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Meldung des Tages: Ein Gold-Asset in der Champions League der Geologie – Erstklassige Lage im „Land der Giganten“

Unibail-Rodamco-Westfield Aktie

Aktie
WKN:  A2JH5S ISIN:  FR0013326246 US-Symbol:  UNBLF Branche:  Immobiliengesellschaften (REITs) Land:  Frankreich
102,80 €
-0,3 €
-0,29%
10:35:12 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
13,15 Mrd. €
Streubesitz
46,00%
KGV
69,67
Dividende
3,50 €
Dividendenrendite
3,78%
Nachhaltigkeits-Score
54 %
Index-Zuordnung
Unibail-Rodamco-Westfield Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

URW Unibail-Rodamco-Westfield SE ist ein paneuropäischer Immobilienkonzern mit Fokus auf großvolumige, innerstädtische Shopping-Center und ausgewählte Büro- sowie Messeimmobilien. Das Unternehmen agiert als integrierter Entwickler, Eigentümer und Betreiber von hochwertigen, überwiegend in Metropolen gelegenen Handelsimmobilien. Für institutionelle und private Anleger fungiert URW als Vehikel, um an der Wertentwicklung von Premium-Einzelhandelsflächen und urbanen Mixed-Use-Quartieren in Europa und ausgewählten Märkten in Nordamerika zu partizipieren, wobei die Gesellschaft traditionell als klassische, aber zyklische Immobilienaktie im Segment der Retail-Real-Estate-Investment-Plattformen wahrgenommen wird.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von URW basiert auf der langfristigen Bewirtschaftung eines Portfolios aus überwiegend innerstädtischen, stark frequentierten Einkaufszentren, ergänzt durch Büro- und Kongressimmobilien. Der Konzern deckt die gesamte Wertschöpfungskette der gewerblichen Immobilienwirtschaft ab: Grundstücksakquisition, Projektentwicklung, Finanzierungsstrukturierung, Vermietung, Centermanagement, Marketing sowie Asset- und Portfoliomanagement. Erträge werden im Wesentlichen über wiederkehrende Mieteinnahmen, umsatzabhängige Mietkomponenten, Parkraumbewirtschaftung, Werbeflächen und Servicegebühren generiert. Zusätzlich trägt die Projektentwicklung von Neubauten, Erweiterungen und Refurbishments zur Wertsteigerung des Bestandsportfolios bei. Das Geschäftsmodell folgt einer Strategie der Fokussierung auf großvolumige, dominante Shopping-Destinationen mit überregionaler Strahlkraft, um Skaleneffekte bei Betrieb, Vermietung und Marketing zu realisieren und die Verhandlungsposition gegenüber internationalen Marken und Anker-Mietern zu stärken.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von URW lässt sich auf die Entwicklung und den Betrieb von urbanen Destinationsimmobilien konzentrieren, die als multifunktionale Knotenpunkte für Handel, Freizeit, Gastronomie, Services und zunehmend auch Wohnen dienen. Ziel ist es, physische Einzelhandelsstandorte durch kuratierte Mieterstruktur, Erlebnisorientierung und digitale Services so zu positionieren, dass sie trotz E-Commerce-Wachstums für Konsumenten, Marken und Kommunen attraktiv bleiben. Strategisch verfolgt URW eine Kapitalallokation mit Fokus auf Kernmetropolen, selektive Deleveraging-Maßnahmen, Portfolio-Straffung durch Verkäufe nicht-strategischer Assets und die Weiterentwicklung der Bestandsobjekte zu Mixed-Use-Clustern. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Zertifizierungen sowie die Einbettung in den öffentlichen Nahverkehr und die Stadtplanung gehören ausdrücklich zur Unternehmensagenda und werden sowohl in der Projektentwicklung als auch in der Bestandsbewirtschaftung berücksichtigt.

Produkte und Dienstleistungen

URW bietet keine klassischen Produkte, sondern realwirtschaftliche Immobilien- und Servicedienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette des stationären Handels. Dazu zählen im Kern:
  • Vermietung von Verkaufsflächen an internationale und nationale Retailer, Gastronomiekonzepte, Entertainment-Betreiber und Dienstleister
  • Bereitstellung und Management von Büroflächen in ausgewählten Metropolen
  • Betreibung von Messe-, Kongress- und Veranstaltungsflächen an zentralen Standorten
  • Centermanagement, inklusive Marketing, Event-Konzeption, Besucherfrequenz-Steuerung und Datenanalyse
  • Digitale Vermarktungslösungen, Werbeflächen und Omnichannel-Services für Mieter
  • Parkraum- und Verkehrsflächenmanagement, inklusive E-Mobility-Infrastruktur
Für institutionelle Kunden und Kommunen bietet URW darüber hinaus Immobilienentwicklung und Repositionierung von Bestandsquartieren, einschließlich Masterplanning, Mixed-Use-Konzeption und ESG-orientierter Modernisierung.

