreich gegründet und entwickelte sich rasch zu einem der bedeutenden europäischen Automobilhersteller. Das Unternehmen war historisch eng mit der französischen Industriepolitik verbunden und wurde zeitweise verstaatlicht, bevor es im Zuge von Liberalisierungsschritten wieder teilprivatisiert wurde. Renault spielte eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau der europäischen Automobilindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg und baute eine breite Palette an Volumenmodellen auf, die den Massenmotorisierungsprozess in Europa begleiteten. In den folgenden Jahrzehnten internationalisierte Renault seine Produktion, expandierte in Schwellenländer und ging strategische Allianzen ein. Die Gründung der Allianz mit Nissan und später Mitsubishi stellte einen zentralen Meilenstein dar, um globale Plattformen und gemeinsame Entwicklungsprogramme aufzubauen. Die Historie ist zugleich von Zyklen aus Expansion, Restrukturierung, Kostensenkungsprogrammen und Anpassungen an wirtschaftliche Krisen geprägt. In jüngerer Vergangenheit verschob sich der Fokus zunehmend auf Elektromobilität, digitale Dienste und die Neuausrichtung der Markenstrategie, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem veränderten Marktumfeld zu sichern.

Besonderheiten, Partnerschaften und Innovationsfelder

Eine Besonderheit von Renault ist die Kombination aus staatlicher Beteiligung, Allianz-Architektur und starkem europäischen Fertigungs-Footprint. Diese Konstellation beeinflusst Investitionsentscheidungen, Standortpolitik und technologische Schwerpunkte. Renault setzt verstärkt auf Partnerschaften in den Bereichen Batterietechnologie, Recycling, Halbleiter, Software und Ladeinfrastruktur, um Risiken und Kosten mit anderen Akteuren zu teilen. Die Gruppe engagiert sich in der Kreislaufwirtschaft, etwa durch Projekte zur Wiederverwendung und Wiederverwertung von Batterien und Komponenten, um Ressourceneffizienz und regulatorische Anforderungen zu adressieren. Im Softwarebereich arbeitet Renault an plattformbasierten Fahrzeugarchitekturen, die Over-the-Air-Updates, datengetriebene Dienste und neue Geschäftsmodelle im Bereich vernetzte Mobilität ermöglichen sollen. Zudem verfolgt das Unternehmen eine klare Markenpositionierung: Renault als technologisch modernisierte Kernmarke, Dacia als robuste Value-Marke und Alpine als emotionale Performance-Marke. Diese Dreiteilung zielt darauf ab, unterschiedliche Kundensegmente klar anzusprechen und Kanibalisierungsrisiken zu minimieren.

Chancen für langfristige Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich Chancen vor allem aus der erfolgreichen Umsetzung der Transformationsstrategie hin zu profitabler Elektromobilität und stärker softwarebasierten Fahrzeugkonzepten. Die Allianz mit Nissan und Mitsubishi kann Skaleneffekte im Einkauf, bei Plattformen und in der Forschung ermöglichen, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber globalen OEMs und neuen Marktteilnehmern stärkt. Die starke Position von Dacia im Value-Segment bietet ein potenziell resilienteres Ertragsprofil in konjunkturellen Schwächephasen, da preisbewusste Kunden tendenziell auf kostengünstigere Marken ausweichen. Die geografische Diversifikation mit Präsenz in Europa und ausgewählten Wachstumsregionen kann den Risikoausgleich zwischen reifen und aufstrebenden Märkten unterstützen. Zudem könnten Fortschritte bei Kreislaufwirtschaft, CO2-Reduktion und regulatorischer Compliance mittelfristig positive Wirkung auf Reputation, Markenstärke und Zugang zu nachhaltigem Kapital haben.

Risiken und zentrale Beobachtungspunkte

Dem gegenüber stehen erhebliche Risiken. Die Automobilbranche ist stark zyklisch, kapitalintensiv und von technologischen Sprüngen geprägt. Renault ist gleichzeitig mit der Dekarbonisierung seiner Flotten, der Elektrifizierung, dem Ausbau von Softwarekompetenz und der Sicherung seiner Lieferketten konfrontiert. Verzögerungen, Fehlinvestitionen oder technische Rückstände können Margen deutlich belasten. Das Wettbewerbsumfeld verschärft sich durch asiatische OEMs und neue Anbieter, die mit aggressiven Preismodellen und technologieorientierten Fahrzeugen insbesondere im Elektrosegment antreten. Politische und regulatorische Risiken bestehen durch den Einfluss des französischen Staates und durch mögliche Änderungen bei Subventionen, CO2-Regeln oder Handelsbarrieren. Währungsrisiken und makroökonomische Schwankungen in Schwellenländern betreffen die internationale Präsenz. Für konservative Anleger ist zudem relevant, dass hohe Investitionen in Elektromobilität und Software die finanzielle Flexibilität beanspruchen und die Ergebnisschwankungen in Übergangsphasen verstärken können. Ein Investment in Renault bleibt daher eng an die Fähigkeit des Managements geknüpft, die Transformation effizient zu steuern, Kostendisziplin zu wahren und die Allianzvorteile operativ zu realisieren, ohne dabei die Bilanzqualität und Risikotragfähigkeit zu überdehnen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 31,99 € / 32,04 €
Spread +0,16%
Schluss Vortag 32,69 €
Gehandelte Stücke 27.227
Tagesvolumen Vortag 611.613,7 €
Tagestief 31,80 €
Tageshoch 33,20 €
52W-Tief 30,87 €
52W-Hoch 53,24 €
Jahrestief 31,80 €
Jahreshoch 36,76 €

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24.10.25
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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Renault hat die Pläne für eine neue Elektrofahrzeug-Plattform bestätigt, die ab 2025 in Produktion gehen soll und spezifisch für Modelle im Kompaktbereich konzipiert ist.
  • Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten in Europa zu erhöhen, um der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen gerecht zu werden und seine Marktanteile auszubauen.
  • Zusätzlich wird angestrebt, die Zusammenarbeit mit Nissan in der Elektrofahrzeug-Entwicklung zu vertiefen, um innovative Technologien schneller auf den Markt bringen zu können.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 56.232 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 4.263 €
Jahresüberschuss in Mio. 752,00 €
Umsatz je Aktie 203,27 €
Gewinn je Aktie 2,72 €
Gewinnrendite +2,48%
Umsatzrendite +1,34%
Return on Investment +0,58%
Marktkapitalisierung in Mio. 12.969 €
KGV (Kurs/Gewinn) 17,24
KBV (Kurs/Buchwert) 0,43
KUV (Kurs/Umsatz) 0,23
Eigenkapitalrendite +2,48%
Eigenkapitalquote +23,43%

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Derivate

Anlageprodukte (109)
Bonus-Zertifikate 57
Aktienanleihen 29
Discount-Zertifikate 23
Hebelprodukte (118)
Optionsscheine 71
Knock-Outs 27
Faktor-Zertifikate 20
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 2 Jahre
Stabilität der Dividende -0,22 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -0,96% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 30,7% (auf den Gewinn/FFO)
quote 23,3% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung -0,45%

Dividenden Historie

Datum Dividende
08.05.2025 2,20 €
22.05.2024 1,85 €
17.05.2023 0,25 €
18.06.2019 3,55 €
21.06.2018 3,55 €
21.06.2017 3,15 €
13.05.2016 2,40 €
13.05.2015 1,90 €
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Prognose & Kursziel

Die Renault Aktie wird von Analysten als unterbewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
40,31 € 32,86 € +22,68%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 32,86 € -1,97%
33,52 € 16.01.26
Frankfurt 31,93 € -2,62%
32,79 € 16.01.26
Hamburg 31,91 € -2,98%
32,89 € 16.01.26
Hannover 31,85 € -3,19%
32,90 € 16.01.26
München 32,85 € +0,40%
32,72 € 16.01.26
Stuttgart 32,00 € -2,17%
32,71 € 16.01.26
Xetra 31,84 € -3,16%
32,88 € 16.01.26
L&S RT 31,22 € -2,50%
32,02 € 19:02
Wien 31,88 € -3,28%
32,96 € 16.01.26
Nasdaq OTC Other 41,75 $ +0,97%
41,35 $ 18.12.25
Tradegate 32,03 € -2,02%
32,69 € 16.01.26
Quotrix 31,99 € -4,71%
33,57 € 16.01.26
Gettex 32,00 € -2,20%
32,72 € 16.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 32,02 0,87 M
15.01.26 32,69 0,61 M
14.01.26 33,43 360 T
13.01.26 33,49 0,51 M
12.01.26 33,75 0,57 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 33,75 € -5,10%
1 Monat 36,87 € -13,13%
6 Monate 34,33 € -6,70%
1 Jahr 48,49 € -33,95%
5 Jahre 34,00 € -5,79%

