Porsche-Chef: 911er wird es nicht elektrisch geben

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 317
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Porsche ist ein deutscher Automobilhersteller, der für seine hochleistungsfähigen Sportwagen bekannt ist.
- ©unsplash.com

STUTTGART (dpa-AFX) - Porsche-Chef Michael Leiters hat einer vollelektrischen Version des Sportwagens 911 eine Absage erteilt. Wo es Sinn mache und der Kunde das wünsche, werde man auch weiterhin in die Elektromobilität investieren, sagte Leiters auf einer Veranstaltung der Fachzeitschrift "Auto, Motor und Sport". Einen 911er werde es nicht elektrisch geben, das könne man sagen. Das sei ein so ein ikonisches Produkt, da müsse der Fortschritt mit der Verbrenner- und Hybrid-Technologie gewährleistet werden.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Porsche steht Leiters zufolge für Technologieoffenheit. Mit dem Taycan sei das Unternehmen einst ein "Pionier der Elektromobilität" gewesen. Es sei eine Frage der Geschwindigkeit, vielleicht sei man etwas zu früh gewesen, sagte der Manager mit Blick auf den Hochlauf der E-Mobilität. Der Sportwagenbauer aus Stuttgart werde den Markt niemals über Kostenführerschaft gewinnen können oder wollen, sondern müsse die besseren, überzeugenderen und emotionaleren Produkte haben als alle anderen. Diese Differenzierung sei die Herausforderung.

Der Taycan ist seit 2019 auf dem Markt. Mittlerweile haben die Zuffenhausener auch zwei vollelektrische SUV-Modelle im Angebot. Die aktuelle 911-Generation gibt es hingegen nur als Verbrenner. In manchen Modellen kommt aber auch ein Hybrid-System zum Einsatz, das einen elektrischen Abgasturbolader nutzt.

Strategiewechsel in Zuffenhausen

Die Elektro-Modelle von Porsche fanden in der Vergangenheit deutlich weniger Anklang als erwartet. Ex-Vorstandschef Oliver Blume hatte vor seinem Abgang daher noch die Strategie umgekrempelt. Statt einer ambitionierten E-Strategie sollen künftig wieder mehr Verbrenner im Angebot Schub geben. Dafür muss das Unternehmen aber eine Milliardensumme investieren. Leiters hat den Chefposten bei der VW-Tochter im Januar übernommen./jwe/DP/stw

Werte aus dem Artikel:
Porsche Vz Aktie 49,20 € -0,08%
VW Aktie 88,90 € +2,58%

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG3KQD9 , DE000NB0JNK4 , DE000NB6J4V8 , DE000NB5FD76 , DE000NB5RP37 , DE000NB6TT14 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend