ROUNDUP/Robotaxi-Deal: Uber steigt bei VW-Partner Rivian ein

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Das Tesla Robotaxi, auch bekannt als Cybercab, ist ein autonomes Elektrofahrzeug, das am 10. Oktober 2024 vorgestellt wurde.
- ©Tesla Inc.

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Der Tesla -Rivale und VW -Partner Rivian bekommt die Aussicht auf eine Milliarden-Finanzspritze von Uber . Der Fahrdienst-Vermittler will bis zu 1,25 Milliarden Dollar (Dollarkurs) investieren, um Robotaxis des Elektroauto-Entwicklers auf seine Plattform zu bringen. Die ersten fahrerlosen Wagen auf Basis des neuen Rivian-Modells R2 sollen 2028 in San Francisco und Miami eingesetzt werden, wie die Unternehmen mitteilten.

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Zum Jahr 2031 sollen insgesamt 25 Städte bedient werden, hieß es. Entsprechend sind auch die Investitionen gestaffelt. Zunächst soll Rivian 300 Millionen Dollar bekommen - und den Rest mit Erreichen zwischenzeitlicher Ziele.

Die Rivian-Robotaxis sollen dabei exklusiv via Uber bestellt werden können. Uber und seine Flottenpartner wollen zunächst 10.000 R2-Fahrzeuge kaufen - mit einer Option auf den Erwerb weiterer 40.000 ab dem Jahr 2030.

Rivian gibt angesichts der Robotaxi-Pläne das seit langem angepeilte Ziel auf, 2027 beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) schwarze Zahlen zu erzielen. Die Firma verwies in einer Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC auf höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

Plattform für Robotaxi-Entwickler

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Amazon Aktie 230,32 $ +1,46%
Tesla Aktie 379,18 $ +1,08%
VW Aktie 74,40 € -3,68%

Uber will sich als Plattform für Robotaxis verschiedener Anbieter etablieren. So kann man sich in Austin, Atlanta und Phoenix auch fahrerlose Wagen der Google -Schwesterfirma Waymo bestellen. Zudem will Uber Elektroautos des Tesla-Rivalen Lucid mit Technologie zum autonomen Fahren vom Start-up Nuro sowie selbstfahrende Robotaxis der Amazon -Firma Zoox auf die Plattform bringen.

VW nutzt Rivians Elektronik-Architektur

Rivian setzt große Hoffnungen in den R2, der für das autonome Fahren gerüstet sein soll. Dafür entwickelte die Firma selbst einen Spezial-Chip und wird einen Laser-Radar in die Frontscheibe integrieren.

Volkswagen sicherte sich mit einer Investition von bis zu 5,8 Milliarden Dollar Zugang zur Elektronik-Architektur von Rivian. In einem Gemeinschaftsunternehmen entwickeln die beiden Hersteller sie für künftige Elektromodelle von VW für die westlichen Automärkte weiter./so/DP/zb


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