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TKMS AG + Co Aktie

Aktie
WKN:  TKMS00 ISIN:  DE000TKMS001 US-Symbol:  TKMSF Branche:  Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung Land:  Deutschland
100,00 €
+1,65 €
+1,68%
22.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
4,25 Mrd. €
Streubesitz
38,74%
KGV
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TKMS AG + Co Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die thyssenkrupp Marine Systems GmbH (tkMS) ist der wehrtechnische Schiffbauarm von thyssenkrupp und zählt zu den führenden europäischen Systemanbietern für konventionelle U-Boote, Überwasserkampfschiffe und integrierte Marinesysteme. Die häufig anzutreffende Bezeichnung "TKMS AG + Co KGaA" spiegelt frühere und holdingbezogene Gesellschaftsstrukturen wider; im operativen Kerngeschäft tritt das Unternehmen heute primär als thyssenkrupp Marine Systems GmbH auf. Das Unternehmen agiert als sicherheitskritischer Rüstungszulieferer mit hoher politischer Relevanz, langlaufenden Projektzyklen und starker Verankerung in der deutschen und internationalen Verteidigungsindustrie.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von thyssenkrupp Marine Systems basiert auf der Entwicklung, dem Design, der Systemintegration, dem Bau sowie der Instandhaltung komplexer Marinesysteme. Im Fokus stehen hochspezialisierte Plattformen wie nicht-nukleare U-Boote, Fregatten, Korvetten und Spezialschiffe. Ergänzt wird dies um Systempakete für Waffen, Sensorik, Führungs- und Einsatzsysteme. Die Wertschöpfungstiefe ist hoch: Von der hydrodynamischen Auslegung über Rumpf- und Stahlbau, Antriebs- und Energiesysteme, Softwareintegration bis hin zu Lebenszyklus-Support deckt tkMS große Teile der maritimen Verteidigungskette ab. Charakteristisch sind langfristige, oft bilaterale Regierungsverträge, komplexe Offset- und Lokalisierungsvereinbarungen sowie Projektlaufzeiten, die sich über viele Jahre erstrecken. Erlöse stammen vornehmlich aus projektbezogenen Milestone-Zahlungen und Serviceverträgen über den gesamten Lebenszyklus der Flotteneinheiten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens orientiert sich an der Bereitstellung leistungsfähiger, technologisch führender Marinesysteme für die nationale und alliierte Sicherheit. thyssenkrupp Marine Systems versteht sich als verlässlicher strategischer Partner von Marinen der NATO und ausgewählter Partnerstaaten. Die Unternehmensstrategie fokussiert sich auf technologische Differenzierung, Ausbau internationaler Programmkooperationen und die Sicherung industrieller Souveränität Deutschlands und Europas im Untersee- und Überwasserkampfschiffbau. Im Zentrum stehen dabei die Weiterentwicklung der U-Boot-Technologie, insbesondere der luftunabhängigen Antriebe (AIP), digitale Führungs- und Sensorintegration sowie standardisierte, aber modular anpassbare Schiffsklassen für Serienfertigung und Export.

Produkte und Dienstleistungen

Das Portfolio von thyssenkrupp Marine Systems umfasst im Kern drei Produktlinien: erstens konventionell betriebene U-Boote, insbesondere die international verbreiteten Klassen der Baureihen 209, 212A und 214 sowie neue Generationen mit fortschrittlichen AIP- und Batterie-Technologien; zweitens Überwasserkampfschiffe wie Fregatten, Korvetten und Mehrzweckkampfschiffe inklusive Radar-, Waffen- und Gefechtsführungssystemen; drittens ergänzende Marinesysteme und Services. Zu den Dienstleistungen zählen Instandsetzung, Modernisierung (Mid-Life-Upgrade), Logistikunterstützung, Ausbildungskonzepte für Besatzungen, technische Beratung sowie langfristige Wartungsverträge. Hinzu treten Engineering-Dienstleistungen, etwa Konzeptstudien für Flottenmodernisierungen, satellitengestützte Kommunikationslösungen in Kooperation mit Partnern und Cyber-Absicherung maritimer Systeme.

