Weißes E-Auto, das sich bei der Aufladung seines Akkus befindet. (Symbolbild)
Quelle: - ©iStock:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 521

E-Auto-Krise: Kretschmer mahnt zu niedrigeren Strompreisen

LICHTENSTEIN (dpa-AFX) - Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) dringt auf niedrigere Strompreise, um den Absatz von E-Autos in Deutschland anzukurbeln. Wer E-Mobilität wolle, der müsse die Ladeinfrastruktur ausbauen und für günstigen Strom sorgen, sagte er nach einem Gespräch mit der Führung von Volkswagen (VW Aktie) Sachsen in Lichtenstein (Landkreis Zwickau).

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Volkswagen AG Vz -   Volkswagen AG Vz Chart 0,00%
Zugehörige Wertpapiere:

Volkswagen ist mit Produktionsstandorten in Zwickau, Chemnitz und Dresden in Sachsen vertreten. Die Zwickauer Autofabrik war im Konzern Vorreiter beim Umstieg vom Verbrenner auf E-Autos. Weil sich die Nachfrage nach solchen Autos aber nicht so entwickelt wie erhofft und es große Überkapazitäten an den deutschen VW -Standorten gibt, wird auch in Sachsen die Produktion zurückgefahren und Personal abgebaut.

Sachsen soll Automobilland blieben

"Volkswagen ist in der Pflicht", betonte Kretschmer nach dem Gespräch. Es müsse eine Lösung gefunden werden, dass Sachsen Automobilland bleibe. In Zwickau gebe es einen besonderen industriellen Kern in Ostdeutschland, der erhalten werden müsse. "Das ist eine nationale Aufgabe. Da ist auch die Bundesregierung in der Pflicht." Das Land werde darüber hinaus die Transformation in der Region mit rund 100 Millionen Euro unterstützen, hieß es.

VW stehe symptomatisch für die Wirtschaft in Deutschland, sagte Kretschmer: "Wir sind nicht wettbewerbsfähig." Die Energiepreise und die Arbeitskosten seien schlicht zu hoch, und es brauche mehr Flexibilität im Arbeitsrecht. "Wir sehen dieses Land wie Gulliver gefesselt am Boden mit einer riesigen Anzahl kleinster Mikrosteuerung." Es gebe keine Alternative dazu, wieder wettbewerbsfähiger im Vergleich zu anderen Ländern zu werden. Sonst drohe eine weitere Deindustrialisierung./hum/DP/stw

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend