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Kriegsangst, Stornowelle, Kursabsturz: Kann TUI die Sommersaison noch retten?

Zwei TUI-Schiffe haben die Straße von Hormus passiert – doch der Weg zurück zur Normalität ist lang. Was der Konzern jetzt plant und warum Analysten trotzdem kaufen.
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Die Carnival Victory ist ein Kreuzfahrtschiff der Reederei Carnival Cruise Line.
Quelle: - pixabay.com
TUI AG 6,352 € TUI AG Chart +3,08%
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Nach wochenlangem Ausweichmanöver kehren zwei Kreuzfahrtschiffe des Reisekonzerns TUI in gewohnte Fahrwasser zurück. Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 durchquerten am 19. April die Straße von Hormus – ohne Passagiere an Bord, nachdem ihre Frühjahrsrouten im Nahen Osten gestrichen worden waren. Damit endet nach Einschätzung des Analysehauses mwb Research die Phase der Notfallumplanung; der Regelbetrieb der Flotte soll bis Mitte Mai wieder aufgenommen werden.

Die Rückkehr in die Normalität hat jedoch ihren Preis. Für die Wintersaison 2026/27 hat TUI die Reißleine gezogen: Alle geplanten Abfahrten aus Dubai, Abu Dhabi und Doha wurden abgesagt. Stattdessen sollen Mein Schiff 5 und das neue Schiff Mein Schiff Flow künftig auf europäischen Routen und rund um die Kanarischen Inseln eingesetzt werden – Regionen, die als sicherer gelten, aber auch als deutlich umkämpfter. Niedrigere Buchungspreise und der Verlust kaufkräftiger Kunden, die gezielt das Luxusklima der Golfregion suchen, könnten die Folge sein.

Parallel drückt die geopolitische Lage auf die Stimmung im deutschen Reisemarkt. Reisebüros und Veranstalter meldeten zuletzt deutlich sinkende Buchungszahlen für den Sommer, vor allem für Türkei und Ägypten. Analyst Oliver Wojahn von mwb Research spricht von einem "vorübergehenden Rückgang der Buchungen infolge der aktuellen geopolitischen Lage und des Inflationsdrucks" – erwartet aber eine rasche Erholung, sobald sich die Lage stabilisiert, wenngleich mit verschobenen Zielgebieten hin zu Westeuropa.

Trotz der eingetrübten Kurzfristperspektive hält mwb Research seine Kaufempfehlung für TUI aufrecht und bestätigt das Kursziel von 16 Euro – was gemessen am aktuellen Kurs von 7,53 Euro einem Aufwärtspotenzial von gut 110 Prozent entspräche. Als tragende Argumente nennen die Analysten die gestärkte Bilanz des Konzerns sowie dessen Fähigkeit, Kapazitäten flexibel in sichere Destinationen umzulenken. Die Schätzungen für Umsatz, operatives Ergebnis und Gewinn je Aktie bleiben unverändert; für das laufende Geschäftsjahr wird ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von rund 1,43 Euro erwartet.

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Autor: Ariva-Redaktion/ js


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