Geschäftsbereiche und Struktur

thyssenkrupp Marine Systems wird innerhalb der thyssenkrupp-Struktur als eigenständige Marinebau-Sparte geführt. Die Aktivitäten lassen sich grob in mehrere Geschäftsbereiche gliedern: U-Boote, Überwasserschiffe, Integrated Marine Systems und Services. Der Bereich U-Boote bündelt Design, Konstruktion und Bau nicht-nuklearer U-Boot-Klassen für deutsche und internationale Marinen. Der Bereich Überwasserschiffe verantwortet Fregatten, Korvetten und Spezialschiffe, teils in enger Kooperation mit Partnerwerften. Integrated Marine Systems befasst sich mit der Systemintegration von Sensoren, Waffen, Kommunikations- und Führungsanlagen zu schlüsselfertigen Kampfsystemen. Der Service-Bereich flankiert diese Kerneinheiten mit Wartung, Ersatzteilen, technischen Upgrades sowie langfristigem Flotten-Support, häufig vor Ort in den Kundenländern.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von thyssenkrupp Marine Systems reichen zurück in die traditionsreiche deutsche Werftenlandschaft, insbesondere zu den Vorgängerunternehmen Blohm+Voss, Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) und weiteren maritimen Aktivitäten der späteren thyssenkrupp-Gruppe. Im Zuge der Konsolidierung des europäischen Schiffbaus und der strategischen Neuausrichtung von thyssenkrupp wurden die Marineschiffbauaktivitäten in der Einheit thyssenkrupp Marine Systems gebündelt. Historisch prägten U-Boot-Entwicklungen der HDW in Kiel und der Ausbau des Überwasserschiffbaus die technologische Basis. Über Joint Ventures, Kooperationen und Beteiligungsverkäufe wurden nichtkernnahe Werftaktivitäten reduziert, während das wehrtechnische Kerngeschäft fokussiert wurde. In den vergangenen Jahren diskutierte thyssenkrupp mehrfach strategische Optionen für tkMS – von Partnerschaften über eine stärkere Verselbstständigung bis hin zu möglichen Kapitalmarktoptionen –, um die wehrtechnische Sparte eigenständiger auszurichten und Zugang zu spezifischen Finanzierungsquellen zu schaffen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von thyssenkrupp Marine Systems ist die langjährige Erfahrung im konventionellen U-Boot-Bau mit luftunabhängigen Antriebssystemen. Die Kombination aus hydrodynamischem Design, Geräuschreduktion, Sensorintegration und Reichweitenoptimierung schafft hohe Eintrittsbarrieren. Darüber hinaus verfügt tkMS über umfangreiche Exporterfahrung in politisch sensiblen Großprojekten, was Know-how im Umgang mit Rüstungskontrolle, Offset-Verpflichtungen und komplexen Regierungsabkommen bedeutet. Als industrieller Kern des deutschen Marineschiffbaus ist das Unternehmen in sicherheits- und industriepolitische Überlegungen eingebettet, was einen partiellen Schutz vor ausländischer Konkurrenz und eine gewisse Standortabsicherung bewirken kann. Die starke Verflechtung mit der Bundeswehr und NATO-Partnern, langlaufende Service- und Ersatzteilverträge und die Pfadabhängigkeit bestehender Flotten schaffen einen strukturellen Burggraben: Ein Wechsel der Marinen zu alternativen Lieferanten ist technologisch, logistisch und politisch nur mit erheblichem Aufwand darstellbar.

Wettbewerbsumfeld

thyssenkrupp Marine Systems agiert in einem oligopolistischen Markt für konventionelle U-Boote und militärische Überwasserschiffe. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im U-Boot-Segment zählen insbesondere die südkoreanische Hanwha Ocean (ehemals Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering), die türkische STM, die schwedische Saab Kockums sowie die französische Naval Group, die jedoch stark auf nukleare U-Boote fokussiert ist, aber auch konventionelle Lösungen anbietet. Im Überwasserschiffbau treten neben Naval Group auch Fincantieri (Italien), BAE Systems (Vereinigtes Königreich), Damen Naval (Niederlande) und spanische Werften als Wettbewerber auf. Der Wettbewerb ist stark von nationalen Verteidigungsstrategien, Industriepolitik und Offset-Anforderungen geprägt. Marktanteile werden weniger durch klassische Preiswettbewerbe als durch technologische Leistungsfähigkeit, politische Allianzen, Lokalisierungsangebote und langfristige Partnerschaften mit Marinen bestimmt.

Management und Strategie

Das Management von thyssenkrupp Marine Systems verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf Kernkompetenzen im hochkomplexen Marinesystembau. Im Vordergrund stehen die Optimierung des Projektmanagements bei Großprogrammen, die Steigerung der Effizienz in Konstruktion und Fertigung sowie die Risikoreduzierung in der Angebotserstellung. Die Unternehmensleitung richtet ihre Strategie auf eine striktere Kostenkontrolle, verbesserte Governance in Großprojekten und eine Reduzierung von Termin- und Budgetrisiken aus, wie sie im Marineschiffbau historisch verbreitet sind. Gleichzeitig soll durch Investitionen in digitale Engineering-Tools, modulare Plattformkonzepte und Simulationstechnologien die Entwicklungszeit verkürzt und die Planbarkeit von Programmen erhöht werden. Auf Konzernebene diskutiert thyssenkrupp wiederholt strukturelle Optionen für tkMS, bis hin zu einer möglichen eigenständigeren Aufstellung, um die unterschiedlichen Zyklen von zivilen und wehrtechnischen Geschäften besser abbilden zu können.

Branchen- und Regionsanalyse

thyssenkrupp Marine Systems ist in der sicherheits- und verteidigungsorientierten Schiffbauindustrie tätig, die stark reguliert, politisch sensibel und von langfristigen Beschaffungszyklen geprägt ist. Die Branche profitiert aktuell von einer Neubewertung sicherheitspolitischer Risiken, einer Stärkung der NATO und steigenden Verteidigungsbudgets vieler Staaten. Gleichzeitig stehen staatliche Auftraggeber unter Haushaltsdruck, sodass Projekte zeitlich gestreckt oder priorisiert werden. Regional bildet Deutschland den industriellen Kern mit zentralen Standorten im norddeutschen Küstenraum. Absatzseitig sind Europa, der Mittlere Osten, Asien-Pazifik und ausgewählte Partnerstaaten zentrale Märkte. Exportgeschäfte unterliegen strengen deutschen und europäischen Rüstungskontrollregimen, was Marktzugänge begrenzt, aber gleichzeitig zu einem Qualitässignal im Hinblick auf Compliance und Governance führen kann. Die Branche ist zyklisch, projektdominiert und anfällig für politische Kurswechsel, zugleich aber durch hohe Eintrittsbarrieren und staatliche Sicherheitsinteressen strukturell abgesichert.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von thyssenkrupp Marine Systems liegt in der starken Betonung technologischer Schlüsselkompetenzen entlang der Unterwasser- und Überwasser-Signaturreduzierung, der Energie- und Antriebssysteme sowie der Systemintegration. Die AIP-Technologie zur längeren, geräuscharmen Unterwasserfahrt konventioneller U-Boote ist ein wesentlicher Differenzierungsfaktor. Daneben treiben digitale Zwillinge, Simulationsumgebungen und vernetzte Führungs- und Waffensysteme die Komplexität der Projekte. Das Unternehmen kooperiert häufig mit nationalen und internationalen Rüstungselektronik-Herstellern, um integrierte Systemlösungen zu liefern. Zudem ist die Einbindung in industriepolitische Diskussionen um eine europäische Marine- und Rüstungskooperation – etwa im Kontext einer verstärkten europäischen Verteidigungsarchitektur – für die mittel- bis langfristige Geschäftsentwicklung relevant. Regulatorische Vorgaben im Export, Compliance-Anforderungen und die öffentliche Debatte um Rüstungsgeschäfte stellen dabei einen konstanten Rahmenfaktor dar.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich potenzielle Chancen aus der strategischen Relevanz des Geschäftsmodells und den hohen Markteintrittsbarrieren im Marinesystembau. Die sicherheitspolitische Neubewertung in Europa und in der NATO, wachsende maritime Bedrohungsperzeptionen und der Bedarf an Modernisierung bestehender Flotten können die Nachfrage nach U-Booten und Überwasserkampfschiffen strukturell stützen. Langfristige Regierungsverträge, Service- und Wartungsvereinbarungen bieten potenziell relativ gut planbare Cashflows über lange Zeiträume, sofern Projekte technisch und wirtschaftlich im Rahmen bleiben. Die Rolle von tkMS als zentraler deutscher Marineschiffbauer könnte im Kontext nationaler Sicherheitsinteressen und europäischer Verteidigungskooperationen zusätzliche industriepolitische Rückendeckung verschaffen. Eine eventuelle schärfere Eigenständigkeit oder Kapitalmarktöffnung der Marine-Sparte könnte Transparenz und strategische Flexibilität erhöhen, was für Anleger eine strukturelle Werthebelperspektive bedeuten kann, ohne dass dies im Vorfeld quantifizierbar wäre.