Unternehmensprofil Renault SA

Renault SA ist ein etablierter europäischer Automobilkonzern mit Schwerpunkt auf der Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Pkw, leichten Nutzfahrzeugen und Mobilitätslösungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Boulogne-Billancourt bei Paris ist historisch stark in Europa verankert, verfolgt jedoch eine globale Plattformstrategie mit industriellen Joint Ventures und Allianzpartnern. Für konservative Anleger ist Renault vor allem als zyklischer Industriewert mit hoher Korrelation zum europäischen Automobilmarkt, zur Regulierung der CO2-Emissionen und zur gesamtwirtschaftlichen Nachfrage nach Verbrennern und Elektrofahrzeugen einzuordnen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Renault basiert auf einer vertikal integrierten Automobilwertschöpfungskette, die von Forschung und Entwicklung über Design, Komponentenfertigung, Fahrzeugmontage, Finanzierungslösungen bis hin zu Aftersales-Services reicht. Kern ist der industrielle Verbund aus Plattformen, Antriebssträngen und Softwarearchitekturen, der Skaleneffekte in Einkauf, Produktion und Logistik sichern soll. Renault setzt auf modulare Fahrzeugplattformen, um unterschiedliche Marken, Segmente und Antriebskonzepte auf gemeinsamen technischen Grundlagen aufzubauen und so Fixkosten zu verteilen. Ergänzend agiert Renault im Bereich Finanzdienstleistungen über captive Finanzierungs- und Leasinglösungen, die Absatz und Kundenbindung unterstützen. Die Gruppe monetarisiert zusätzlich den Aftermarket über Ersatzteile, Wartungsverträge, Garantieverlängerungen und Flottenservices. Zunehmend rückt die Monetarisierung von Software, Over-the-Air-Updates, vernetzten Diensten und Daten-basierten Services in den Fokus der Strategie.

Mission und strategische Leitlinien

Renault positioniert sich strategisch als europäischer Vorreiter für erschwingliche, nachhaltige und vernetzte Mobilität. Die Unternehmensmission zielt auf die Transformation vom klassischen Volumenhersteller hin zu einem technologiegetriebenen Mobilitätsanbieter mit Fokus auf Elektrifizierung, Software-defined Vehicles und Kreislaufwirtschaft. Leitlinien sind dabei die Dekarbonisierung der Flotten, die Steigerung der Profitabilität durch Plattform-Disziplin und Kostenkontrolle, der Ausbau wiederkehrender Ertragsströme sowie die Stärkung der Markenidentitäten innerhalb der Gruppe. Die Mission wird eng mit der Allianzstrategie verknüpft, um Entwicklungsaufwände für Elektromobilität, Batterietechnologie, Software und autonomes Fahren zu teilen und regulatorische Anforderungen in den Kernmärkten effizient zu adressieren.

Produkte, Dienstleistungen und Markenportfolio

Renault bietet ein breites Spektrum an Fahrzeugen, das Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklassemodelle, Crossover, SUVs, leichte Nutzfahrzeuge sowie Elektrofahrzeuge umfasst. Zum Kernportfolio gehören Modelle der Marke Renault in den Volumensegmenten, während Dacia als Preis-Leistungs-Marke auf kostensensitive Kundensegmente ausgerichtet ist. Alpine adressiert das sportliche Premium- und Performance-Segment mit stärkerer Margenorientierung und Markenaspiration. Im Nutzfahrzeugbereich bietet Renault leichte Transporter und Flottenlösungen für Gewerbekunden und Logistiker. Ergänzend vertreibt das Unternehmen Mobilitäts- und Carsharing-Dienste in ausgewählten Märkten sowie digitale Connected-Services wie Navigationslösungen, Telematik, Remote-Funktionen, Energiemanagement und Flottenmanagement-Tools. Finanzierungs- und Leasingprodukte, Versicherungen und Servicepakete runden das Angebot ab und dienen der Stabilisierung der Kundenbeziehungen über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus.

Business Units und Konzernstruktur

Die Konzernstruktur von Renault gliedert sich in mehrere wesentliche Geschäftseinheiten, die auf unterschiedliche Kundensegmente und Werttreiber ausgerichtet sind. Die Kernaktivität stellt die Automobilsparte mit den Marken Renault, Dacia und Alpine dar, die in Europa, Lateinamerika, Afrika, dem Nahen Osten und ausgewählten Märkten Asiens aktiv ist. Hinzu kommt der Bereich Finanzdienstleistungen, über den das Unternehmen Absatzfinanzierung, Leasing, Flottenfinanzierung und Versicherungen anbietet. Renault ist zudem integraler Bestandteil der Allianz mit Nissan und Mitsubishi Motors, in der bestimmte Plattformen, Antriebe, Beschaffung und Technologieentwicklung gemeinsam betrieben werden. Innerhalb der Gruppe gibt es spezialisierte Einheiten für Elektromobilität, Software- und Elektronikarchitekturen, Batterietechnologien und Kreislaufwirtschaft, die als interne Kompetenzzentren für die Transformation der Fahrzeugflotte fungieren. Diese Struktur soll Transparenz über die Werttreiber schaffen, externe Partnerschaften erleichtern und potenzielle Kapitalmarktoptionen für einzelne Aktivitäten eröffnen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als historisch gewachsener europäischer Hersteller verfügt Renault über mehrere potenzielle Burggräben, wenngleich diese im intensiven Wettbewerbsumfeld begrenzt sind. Ein struktureller Vorteil liegt in der Mitgliedschaft in der Allianz mit Nissan und Mitsubishi, die Renault Zugang zu geteilten Plattformen, gemeinsamen Entwicklungskapazitäten und Skalen im Einkauf verschafft. Im Segment erschwinglicher Fahrzeuge besitzt Renault mit Dacia eine starke Marktposition in Europa, die auf konsequenter Kostenoptimierung, reduzierter Komplexität und hoher Preisdisziplin beruht. Diese Konstellation bietet einen relativen Schutz vor reinen Preiswettbewerbern, da die Marke bewusst auf Einfachheit und Robustheit setzt. Im Elektrofahrzeugbereich hat Renault durch frühzeitige Markteinführung bestimmter Modelle und Erfahrung mit städtischen E-Fahrzeugen einen Know-how-Vorsprung in einzelnen Subsegmenten. Der umfassende Produktions- und Zulieferverbund in Europa fungiert als zusätzlicher Burggraben, da lokale Fertigung die Einhaltung regulatorischer Vorgaben, die Absicherung der Lieferketten und die Nähe zu Kernkunden unterstützt. Dennoch bleibt der Moat im Vergleich zu Premiumherstellern oder hochgradig integrierten Technologiekonzernen eher moderat, da Differenzierung bei Volumenfahrzeugen traditionell schwieriger ist.

Wettbewerbsumfeld und Vergleichsgruppe

Renault steht im direkten Wettbewerb mit europäischen Volumenherstellern wie Stellantis, Volkswagen, Skoda, Seat, Opel und Peugeot sowie mit asiatischen Anbietern wie Hyundai, Kia, Toyota und zunehmend chinesischen Herstellern, die preisaggressive Elektrofahrzeuge nach Europa exportieren. Im Segment erschwinglicher Fahrzeuge konkurriert Dacia mit kostengünstigen Marken und Einstiegsmodellen etablierter Konzerne. Im Bereich Elektromobilität und Software-defined Vehicles sieht sich Renault zusätzlich digitalen Ökosystemen und Tech-getriebenen Marktteilnehmern gegenüber, die mit stark integrierten Softwareplattformen auftreten. Alpine konkurriert im Nischensegment mit Sportwagenmarken und Performance-Linien etablierter Premiumhersteller. Die Branche ist von hohem Kapitaleinsatz, intensiver Forschung und Entwicklung, strengeren CO2-Flottenzielen und steigenden Anforderungen an Sicherheit, Konnektivität und Software geprägt. Dies erhöht die Eintrittsbarrieren für neue Player, verstärkt aber auch den Druck auf etablierte Unternehmen, kontinuierlich zu investieren und ihre Plattformen zu erneuern.