Business Units und Portfoliosegmente

Das operative Geschäft lässt sich in mehrere Portfoliosegmente gliedern, die de facto die Business Units abbilden. Im Zentrum stehen großvolumige Shopping-Center, die in Kernmärkte wie Frankreich, die Benelux-Staaten, Spanien, die nordischen Länder, Deutschland, Österreich und mittel- und osteuropäische Standorte aufgeteilt sind. Ergänzend betreibt URW ein Cluster für Büroimmobilien, primär in Paris und weiteren wirtschaftsstarken Ballungsräumen, sowie ein Segment für Kongress- und Messeimmobilien, in denen Ausstellungen, Konferenzen und Großveranstaltungen stattfinden. Darüber hinaus verfolgt der Konzern eine Pipeline von Entwicklungsprojekten, in der neue Shopping-Destinationen, Refurbishments sowie Mixed-Use-Entwicklungen mit Wohnanteilen, Hotels oder Bürokomponenten gebündelt sind. Diese Struktur ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Kapitaleinsatz, Risiko und Cashflow-Profil in den einzelnen regionalen und nutzungsbezogenen Clustern.

Alleinstellungsmerkmale und Markenplattform

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von URW ist die Kombination aus großskaligen Premium-Shopping-Centern und einer international etablierten Westfield-Markenplattform. Durch die Lizenzierung und Nutzung des Westfield-Brandings in Europa bündelt der Konzern eine Reihe von Flagship-Destinationen mit hoher Markenwiedererkennung bei Konsumenten und Retailern. Diese Zentren zeichnen sich durch eine kuratierte Mieterstruktur, starke Anker-Mieter, hohe Aufenthaltsqualität, architektonische Signatur und umfangreiche Freizeit- und Gastronomieangebote aus. Hinzu kommt die konzernweite Expertise in der Revitalisierung komplexer innerstädtischer Lagen, die Integration öffentlicher Infrastruktur sowie die Entwicklung multifunktionaler Stadtquartiere. Die Fähigkeit, Handels-, Büro-, Gastronomie-, Unterhaltungs- und Community-Funktionen in einem kohärenten, verkehrlich gut angebundenen Konzept zu vereinen, ist ein weiteres Differenzierungsmerkmal im Vergleich zu einfacheren, peripher gelegenen Retailparks oder Standardmalls.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von URW resultieren überwiegend aus der Lagequalität und Skalierung der Assets. Hochwertige, innerstädtische Grundstücke in Metropolen sind nur begrenzt verfügbar, regulatorisch komplex und kapitalintensiv in der Entwicklung. Dieser Markteintrittsbarriere steht eine gewachsene, diversifizierte Mieterbasis gegenüber, die URW stabile, langfristige Mietverträge und Cross-Selling-Potenzial ermöglicht. Die Größe des Portfolios führt zu Skaleneffekten in der Verhandlung mit internationalen Retailketten, bei Marketingkampagnen, beim Einkauf von Dienstleistungen und bei der Implementierung digitaler Plattformlösungen. Zudem schafft die Westfield-Markenbekanntheit einen immateriellen Moat, der die Positionierung als Premium-Destination unterstützt. Die langjährige Entwicklungskompetenz, die Erfahrung im Umgang mit komplexen Genehmigungsverfahren und die Beziehungen zu Kommunen und städtischen Stakeholdern bilden weitere, schwer imitierbare Wettbewerbsvorteile.

Wettbewerbsumfeld und Peergroup

URW steht im direkten Wettbewerb mit anderen börsennotierten und privaten Betreibern von Einkaufszentren und gemischt genutzten Gewerbeimmobilien. In Europa zählen zu den relevanten Wettbewerbern insbesondere Unternehmen wie Klepierre, Mercialys, Hammerson, NEPI Rockcastle sowie verschiedene lokal fokussierte Retail-REITs und institutionelle Immobilienfonds. In Großstädten konkurriert URW nicht nur mit Shopping-Centern, sondern auch mit Highstreet-Lagen, Factory-Outlets und innerstädtischen Mixed-Use-Objekten institutioneller Investoren. Hinzu kommt der strukturelle Wettbewerb durch den Onlinehandel, der vor allem austauschbare, nicht-erlebnisorientierte Retailflächen unter Druck setzt. URW versucht, sich im direkten Vergleich über Größe, Lage, Mieterqualität, Servicegrad, Eventdichte und die Westfield-Marke sowie über Omnichannel-Kooperationen mit E-Commerce-Playern zu differenzieren.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von URW verfügt über langjährige Erfahrung im paneuropäischen Immobilien- und Kapitalmarktumfeld. Der Vorstand verantwortet eine Strategie, die auf Bilanzstärkung, Portfoliofokussierung und operative Optimierung ausgerichtet ist. Nach einer Phase expansiver Akquisitionen liegt der Schwerpunkt inzwischen stärker auf Deleveraging, selektiven Desinvestitionen und der Priorisierung renditestarker Bestandsinvestitionen gegenüber großvolumigen Neuentwicklungen. Governance-seitig folgt URW dem in Europa etablierten Standard börsennotierter Immobiliengesellschaften mit klarer Trennung von Aufsichtsfunktionen und operativem Management, Berücksichtigung von ESG-Zielen sowie transparenter Kommunikation in Geschäftsberichten und Investor-Relations-Formaten. Strategisch wird die Transformation der Einkaufszentren hin zu erlebnisorientierten, technologisch aufgerüsteten Destinations mit höherem Gastronomie-, Freizeit- und Serviceanteil vorangetrieben, um Frequenz und Mieterattraktivität langfristig zu stabilisieren.

Branchen- und Regionenanalyse

URW ist in der Assetklasse der gewerblichen Immobilien mit Schwerpunkt Retail-Real-Estate positioniert. Die Branche befindet sich im Spannungsfeld aus strukturellem E-Commerce-Wachstum, veränderten Konsumgewohnheiten, Urbanisierung und steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit. Premium-Lagen mit hoher Frequenz, guter Verkehrsanbindung und Erlebnischarakter profitieren tendenziell stärker von Konsum- und Tourismusströmen, während periphere Standorte anfälliger für Leerstand und Mietdruck sind. Regional liegt der Fokus von URW auf wirtschaftlich starken, konsumorientierten Metropolen in Westeuropa sowie auf ausgewählten Märkten in Nordamerika mit hoher Kaufkraft. Diese Regionen bieten grundsätzlich stabile regulatorische Rahmenbedingungen, entwickelte Kapitalmärkte und belastbare Rechtsdurchsetzung, unterliegen aber auch zyklischen Schwankungen, Zinsänderungsrisiken und zeitweise restriktiven stadtplanerischen Vorgaben. Die strukturelle Resilienz des Geschäfts hängt stark von der Fähigkeit ab, Flächen flexibel an neue Retail- und Nutzungskonzepte anzupassen und regulatorische sowie ESG-Anforderungen vorausschauend zu managen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

URW entstand aus der schrittweisen Konsolidierung mehrerer europäischer Immobiliengesellschaften. Den Ursprung bilden die Vorgängerunternehmen Unibail und Rodamco, die sich zunächst in nationalen Märkten etablierten und später im Zuge eines grenzüberschreitenden Zusammenschlusses einen der größten börsennotierten Immobilienkonzerne Europas formten. Die anschließende Integration der Westfield-Gruppe, die insbesondere in den USA, im Vereinigten Königreich und in Australien über bekannte Shopping-Center-Marken verfügte, führte zu einer nochmals erhöhten internationalen Präsenz und der heutigen Struktur von Unibail-Rodamco-Westfield. Im Verlauf ihrer Geschichte hat die Gruppe verschiedene Marktphasen durchlaufen, darunter Immobilienzyklen, Zinswenden und den strukturellen Wandel im Einzelhandel. Die Unternehmensentwicklung war von Phasen starker Expansion, Portfolio-Konsolidierung und strategischer Neuausrichtung geprägt, wobei die akquisitionsgetriebene Wachstumsphase heute stärker von einem disziplinierteren Kapitaleinsatz und der Optimierung des Bestandsportfolios abgelöst wurde.