Risiken und Unsicherheiten

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Das Projektgeschäft im Marineschiffbau ist komplex, mit hohen technischen, zeitlichen und regulatorischen Risiken. Kostenüberschreitungen, Verzögerungen in Beschaffungsprozessen, technische Anpassungen während der Bauphase und rechtliche Auseinandersetzungen mit Auftraggebern können Margen und Liquidität belasten. Politische Risiken sind zentral: Veränderungen in der Sicherheits- oder Exportpolitik, Regierungswechsel oder Haushaltskürzungen können bestehende Programme verzögern oder geplante Projekte verhindern. Zusätzlich unterliegt das Unternehmen Reputationsrisiken, da Rüstungsgeschäfte gesellschaftlich kontrovers diskutiert werden. Internationaler Wettbewerb, insbesondere aus Ländern mit aggressiveren Exportstrategien oder stärker staatlich gestützten Werften, kann Margendruck erzeugen oder Marktchancen einschränken. Schließlich bestehen strategische Risiken aus der Konzernanbindung: Die weitere Rolle von tkMS innerhalb der thyssenkrupp-Gruppe oder in möglichen neuen Strukturen ist mit Unsicherheiten verbunden, die Auswirkungen auf Governance, Finanzierung und langfristige Planungssicherheit haben können, ohne dass sich daraus eine klare Handlungsempfehlung ableiten ließe.
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Kursdaten

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Schluss Vortag 98,35 €
Gehandelte Stücke 340.582
Tagesvolumen Vortag 33.742.232 €
Tagestief 95,55 €
Tageshoch 102,90 €
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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die TKMS AG + Co Aktie heute gestiegen?

  • Das Unternehmen TKMS AG + Co KgaA hat kürzlich bedeutende Fortschritte in der Entwicklung neuer Technologien angekündigt, die die Effizienz der Produktionsprozesse steigern sollen.
  • In einem aktuellen Bericht wird hervorgehoben, dass das Unternehmen erfolgreich neue Aufträge im maritimen Sektor akquiriert hat, was zu einer positiven Geschäftsentwicklung führen könnte.
  • Analysten haben die Prognosen für die kommenden Quartale angehoben, da die Nachfrage nach innovativen Lösungen in der Schifffahrtsindustrie steigt.
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11.02.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
27.02.2026 Hauptversammlung
11.05.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
21.05.2026 Bernstein Pan-European Small & Mid-Cap Conference
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die TKMS AG + Co Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
67,00 € 100,50 € -33,33%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
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Zeit
Düsseldorf 99,55 € +0,56%
99,00 € 22.01.26
Frankfurt 100,40 € +1,57%
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Hamburg 99,30 € +0,66%
98,65 € 22.01.26
Hannover 99,85 € +1,27%
98,60 € 22.01.26
München 100,00 € +1,21%
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98,90 € 22.01.26
Gettex 100,20 € +0,10%
100,10 € 22.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.01.26 100,00 30,7 M
21.01.26 98,35 33,7 M
20.01.26 95,30 29,5 M
19.01.26 99,20 35,4 M
16.01.26 98,00 34,1 M
15.01.26 91,65 32,2 M
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Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 91,65 € +9,11%
1 Monat 66,15 € +51,17%
6 Monate - -
1 Jahr - -
5 Jahre - -

Unternehmensprofil TKMS AG + Co KgaA

Die thyssenkrupp Marine Systems GmbH (tkMS) ist der wehrtechnische Schiffbauarm von thyssenkrupp und zählt zu den führenden europäischen Systemanbietern für konventionelle U-Boote, Überwasserkampfschiffe und integrierte Marinesysteme. Die häufig anzutreffende Bezeichnung "TKMS AG + Co KGaA" spiegelt frühere und holdingbezogene Gesellschaftsstrukturen wider; im operativen Kerngeschäft tritt das Unternehmen heute primär als thyssenkrupp Marine Systems GmbH auf. Das Unternehmen agiert als sicherheitskritischer Rüstungszulieferer mit hoher politischer Relevanz, langlaufenden Projektzyklen und starker Verankerung in der deutschen und internationalen Verteidigungsindustrie.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von thyssenkrupp Marine Systems basiert auf der Entwicklung, dem Design, der Systemintegration, dem Bau sowie der Instandhaltung komplexer Marinesysteme. Im Fokus stehen hochspezialisierte Plattformen wie nicht-nukleare U-Boote, Fregatten, Korvetten und Spezialschiffe. Ergänzt wird dies um Systempakete für Waffen, Sensorik, Führungs- und Einsatzsysteme. Die Wertschöpfungstiefe ist hoch: Von der hydrodynamischen Auslegung über Rumpf- und Stahlbau, Antriebs- und Energiesysteme, Softwareintegration bis hin zu Lebenszyklus-Support deckt tkMS große Teile der maritimen Verteidigungskette ab. Charakteristisch sind langfristige, oft bilaterale Regierungsverträge, komplexe Offset- und Lokalisierungsvereinbarungen sowie Projektlaufzeiten, die sich über viele Jahre erstrecken. Erlöse stammen vornehmlich aus projektbezogenen Milestone-Zahlungen und Serviceverträgen über den gesamten Lebenszyklus der Flotteneinheiten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens orientiert sich an der Bereitstellung leistungsfähiger, technologisch führender Marinesysteme für die nationale und alliierte Sicherheit. thyssenkrupp Marine Systems versteht sich als verlässlicher strategischer Partner von Marinen der NATO und ausgewählter Partnerstaaten. Die Unternehmensstrategie fokussiert sich auf technologische Differenzierung, Ausbau internationaler Programmkooperationen und die Sicherung industrieller Souveränität Deutschlands und Europas im Untersee- und Überwasserkampfschiffbau. Im Zentrum stehen dabei die Weiterentwicklung der U-Boot-Technologie, insbesondere der luftunabhängigen Antriebe (AIP), digitale Führungs- und Sensorintegration sowie standardisierte, aber modular anpassbare Schiffsklassen für Serienfertigung und Export.

Produkte und Dienstleistungen

Das Portfolio von thyssenkrupp Marine Systems umfasst im Kern drei Produktlinien: erstens konventionell betriebene U-Boote, insbesondere die international verbreiteten Klassen der Baureihen 209, 212A und 214 sowie neue Generationen mit fortschrittlichen AIP- und Batterie-Technologien; zweitens Überwasserkampfschiffe wie Fregatten, Korvetten und Mehrzweckkampfschiffe inklusive Radar-, Waffen- und Gefechtsführungssystemen; drittens ergänzende Marinesysteme und Services. Zu den Dienstleistungen zählen Instandsetzung, Modernisierung (Mid-Life-Upgrade), Logistikunterstützung, Ausbildungskonzepte für Besatzungen, technische Beratung sowie langfristige Wartungsverträge. Hinzu treten Engineering-Dienstleistungen, etwa Konzeptstudien für Flottenmodernisierungen, satellitengestützte Kommunikationslösungen in Kooperation mit Partnern und Cyber-Absicherung maritimer Systeme.

Geschäftsbereiche und Struktur

thyssenkrupp Marine Systems wird innerhalb der thyssenkrupp-Struktur als eigenständige Marinebau-Sparte geführt. Die Aktivitäten lassen sich grob in mehrere Geschäftsbereiche gliedern: U-Boote, Überwasserschiffe, Integrated Marine Systems und Services. Der Bereich U-Boote bündelt Design, Konstruktion und Bau nicht-nuklearer U-Boot-Klassen für deutsche und internationale Marinen. Der Bereich Überwasserschiffe verantwortet Fregatten, Korvetten und Spezialschiffe, teils in enger Kooperation mit Partnerwerften. Integrated Marine Systems befasst sich mit der Systemintegration von Sensoren, Waffen, Kommunikations- und Führungsanlagen zu schlüsselfertigen Kampfsystemen. Der Service-Bereich flankiert diese Kerneinheiten mit Wartung, Ersatzteilen, technischen Upgrades sowie langfristigem Flotten-Support, häufig vor Ort in den Kundenländern.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln von thyssenkrupp Marine Systems reichen zurück in die traditionsreiche deutsche Werftenlandschaft, insbesondere zu den Vorgängerunternehmen Blohm+Voss, Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) und weiteren maritimen Aktivitäten der späteren thyssenkrupp-Gruppe. Im Zuge der Konsolidierung des europäischen Schiffbaus und der strategischen Neuausrichtung von thyssenkrupp wurden die Marineschiffbauaktivitäten in der Einheit thyssenkrupp Marine Systems gebündelt. Historisch prägten U-Boot-Entwicklungen der HDW in Kiel und der Ausbau des Überwasserschiffbaus die technologische Basis. Über Joint Ventures, Kooperationen und Beteiligungsverkäufe wurden nichtkernnahe Werftaktivitäten reduziert, während das wehrtechnische Kerngeschäft fokussiert wurde. In den vergangenen Jahren diskutierte thyssenkrupp mehrfach strategische Optionen für tkMS – von Partnerschaften über eine stärkere Verselbstständigung bis hin zu möglichen Kapitalmarktoptionen –, um die wehrtechnische Sparte eigenständiger auszurichten und Zugang zu spezifischen Finanzierungsquellen zu schaffen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von thyssenkrupp Marine Systems ist die langjährige Erfahrung im konventionellen U-Boot-Bau mit luftunabhängigen Antriebssystemen. Die Kombination aus hydrodynamischem Design, Geräuschreduktion, Sensorintegration und Reichweitenoptimierung schafft hohe Eintrittsbarrieren. Darüber hinaus verfügt tkMS über umfangreiche Exporterfahrung in politisch sensiblen Großprojekten, was Know-how im Umgang mit Rüstungskontrolle, Offset-Verpflichtungen und komplexen Regierungsabkommen bedeutet. Als industrieller Kern des deutschen Marineschiffbaus ist das Unternehmen in sicherheits- und industriepolitische Überlegungen eingebettet, was einen partiellen Schutz vor ausländischer Konkurrenz und eine gewisse Standortabsicherung bewirken kann. Die starke Verflechtung mit der Bundeswehr und NATO-Partnern, langlaufende Service- und Ersatzteilverträge und die Pfadabhängigkeit bestehender Flotten schaffen einen strukturellen Burggraben: Ein Wechsel der Marinen zu alternativen Lieferanten ist technologisch, logistisch und politisch nur mit erheblichem Aufwand darstellbar.

Wettbewerbsumfeld

thyssenkrupp Marine Systems agiert in einem oligopolistischen Markt für konventionelle U-Boote und militärische Überwasserschiffe. Zu den wesentlichen Wettbewerbern im U-Boot-Segment zählen insbesondere die südkoreanische Hanwha Ocean (ehemals Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering), die türkische STM, die schwedische Saab Kockums sowie die französische Naval Group, die jedoch stark auf nukleare U-Boote fokussiert ist, aber auch konventionelle Lösungen anbietet. Im Überwasserschiffbau treten neben Naval Group auch Fincantieri (Italien), BAE Systems (Vereinigtes Königreich), Damen Naval (Niederlande) und spanische Werften als Wettbewerber auf. Der Wettbewerb ist stark von nationalen Verteidigungsstrategien, Industriepolitik und Offset-Anforderungen geprägt. Marktanteile werden weniger durch klassische Preiswettbewerbe als durch technologische Leistungsfähigkeit, politische Allianzen, Lokalisierungsangebote und langfristige Partnerschaften mit Marinen bestimmt.

Management und Strategie

Das Management von thyssenkrupp Marine Systems verfolgt eine Strategie der Fokussierung auf Kernkompetenzen im hochkomplexen Marinesystembau. Im Vordergrund stehen die Optimierung des Projektmanagements bei Großprogrammen, die Steigerung der Effizienz in Konstruktion und Fertigung sowie die Risikoreduzierung in der Angebotserstellung. Die Unternehmensleitung richtet ihre Strategie auf eine striktere Kostenkontrolle, verbesserte Governance in Großprojekten und eine Reduzierung von Termin- und Budgetrisiken aus, wie sie im Marineschiffbau historisch verbreitet sind. Gleichzeitig soll durch Investitionen in digitale Engineering-Tools, modulare Plattformkonzepte und Simulationstechnologien die Entwicklungszeit verkürzt und die Planbarkeit von Programmen erhöht werden. Auf Konzernebene diskutiert thyssenkrupp wiederholt strukturelle Optionen für tkMS, bis hin zu einer möglichen eigenständigeren Aufstellung, um die unterschiedlichen Zyklen von zivilen und wehrtechnischen Geschäften besser abbilden zu können.

Branchen- und Regionsanalyse

thyssenkrupp Marine Systems ist in der sicherheits- und verteidigungsorientierten Schiffbauindustrie tätig, die stark reguliert, politisch sensibel und von langfristigen Beschaffungszyklen geprägt ist. Die Branche profitiert aktuell von einer Neubewertung sicherheitspolitischer Risiken, einer Stärkung der NATO und steigenden Verteidigungsbudgets vieler Staaten. Gleichzeitig stehen staatliche Auftraggeber unter Haushaltsdruck, sodass Projekte zeitlich gestreckt oder priorisiert werden. Regional bildet Deutschland den industriellen Kern mit zentralen Standorten im norddeutschen Küstenraum. Absatzseitig sind Europa, der Mittlere Osten, Asien-Pazifik und ausgewählte Partnerstaaten zentrale Märkte. Exportgeschäfte unterliegen strengen deutschen und europäischen Rüstungskontrollregimen, was Marktzugänge begrenzt, aber gleichzeitig zu einem Qualitässignal im Hinblick auf Compliance und Governance führen kann. Die Branche ist zyklisch, projektdominiert und anfällig für politische Kurswechsel, zugleich aber durch hohe Eintrittsbarrieren und staatliche Sicherheitsinteressen strukturell abgesichert.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von thyssenkrupp Marine Systems liegt in der starken Betonung technologischer Schlüsselkompetenzen entlang der Unterwasser- und Überwasser-Signaturreduzierung, der Energie- und Antriebssysteme sowie der Systemintegration. Die AIP-Technologie zur längeren, geräuscharmen Unterwasserfahrt konventioneller U-Boote ist ein wesentlicher Differenzierungsfaktor. Daneben treiben digitale Zwillinge, Simulationsumgebungen und vernetzte Führungs- und Waffensysteme die Komplexität der Projekte. Das Unternehmen kooperiert häufig mit nationalen und internationalen Rüstungselektronik-Herstellern, um integrierte Systemlösungen zu liefern. Zudem ist die Einbindung in industriepolitische Diskussionen um eine europäische Marine- und Rüstungskooperation – etwa im Kontext einer verstärkten europäischen Verteidigungsarchitektur – für die mittel- bis langfristige Geschäftsentwicklung relevant. Regulatorische Vorgaben im Export, Compliance-Anforderungen und die öffentliche Debatte um Rüstungsgeschäfte stellen dabei einen konstanten Rahmenfaktor dar.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich potenzielle Chancen aus der strategischen Relevanz des Geschäftsmodells und den hohen Markteintrittsbarrieren im Marinesystembau. Die sicherheitspolitische Neubewertung in Europa und in der NATO, wachsende maritime Bedrohungsperzeptionen und der Bedarf an Modernisierung bestehender Flotten können die Nachfrage nach U-Booten und Überwasserkampfschiffen strukturell stützen. Langfristige Regierungsverträge, Service- und Wartungsvereinbarungen bieten potenziell relativ gut planbare Cashflows über lange Zeiträume, sofern Projekte technisch und wirtschaftlich im Rahmen bleiben. Die Rolle von tkMS als zentraler deutscher Marineschiffbauer könnte im Kontext nationaler Sicherheitsinteressen und europäischer Verteidigungskooperationen zusätzliche industriepolitische Rückendeckung verschaffen. Eine eventuelle schärfere Eigenständigkeit oder Kapitalmarktöffnung der Marine-Sparte könnte Transparenz und strategische Flexibilität erhöhen, was für Anleger eine strukturelle Werthebelperspektive bedeuten kann, ohne dass dies im Vorfeld quantifizierbar wäre.

Risiken und Unsicherheiten

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Das Projektgeschäft im Marineschiffbau ist komplex, mit hohen technischen, zeitlichen und regulatorischen Risiken. Kostenüberschreitungen, Verzögerungen in Beschaffungsprozessen, technische Anpassungen während der Bauphase und rechtliche Auseinandersetzungen mit Auftraggebern können Margen und Liquidität belasten. Politische Risiken sind zentral: Veränderungen in der Sicherheits- oder Exportpolitik, Regierungswechsel oder Haushaltskürzungen können bestehende Programme verzögern oder geplante Projekte verhindern. Zusätzlich unterliegt das Unternehmen Reputationsrisiken, da Rüstungsgeschäfte gesellschaftlich kontrovers diskutiert werden. Internationaler Wettbewerb, insbesondere aus Ländern mit aggressiveren Exportstrategien oder stärker staatlich gestützten Werften, kann Margendruck erzeugen oder Marktchancen einschränken. Schließlich bestehen strategische Risiken aus der Konzernanbindung: Die weitere Rolle von tkMS innerhalb der thyssenkrupp-Gruppe oder in möglichen neuen Strukturen ist mit Unsicherheiten verbunden, die Auswirkungen auf Governance, Finanzierung und langfristige Planungssicherheit haben können, ohne dass sich daraus eine klare Handlungsempfehlung ableiten ließe.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 4,25 Mrd. €
Aktienanzahl 63,52 Mio.
Streubesitz 38,74%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+61,26% Weitere
+38,74% Streubesitz