Management, Governance und Strategieausrichtung

Die Unternehmensführung von Renault wird durch einen Vorstand unter Aufsicht eines Verwaltungsrats geprägt, in dem traditionell auch der französische Staat und Arbeitnehmervertreter eine Rolle spielen. Der Staatseinfluss wirkt sich auf die Governance-Struktur und auf strategische Entscheidungen mit industriepolitischer Relevanz aus, etwa bei Standortfragen, Beschäftigung und Forschungsschwerpunkten. Die aktuelle Managementstrategie fokussiert sich auf operative Effizienz, Portfolio-Straffung, Reduktion der Fixkosten und eine konsequente Ausrichtung auf profitable Modelle und Märkte. Gleichzeitig investiert das Management in Elektroplattformen, Softwarearchitekturen, Batterietechnologien und Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette, um die Wettbewerbsfähigkeit im Übergang zur Elektromobilität zu sichern. Die Governance-Struktur zielt darauf ab, die Interessen des Staates, privater Aktionäre, Mitarbeiter und Allianzpartner zu balancieren. Für konservative Anleger ist die Stabilität der Führung, die Berechenbarkeit der Strategie und der Umgang mit politischen Einflussfaktoren zentrale Beobachtungsfelder.

Branchen- und Regionenanalyse

Renault agiert primär in der globalen Automobilbranche, mit Schwerpunkt auf dem europäischen Markt, der durch dichte Regulierung, hohe Marktdurchdringung und zunehmenden Wettbewerbsdruck durch neue OEMs gekennzeichnet ist. Europa bleibt aufgrund strenger CO2-Vorgaben und ambitionierter Klimaziele ein Treiber für Elektromobilität, was erhebliche Investitionen in emissionsarme Antriebe, Ladeinfrastruktur und Softwareintegration erfordert. Lateinamerika, Afrika und der Nahe Osten stellen für Renault Wachstumsmärkte mit strukturellem Nachholbedarf im Individualverkehr dar, sind jedoch stärker konjunktur- und währungsabhängig sowie politisch volatiler. In diesen Regionen profitiert Renault von erschwinglichen Modellen und bestehenden Produktionsstandorten, trägt aber höhere Risikoprämien. Die Branche befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess hin zu elektrifizierten, vernetzten und perspektivisch automatisierten Fahrzeugen. Hersteller, die diesen Strukturwandel nicht ausreichend schnell und effizient bewältigen, riskieren Margenverfall, Marktanteilsverluste und die Erosion ihrer Marken. In diesem Umfeld ist Renault gezwungen, seine Plattformen, Softwarefähigkeiten und Lieferketten zu modernisieren, ohne dabei die finanzielle Stabilität zu überdehnen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Renault wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Frankreich gegründet und entwickelte sich rasch zu einem der bedeutenden europäischen Automobilhersteller. Das Unternehmen war historisch eng mit der französischen Industriepolitik verbunden und wurde zeitweise verstaatlicht, bevor es im Zuge von Liberalisierungsschritten wieder teilprivatisiert wurde. Renault spielte eine wichtige Rolle beim Wiederaufbau der europäischen Automobilindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg und baute eine breite Palette an Volumenmodellen auf, die den Massenmotorisierungsprozess in Europa begleiteten. In den folgenden Jahrzehnten internationalisierte Renault seine Produktion, expandierte in Schwellenländer und ging strategische Allianzen ein. Die Gründung der Allianz mit Nissan und später Mitsubishi stellte einen zentralen Meilenstein dar, um globale Plattformen und gemeinsame Entwicklungsprogramme aufzubauen. Die Historie ist zugleich von Zyklen aus Expansion, Restrukturierung, Kostensenkungsprogrammen und Anpassungen an wirtschaftliche Krisen geprägt. In jüngerer Vergangenheit verschob sich der Fokus zunehmend auf Elektromobilität, digitale Dienste und die Neuausrichtung der Markenstrategie, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem veränderten Marktumfeld zu sichern.