Besonderheiten, ESG-Fokus und Digitalisierung

Eine Besonderheit von URW ist die konsequente Ausrichtung auf großformatige, meist innerstädtische Center mit regionaler oder nationaler Anziehungskraft, die häufig eng in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden sind und als urbaner Knotenpunkt fungieren. Der Konzern betont seine ESG-Strategie mit Zielen zur Reduktion von CO2-Emissionen, Verbesserung der Energieeffizienz, Zertifizierung der Immobilien nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards und Integration sozialer Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Barrierefreiheit. Parallel treibt URW die Digitalisierung der Standorte voran, etwa durch Kunden-Apps, Loyalty-Programme, datengetriebenes Flächenmanagement, digitale Werbeplattformen und Omnichannel-Dienste, die den Brückenschlag zwischen stationärem Handel und Onlineangeboten unterstützen sollen. Die Kombination aus physischen Destinationen, Markenplattform, Nachhaltigkeitsfokus und digitalen Services soll die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsmodells in einem sich wandelnden Retailumfeld absichern.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht konservativer Anleger liegen die Chancen in der langfristigen Nachfrage nach hochwertigen, zentral gelegenen Handels- und Mixed-Use-Flächen in wirtschaftlich starken Metropolen. URW bietet Zugang zu einer diversifizierten Plattform aus Premium-Shopping-Centern und ergänzenden Büro- sowie Veranstaltungsimmobilien, die bei erfolgreicher Bewirtschaftung stabile, inflationssensitiv ausgestaltete Mietcashflows generieren können. Die Fokussierung auf dominante Standorte, die Umsetzung von ESG-Programmen und die Transformation zu erlebnisorientierten Destinations könnten mittelfristig dazu beitragen, die Wettbewerbsposition zu stärken und die Vermietungsquoten zu stabilisieren. Gelingt es dem Management, Deleveraging, Portfoliobereinigung und Modernisierung im Einklang mit den Kapitalmärkten voranzutreiben, können potenziell Wertsteigerungen im Immobilienbestand und eine allmähliche Normalisierung von Risikoaufschlägen für Retail-Immobilien eintreten.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Die Gesellschaft ist wegen ihres Geschäftsmodells strukturell exponiert gegenüber der Entwicklung des stationären Einzelhandels, insbesondere in Zeiten beschleunigter Verschiebung der Umsätze in den Onlinekanal. Mietausfälle, Flächenreduktionen und die Notwendigkeit kostenintensiver Umnutzungen können die Renditeprofile einzelner Objekte beeinträchtigen. Zusätzlich steigt die Abhängigkeit von Erlebnis-, Gastronomie- und Freizeitkonzepten, deren wirtschaftlicher Erfolg konjunkturabhängig ist. Zinsänderungsrisiken und Bewertungsanpassungen am Immobilienmarkt können sich auf den Net Asset Value und die Finanzierungskonditionen auswirken. Regulatorische Vorgaben, ESG-Investitionserfordernisse, baurechtliche Restriktionen und mögliche Verzögerungen bei Entwicklungsprojekten stellen weitere Unsicherheiten dar. Schließlich hängt die mittelfristige Wertentwicklung stark von der konsequenten Umsetzung der Managementstrategie in Bezug auf Bilanzstärkung, Desinvestitionen nicht-strategischer Assets und die erfolgreiche Transformation der Bestandszentren in resilientere, multifunktionale urbane Destinations ab. Konservative Anleger sollten diese Chancen und Risiken im Kontext ihrer eigenen Risikotragfähigkeit, Liquiditätsanforderungen und Diversifikationsziele beurteilen, ohne sich auf implizite oder explizite Renditeversprechen zu verlassen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 103,55 € / 103,60 €
Spread +0,05%
Schluss Vortag 103,10 €
Gehandelte Stücke 7
Tagesvolumen Vortag 49.912,4 €
Tagestief 102,80 €
Tageshoch 103,30 €
52W-Tief 62,06 €
52W-Hoch 106,15 €
Jahrestief 88,76 €
Jahreshoch 106,15 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 3.256 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 790,80 €
Jahresüberschuss in Mio. 278,20 €
Umsatz je Aktie 23,05 €
Gewinn je Aktie 1,04 €
Gewinnrendite +1,57%
Umsatzrendite +4,49%
Return on Investment +0,52%
Marktkapitalisierung in Mio. 10.234 €
KGV (Kurs/Gewinn) 69,67
KBV (Kurs/Buchwert) 0,58
KUV (Kurs/Umsatz) 3,14
Eigenkapitalrendite +0,83%
Eigenkapitalquote +33,00%
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Derivate

Hebelprodukte (31)
Knock-Outs 28
Optionsscheine 3
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 1 Jahr
Keine Senkung seit 1 Jahr
Stabilität der Dividende -0,19 (max 1,00)
Dividendenzuwachs -10,61% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 36,8% (auf den Gewinn/FFO)
quote 89,5% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 26,57%

Dividenden Historie

Datum Dividende
08.05.2025 3,50 €
14.05.2024 2,50 €
24.03.2020 5,40 €
03.07.2019 5,40 €
27.03.2019 5,40 €
28.05.2018 5,40 €
27.03.2018 5,40 €
04.07.2017 6,45 €
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Prognose & Kursziel

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Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 102,85 +0,29%
102,55 € 08:10
Frankfurt 102,40 +0,29%
102,10 € 08:55
Hamburg 103,00 +0,68%
102,30 € 08:01
Hannover 103,00 +0,68%
102,30 € 08:01
München 103,00 -0,53%
103,55 € 09:05
Stuttgart 103,20 +0,39%
102,80 € 11:16
Xetra 103,00 0 %
103,00 € 17.02.26
L&S RT 103,575 +0,66%
102,90 € 11:32
Wien 103,35 +1,13%
102,20 € 11:00
Nasdaq OTC Other 118,15 $ +5,75%
111,73 $ 13.02.26
Tradegate 102,80 -0,29%
103,10 € 10:35
Quotrix 103,20 +0,29%
102,90 € 07:27
Gettex 102,70 0 %
102,70 € 10:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
19.02.26 102,90 49.912
18.02.26 102,90 155 T
17.02.26 103,75 181 T
16.02.26 100,75 55 T
13.02.26 99,50 46.150
12.02.26 98,96 76 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 98,96 € +3,98%
1 Monat 90,80 € +13,33%
6 Monate 90,54 € +13,65%
1 Jahr 79,90 € +28,79%
5 Jahre 55,84 € +84,28%

Unternehmensprofil Unibail-Rodamco-Westfield SE

URW Unibail-Rodamco-Westfield SE ist ein paneuropäischer Immobilienkonzern mit Fokus auf großvolumige, innerstädtische Shopping-Center und ausgewählte Büro- sowie Messeimmobilien. Das Unternehmen agiert als integrierter Entwickler, Eigentümer und Betreiber von hochwertigen, überwiegend in Metropolen gelegenen Handelsimmobilien. Für institutionelle und private Anleger fungiert URW als Vehikel, um an der Wertentwicklung von Premium-Einzelhandelsflächen und urbanen Mixed-Use-Quartieren in Europa und ausgewählten Märkten in Nordamerika zu partizipieren, wobei die Gesellschaft traditionell als klassische, aber zyklische Immobilienaktie im Segment der Retail-Real-Estate-Investment-Plattformen wahrgenommen wird.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von URW basiert auf der langfristigen Bewirtschaftung eines Portfolios aus überwiegend innerstädtischen, stark frequentierten Einkaufszentren, ergänzt durch Büro- und Kongressimmobilien. Der Konzern deckt die gesamte Wertschöpfungskette der gewerblichen Immobilienwirtschaft ab: Grundstücksakquisition, Projektentwicklung, Finanzierungsstrukturierung, Vermietung, Centermanagement, Marketing sowie Asset- und Portfoliomanagement. Erträge werden im Wesentlichen über wiederkehrende Mieteinnahmen, umsatzabhängige Mietkomponenten, Parkraumbewirtschaftung, Werbeflächen und Servicegebühren generiert. Zusätzlich trägt die Projektentwicklung von Neubauten, Erweiterungen und Refurbishments zur Wertsteigerung des Bestandsportfolios bei. Das Geschäftsmodell folgt einer Strategie der Fokussierung auf großvolumige, dominante Shopping-Destinationen mit überregionaler Strahlkraft, um Skaleneffekte bei Betrieb, Vermietung und Marketing zu realisieren und die Verhandlungsposition gegenüber internationalen Marken und Anker-Mietern zu stärken.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission von URW lässt sich auf die Entwicklung und den Betrieb von urbanen Destinationsimmobilien konzentrieren, die als multifunktionale Knotenpunkte für Handel, Freizeit, Gastronomie, Services und zunehmend auch Wohnen dienen. Ziel ist es, physische Einzelhandelsstandorte durch kuratierte Mieterstruktur, Erlebnisorientierung und digitale Services so zu positionieren, dass sie trotz E-Commerce-Wachstums für Konsumenten, Marken und Kommunen attraktiv bleiben. Strategisch verfolgt URW eine Kapitalallokation mit Fokus auf Kernmetropolen, selektive Deleveraging-Maßnahmen, Portfolio-Straffung durch Verkäufe nicht-strategischer Assets und die Weiterentwicklung der Bestandsobjekte zu Mixed-Use-Clustern. Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Zertifizierungen sowie die Einbettung in den öffentlichen Nahverkehr und die Stadtplanung gehören ausdrücklich zur Unternehmensagenda und werden sowohl in der Projektentwicklung als auch in der Bestandsbewirtschaftung berücksichtigt.

Produkte und Dienstleistungen

URW bietet keine klassischen Produkte, sondern realwirtschaftliche Immobilien- und Servicedienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette des stationären Handels. Dazu zählen im Kern:
  • Vermietung von Verkaufsflächen an internationale und nationale Retailer, Gastronomiekonzepte, Entertainment-Betreiber und Dienstleister
  • Bereitstellung und Management von Büroflächen in ausgewählten Metropolen
  • Betreibung von Messe-, Kongress- und Veranstaltungsflächen an zentralen Standorten
  • Centermanagement, inklusive Marketing, Event-Konzeption, Besucherfrequenz-Steuerung und Datenanalyse
  • Digitale Vermarktungslösungen, Werbeflächen und Omnichannel-Services für Mieter
  • Parkraum- und Verkehrsflächenmanagement, inklusive E-Mobility-Infrastruktur
Für institutionelle Kunden und Kommunen bietet URW darüber hinaus Immobilienentwicklung und Repositionierung von Bestandsquartieren, einschließlich Masterplanning, Mixed-Use-Konzeption und ESG-orientierter Modernisierung.

Business Units und Portfoliosegmente

Das operative Geschäft lässt sich in mehrere Portfoliosegmente gliedern, die de facto die Business Units abbilden. Im Zentrum stehen großvolumige Shopping-Center, die in Kernmärkte wie Frankreich, die Benelux-Staaten, Spanien, die nordischen Länder, Deutschland, Österreich und mittel- und osteuropäische Standorte aufgeteilt sind. Ergänzend betreibt URW ein Cluster für Büroimmobilien, primär in Paris und weiteren wirtschaftsstarken Ballungsräumen, sowie ein Segment für Kongress- und Messeimmobilien, in denen Ausstellungen, Konferenzen und Großveranstaltungen stattfinden. Darüber hinaus verfolgt der Konzern eine Pipeline von Entwicklungsprojekten, in der neue Shopping-Destinationen, Refurbishments sowie Mixed-Use-Entwicklungen mit Wohnanteilen, Hotels oder Bürokomponenten gebündelt sind. Diese Struktur ermöglicht eine differenzierte Steuerung von Kapitaleinsatz, Risiko und Cashflow-Profil in den einzelnen regionalen und nutzungsbezogenen Clustern.

Alleinstellungsmerkmale und Markenplattform

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von URW ist die Kombination aus großskaligen Premium-Shopping-Centern und einer international etablierten Westfield-Markenplattform. Durch die Lizenzierung und Nutzung des Westfield-Brandings in Europa bündelt der Konzern eine Reihe von Flagship-Destinationen mit hoher Markenwiedererkennung bei Konsumenten und Retailern. Diese Zentren zeichnen sich durch eine kuratierte Mieterstruktur, starke Anker-Mieter, hohe Aufenthaltsqualität, architektonische Signatur und umfangreiche Freizeit- und Gastronomieangebote aus. Hinzu kommt die konzernweite Expertise in der Revitalisierung komplexer innerstädtischer Lagen, die Integration öffentlicher Infrastruktur sowie die Entwicklung multifunktionaler Stadtquartiere. Die Fähigkeit, Handels-, Büro-, Gastronomie-, Unterhaltungs- und Community-Funktionen in einem kohärenten, verkehrlich gut angebundenen Konzept zu vereinen, ist ein weiteres Differenzierungsmerkmal im Vergleich zu einfacheren, peripher gelegenen Retailparks oder Standardmalls.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von URW resultieren überwiegend aus der Lagequalität und Skalierung der Assets. Hochwertige, innerstädtische Grundstücke in Metropolen sind nur begrenzt verfügbar, regulatorisch komplex und kapitalintensiv in der Entwicklung. Dieser Markteintrittsbarriere steht eine gewachsene, diversifizierte Mieterbasis gegenüber, die URW stabile, langfristige Mietverträge und Cross-Selling-Potenzial ermöglicht. Die Größe des Portfolios führt zu Skaleneffekten in der Verhandlung mit internationalen Retailketten, bei Marketingkampagnen, beim Einkauf von Dienstleistungen und bei der Implementierung digitaler Plattformlösungen. Zudem schafft die Westfield-Markenbekanntheit einen immateriellen Moat, der die Positionierung als Premium-Destination unterstützt. Die langjährige Entwicklungskompetenz, die Erfahrung im Umgang mit komplexen Genehmigungsverfahren und die Beziehungen zu Kommunen und städtischen Stakeholdern bilden weitere, schwer imitierbare Wettbewerbsvorteile.

Wettbewerbsumfeld und Peergroup

URW steht im direkten Wettbewerb mit anderen börsennotierten und privaten Betreibern von Einkaufszentren und gemischt genutzten Gewerbeimmobilien. In Europa zählen zu den relevanten Wettbewerbern insbesondere Unternehmen wie Klepierre, Mercialys, Hammerson, NEPI Rockcastle sowie verschiedene lokal fokussierte Retail-REITs und institutionelle Immobilienfonds. In Großstädten konkurriert URW nicht nur mit Shopping-Centern, sondern auch mit Highstreet-Lagen, Factory-Outlets und innerstädtischen Mixed-Use-Objekten institutioneller Investoren. Hinzu kommt der strukturelle Wettbewerb durch den Onlinehandel, der vor allem austauschbare, nicht-erlebnisorientierte Retailflächen unter Druck setzt. URW versucht, sich im direkten Vergleich über Größe, Lage, Mieterqualität, Servicegrad, Eventdichte und die Westfield-Marke sowie über Omnichannel-Kooperationen mit E-Commerce-Playern zu differenzieren.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von URW verfügt über langjährige Erfahrung im paneuropäischen Immobilien- und Kapitalmarktumfeld. Der Vorstand verantwortet eine Strategie, die auf Bilanzstärkung, Portfoliofokussierung und operative Optimierung ausgerichtet ist. Nach einer Phase expansiver Akquisitionen liegt der Schwerpunkt inzwischen stärker auf Deleveraging, selektiven Desinvestitionen und der Priorisierung renditestarker Bestandsinvestitionen gegenüber großvolumigen Neuentwicklungen. Governance-seitig folgt URW dem in Europa etablierten Standard börsennotierter Immobiliengesellschaften mit klarer Trennung von Aufsichtsfunktionen und operativem Management, Berücksichtigung von ESG-Zielen sowie transparenter Kommunikation in Geschäftsberichten und Investor-Relations-Formaten. Strategisch wird die Transformation der Einkaufszentren hin zu erlebnisorientierten, technologisch aufgerüsteten Destinations mit höherem Gastronomie-, Freizeit- und Serviceanteil vorangetrieben, um Frequenz und Mieterattraktivität langfristig zu stabilisieren.