Besonderheiten, Partnerschaften und Innovationsfelder

Eine Besonderheit von Renault ist die Kombination aus staatlicher Beteiligung, Allianz-Architektur und starkem europäischen Fertigungs-Footprint. Diese Konstellation beeinflusst Investitionsentscheidungen, Standortpolitik und technologische Schwerpunkte. Renault setzt verstärkt auf Partnerschaften in den Bereichen Batterietechnologie, Recycling, Halbleiter, Software und Ladeinfrastruktur, um Risiken und Kosten mit anderen Akteuren zu teilen. Die Gruppe engagiert sich in der Kreislaufwirtschaft, etwa durch Projekte zur Wiederverwendung und Wiederverwertung von Batterien und Komponenten, um Ressourceneffizienz und regulatorische Anforderungen zu adressieren. Im Softwarebereich arbeitet Renault an plattformbasierten Fahrzeugarchitekturen, die Over-the-Air-Updates, datengetriebene Dienste und neue Geschäftsmodelle im Bereich vernetzte Mobilität ermöglichen sollen. Zudem verfolgt das Unternehmen eine klare Markenpositionierung: Renault als technologisch modernisierte Kernmarke, Dacia als robuste Value-Marke und Alpine als emotionale Performance-Marke. Diese Dreiteilung zielt darauf ab, unterschiedliche Kundensegmente klar anzusprechen und Kanibalisierungsrisiken zu minimieren.

Chancen für langfristige Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich Chancen vor allem aus der erfolgreichen Umsetzung der Transformationsstrategie hin zu profitabler Elektromobilität und stärker softwarebasierten Fahrzeugkonzepten. Die Allianz mit Nissan und Mitsubishi kann Skaleneffekte im Einkauf, bei Plattformen und in der Forschung ermöglichen, was die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber globalen OEMs und neuen Marktteilnehmern stärkt. Die starke Position von Dacia im Value-Segment bietet ein potenziell resilienteres Ertragsprofil in konjunkturellen Schwächephasen, da preisbewusste Kunden tendenziell auf kostengünstigere Marken ausweichen. Die geografische Diversifikation mit Präsenz in Europa und ausgewählten Wachstumsregionen kann den Risikoausgleich zwischen reifen und aufstrebenden Märkten unterstützen. Zudem könnten Fortschritte bei Kreislaufwirtschaft, CO2-Reduktion und regulatorischer Compliance mittelfristig positive Wirkung auf Reputation, Markenstärke und Zugang zu nachhaltigem Kapital haben.

Risiken und zentrale Beobachtungspunkte

Dem gegenüber stehen erhebliche Risiken. Die Automobilbranche ist stark zyklisch, kapitalintensiv und von technologischen Sprüngen geprägt. Renault ist gleichzeitig mit der Dekarbonisierung seiner Flotten, der Elektrifizierung, dem Ausbau von Softwarekompetenz und der Sicherung seiner Lieferketten konfrontiert. Verzögerungen, Fehlinvestitionen oder technische Rückstände können Margen deutlich belasten. Das Wettbewerbsumfeld verschärft sich durch asiatische OEMs und neue Anbieter, die mit aggressiven Preismodellen und technologieorientierten Fahrzeugen insbesondere im Elektrosegment antreten. Politische und regulatorische Risiken bestehen durch den Einfluss des französischen Staates und durch mögliche Änderungen bei Subventionen, CO2-Regeln oder Handelsbarrieren. Währungsrisiken und makroökonomische Schwankungen in Schwellenländern betreffen die internationale Präsenz. Für konservative Anleger ist zudem relevant, dass hohe Investitionen in Elektromobilität und Software die finanzielle Flexibilität beanspruchen und die Ergebnisschwankungen in Übergangsphasen verstärken können. Ein Investment in Renault bleibt daher eng an die Fähigkeit des Managements geknüpft, die Transformation effizient zu steuern, Kostendisziplin zu wahren und die Allianzvorteile operativ zu realisieren, ohne dabei die Bilanzqualität und Risikotragfähigkeit zu überdehnen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 10,30 Mrd. €
Aktienanzahl 289,90 Mio.
Streubesitz 38,32%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor zyklischer Konsum
Branche Kraftfahrzeuge
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

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Community-Beiträge zu Renault SA