Branchen- und Regionenanalyse

URW ist in der Assetklasse der gewerblichen Immobilien mit Schwerpunkt Retail-Real-Estate positioniert. Die Branche befindet sich im Spannungsfeld aus strukturellem E-Commerce-Wachstum, veränderten Konsumgewohnheiten, Urbanisierung und steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit. Premium-Lagen mit hoher Frequenz, guter Verkehrsanbindung und Erlebnischarakter profitieren tendenziell stärker von Konsum- und Tourismusströmen, während periphere Standorte anfälliger für Leerstand und Mietdruck sind. Regional liegt der Fokus von URW auf wirtschaftlich starken, konsumorientierten Metropolen in Westeuropa sowie auf ausgewählten Märkten in Nordamerika mit hoher Kaufkraft. Diese Regionen bieten grundsätzlich stabile regulatorische Rahmenbedingungen, entwickelte Kapitalmärkte und belastbare Rechtsdurchsetzung, unterliegen aber auch zyklischen Schwankungen, Zinsänderungsrisiken und zeitweise restriktiven stadtplanerischen Vorgaben. Die strukturelle Resilienz des Geschäfts hängt stark von der Fähigkeit ab, Flächen flexibel an neue Retail- und Nutzungskonzepte anzupassen und regulatorische sowie ESG-Anforderungen vorausschauend zu managen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

URW entstand aus der schrittweisen Konsolidierung mehrerer europäischer Immobiliengesellschaften. Den Ursprung bilden die Vorgängerunternehmen Unibail und Rodamco, die sich zunächst in nationalen Märkten etablierten und später im Zuge eines grenzüberschreitenden Zusammenschlusses einen der größten börsennotierten Immobilienkonzerne Europas formten. Die anschließende Integration der Westfield-Gruppe, die insbesondere in den USA, im Vereinigten Königreich und in Australien über bekannte Shopping-Center-Marken verfügte, führte zu einer nochmals erhöhten internationalen Präsenz und der heutigen Struktur von Unibail-Rodamco-Westfield. Im Verlauf ihrer Geschichte hat die Gruppe verschiedene Marktphasen durchlaufen, darunter Immobilienzyklen, Zinswenden und den strukturellen Wandel im Einzelhandel. Die Unternehmensentwicklung war von Phasen starker Expansion, Portfolio-Konsolidierung und strategischer Neuausrichtung geprägt, wobei die akquisitionsgetriebene Wachstumsphase heute stärker von einem disziplinierteren Kapitaleinsatz und der Optimierung des Bestandsportfolios abgelöst wurde.

Besonderheiten, ESG-Fokus und Digitalisierung

Eine Besonderheit von URW ist die konsequente Ausrichtung auf großformatige, meist innerstädtische Center mit regionaler oder nationaler Anziehungskraft, die häufig eng in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden sind und als urbaner Knotenpunkt fungieren. Der Konzern betont seine ESG-Strategie mit Zielen zur Reduktion von CO2-Emissionen, Verbesserung der Energieeffizienz, Zertifizierung der Immobilien nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards und Integration sozialer Aspekte wie Aufenthaltsqualität, Sicherheit und Barrierefreiheit. Parallel treibt URW die Digitalisierung der Standorte voran, etwa durch Kunden-Apps, Loyalty-Programme, datengetriebenes Flächenmanagement, digitale Werbeplattformen und Omnichannel-Dienste, die den Brückenschlag zwischen stationärem Handel und Onlineangeboten unterstützen sollen. Die Kombination aus physischen Destinationen, Markenplattform, Nachhaltigkeitsfokus und digitalen Services soll die Wettbewerbsfähigkeit des Geschäftsmodells in einem sich wandelnden Retailumfeld absichern.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht konservativer Anleger liegen die Chancen in der langfristigen Nachfrage nach hochwertigen, zentral gelegenen Handels- und Mixed-Use-Flächen in wirtschaftlich starken Metropolen. URW bietet Zugang zu einer diversifizierten Plattform aus Premium-Shopping-Centern und ergänzenden Büro- sowie Veranstaltungsimmobilien, die bei erfolgreicher Bewirtschaftung stabile, inflationssensitiv ausgestaltete Mietcashflows generieren können. Die Fokussierung auf dominante Standorte, die Umsetzung von ESG-Programmen und die Transformation zu erlebnisorientierten Destinations könnten mittelfristig dazu beitragen, die Wettbewerbsposition zu stärken und die Vermietungsquoten zu stabilisieren. Gelingt es dem Management, Deleveraging, Portfoliobereinigung und Modernisierung im Einklang mit den Kapitalmärkten voranzutreiben, können potenziell Wertsteigerungen im Immobilienbestand und eine allmähliche Normalisierung von Risikoaufschlägen für Retail-Immobilien eintreten.

Risiken und Unsicherheiten eines Investments

Dem gegenüber stehen signifikante Risiken, die konservative Anleger sorgfältig gewichten sollten. Die Gesellschaft ist wegen ihres Geschäftsmodells strukturell exponiert gegenüber der Entwicklung des stationären Einzelhandels, insbesondere in Zeiten beschleunigter Verschiebung der Umsätze in den Onlinekanal. Mietausfälle, Flächenreduktionen und die Notwendigkeit kostenintensiver Umnutzungen können die Renditeprofile einzelner Objekte beeinträchtigen. Zusätzlich steigt die Abhängigkeit von Erlebnis-, Gastronomie- und Freizeitkonzepten, deren wirtschaftlicher Erfolg konjunkturabhängig ist. Zinsänderungsrisiken und Bewertungsanpassungen am Immobilienmarkt können sich auf den Net Asset Value und die Finanzierungskonditionen auswirken. Regulatorische Vorgaben, ESG-Investitionserfordernisse, baurechtliche Restriktionen und mögliche Verzögerungen bei Entwicklungsprojekten stellen weitere Unsicherheiten dar. Schließlich hängt die mittelfristige Wertentwicklung stark von der konsequenten Umsetzung der Managementstrategie in Bezug auf Bilanzstärkung, Desinvestitionen nicht-strategischer Assets und die erfolgreiche Transformation der Bestandszentren in resilientere, multifunktionale urbane Destinations ab. Konservative Anleger sollten diese Chancen und Risiken im Kontext ihrer eigenen Risikotragfähigkeit, Liquiditätsanforderungen und Diversifikationsziele beurteilen, ohne sich auf implizite oder explizite Renditeversprechen zu verlassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 13,15 Mrd. €
Aktienanzahl 142,63 Mio.
Streubesitz 46,00%
Währung EUR
Land Frankreich
Sektor Immobilien
Branche Immobiliengesellschaften (REITs)
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+54,00% Weitere
+46,00% Streubesitz

Häufig gestellte Fragen zur Unibail-Rodamco-Westfield Aktie und zum Unibail-Rodamco-Westfield Kurs

Der aktuelle Kurs der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie liegt bei 102,80 €.

Für 1.000€ kann man sich 9,73 Unibail-Rodamco-Westfield Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie lautet UNBLF.

Die 1 Monats-Performance der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie beträgt aktuell 13,33%.

Die 1 Jahres-Performance der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie beträgt aktuell 28,79%.

Der Aktienkurs der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie liegt aktuell bei 102,80 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 13,33% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Unibail-Rodamco-Westfield eine Wertentwicklung von 13,78% aus und über 6 Monate sind es 13,65%.

Das 52-Wochen-Hoch der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie liegt bei 106,15 €.

Das 52-Wochen-Tief der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie liegt bei 62,06 €.

Das Allzeithoch von Unibail-Rodamco-Westfield liegt bei 261,63 €.

Das Allzeittief von Unibail-Rodamco-Westfield liegt bei 29,34 €.

Die Volatilität der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie liegt derzeit bei 34,33%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Unibail-Rodamco-Westfield in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 13,15 Mrd. €

Insgesamt sind 141,3 Mio Unibail-Rodamco-Westfield Aktien im Umlauf.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Am 13.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:3.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Unibail-Rodamco-Westfield bei 54%. Erfahre hier mehr

Unibail-Rodamco-Westfield hat seinen Hauptsitz in Frankreich.

Unibail-Rodamco-Westfield gehört zum Sektor Immobiliengesellschaften (REITs).

Das KGV der Unibail-Rodamco-Westfield Aktie beträgt 69,67.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Unibail-Rodamco-Westfield betrug 3.256.100.000 €.

Ja, Unibail-Rodamco-Westfield zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 08.05.2025 eine Dividende in Höhe von 3,50 € gezahlt.

Zuletzt hat Unibail-Rodamco-Westfield am 08.05.2025 eine Dividende in Höhe von 3,50 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,38%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Unibail-Rodamco-Westfield wurde am 08.05.2025 in Höhe von 3,50 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 3,38%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 08.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 3,50 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.