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Beiträge thematisieren Renaults jüngste Geschäftsentwicklung mit teils soliden Umsatzzuwächsen und einem operativen Rekordgewinn im ersten Halbjahr sowie einem Umsatzanstieg im dritten Quartal, zugleich gab es Gewinnwarnungen und Ergebnisbelastungen (z. B. durch Wechselkurseffekte), was zu deutlichen Kursschwankungen führte.
  • Strukturell wird die Lage durch die Reduzierung der Nissan‑Beteiligung und Teilverkäufe, die neue Partnerschaft bzw. Projekte mit Geely und chinesischer Unterstützung für Modelle wie den Elektro‑Twingo sowie geplante Kostensenkungen und Digitalisierung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit geprägt.
  • Forumsteilnehmer bewerten die Aktie einerseits als unterbewertet (niedrige KGV‑Angaben, hoher Buchwert, erwartbare Dividende) und berichten von Kaufaktivitäten, andererseits äußern sie Skepsis wegen branchenspezifischer Schwäche, geopolitischer und makroökonomischer Risiken sowie möglicher politischer Eingriffe, wodurch die weitere Kursentwicklung als unsicher eingeschätzt wird.
Hinweis
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Carmelita
heute sind sie halt
kollektiv wegen Trump und den "Autozöllen" gefallen, dabei ist zumindest Renault in den USA nicht aktiv meines Wissens ausserdem ist morgen kleiner Verfall, evtl. kommt dann am Montag/nächste Woche die Wende denke nicht, dass Trump wirklich vor dem Wahlkampf noch einen weiteren Zollstreit mit der EU vom Zaun bricht, da die Wirtschaft eh schon schwächelt, trotz Rekordständen bei den Aktien
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andkos
eingestiegen
so, die 40 sind sehr solide unterschritten worden, hab meine erste Miniposition (50 Stk. zu 39,25) gekauft, mal sehen, wie tief wir noch runterrauschen.
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Katjuscha
mal ne Frage
Was hat eigentlich 2011 zu dem Kurseinbruch geführt? Damals machte man in 2011 und 2012 etwa die Gewinne und Cashflows, die man aktuell für 2019 und 2020 erwarten kann. Da stell ich mir jetzt die Frage, ob der Aktienkurs dann genauso tief fallen kann wie damals. Oder was ist heute konkret anders bzw. was war 2011 der Grund für diese tiefen Kurse?
the harder we fight the higher the wall
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Gaertnerin
Fahrzeugzulassungen ist 27% - erwartet wurden 0,7%
in 2019 ... Was das für den kurs bedeuten KANN, kann sich jede/r vorstellen ... Quelle: https://de.investing.com/economic-calendar/french-car-registration-1928 Die Auto-Zulassungen, die durch die European Automobile Manufacturers’ Association (ACEA) veröffentlicht werden, beschreiben die Zahl der Neuzulassungen von Pkw in Frankreich. Wenn die Zahl zunimmt, ist das ein Zeichen für einen zunehmenden Konsum.
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Häufig gestellte Fragen zur Renault Aktie und zum Renault Kurs

Der aktuelle Kurs der Renault Aktie liegt bei 32,03 €.

Für 1.000€ kann man sich 31,22 Renault Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Renault Aktie lautet RNSDF.

Die 1 Monats-Performance der Renault Aktie beträgt aktuell -13,13%.

Die 1 Jahres-Performance der Renault Aktie beträgt aktuell -33,95%.

Der Aktienkurs der Renault Aktie liegt aktuell bei 32,03 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -13,13% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Renault eine Wertentwicklung von -5,68% aus und über 6 Monate sind es -6,70%.

Das 52-Wochen-Hoch der Renault Aktie liegt bei 53,24 €.

Das 52-Wochen-Tief der Renault Aktie liegt bei 30,87 €.

Das Allzeithoch von Renault liegt bei 100,50 €.

Das Allzeittief von Renault liegt bei 12,81 €.

Die Volatilität der Renault Aktie liegt derzeit bei 39,21%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Renault in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 40,31 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +22,68%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 40,31 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +22,68%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Renault Kursziel beträgt 40,31 €. Das ist +22,68% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Renault 4 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Renault Kursziel beträgt 40,31 €. Das ist +22,68% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Renault 4 x zum Kauf, 3 x zum Halten und 1 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 40,31 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +22,68%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Renault Aktie bei 40,31 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Renault Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 10,30 Mrd. €

Insgesamt sind 276,6 Mio Renault Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Renault bei 72%. Erfahre hier mehr

Renault hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Renault gehört zum Sektor Kraftfahrzeuge.

Das KGV der Renault Aktie beträgt 17,24.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Renault betrug 56,23 Mrd €.

Ja, Renault zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 08.05.2025 eine Dividende in Höhe von 2,20 € gezahlt.

Zuletzt hat Renault am 08.05.2025 eine Dividende in Höhe von 2,20 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 6,70%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Renault wurde am 08.05.2025 in Höhe von 2,20 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 6,70%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 08.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 2,20 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.