Community-Beiträge zu TKMS AG + Co KgaA

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Mehrere Medienberichte und Insider melden, dass TKMS gute Chancen auf einen großen Auftrag zum Bau von Fregatten für die Bundeswehr hat und ein Vorvertrag bzw. eine Vereinbarung vom Haushaltsausschuss bald beschlossen werden könnte; genannt werden Freigaben im ersten Schwung von rund 300 Millionen Euro, Gesamtkosten von etwa drei Milliarden Euro und eine mögliche Übergabe der ersten Fregatte 2029.
  • Die Aktie reagierte stark auf diese Nachrichten und notierte zuletzt wieder um die Marke von 100 EUR nach einem kräftigen Anstieg und anschließender kurzfristiger Korrektur (teils bis −5%), was in der Diskussion zu gegensätzlichen Einschätzungen über Nachkauf, Gewinnmitnahme, Langfratholdings sowie Fragen zu Dividenden und Bewertung führt.
  • In der Debatte vertreten Nutzer sowohl die Auffassung, der Bedarf an Kriegsschiffen (z. B. für Arktis/Grönland) rechtfertige höhere Investitionen und Kurse, als auch die Skepsis, dass Aufrüstung übertrieben oder politisch motiviertes „Bla‑Bla“ sei; ergänzend wird auf die langfristige Entwicklung und Konzernstruktur (TKMS/Thyssenkrupp) als Hintergrund für die Kursentwicklung verwiesen.
Hinweis
Avatar des Verfassers
Tausender
TKMS vor Großauftrag?
Laut NDR hat TKMS gute Chancen, Fregatten für den Bund zu bauen. Ein Vorvertrag soll womöglich Mitte nächster Woche vom Haushaltsausschuß beschlossen werden: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/tkms-hat-gute-chancen-auf-bau-neuer-marine-fregatten,tkms-130.html
Avatar des Verfassers
mimama
Also ich weiß nicht...
Wenn China und Russland ausdrücklich beteuern, dass von denen keine Gefahr ausgeht, wie es die USA ständig ableiern, dann braucht es auch nicht all diese Schiffe und Equipment und was weiß ich.... Das sind doch nur Bla bla Geschrei des Westens
Avatar des Verfassers
tater
das
geht noch höher für den Schutz von der Arktis und Grönland braucht man jede menge Kriegsschiffe und U-Boote.
Avatar des Verfassers
Kosty1968
Warum
Warum eiert der Kurs hier so rum. Die 100 euronen fallen eh. Viele Fonds müssen noch rein und waffen sind sexy. Long run
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eintracht67
Norwegen möchte weitere U-Boote von TKMS
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2025-12/67160901-norwegen-will-weitere-u-boote-von-tkms-016.htm
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Mauli1
Lass doch
die Mimimimi-Fraktion. Sonst hat man weniger Amüsantes hier im Forum
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Gottfriedhelm
Wer unten ankommt, kann nur noch auftauchen.
TKMS zeigt: Der wahre Feind lauert nicht in feindlichen Gewässern, sondern im eigenen Depot. Doch keine Sorge – irgendwann kommt jede Aktie wieder an die Oberfläche. Fragt sich nur, ob der Sauerstoff bis dahin reicht.
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Vermeer
Eine Gemeinsamkeit ist
dass Nucera erst nach dem Wasserstoff-Hype kam (der sich damals notgedrungen auf kleine norwegische Aktien richtete) und TKMS erst kommt, nachdem die Rüstungsaktien hochgelaufen sind.
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Spes
Die Butze....
... soll lt. Analysten 1-2 Mrd. Euro wert sein, das waere bei ca. 66 Mio Aktien also max. ein Preis von 30 Euro pro Aktie. Bei 75 Euro muss man schon extrem optimistisch in die Zukunft schauen. Selbst wenn die Auftragsbuecher jetzt gerade voll sind, sagt das wenig ueber die naechsten Jahre, da sich die Situation theoretisch schon morgen mit Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine aender wuerde. Ab 40 Euro schaue ich mir den Laden mal an, besser waeren aber Kurse um 10-15 Euro.
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BackhandSmash
Erster Tag kann sich sehen lassen
Tradegate 88,38 €
The trend ist your friend
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Bernd-k
@Big Bar
Lustige Rechnung ! Noch mal nachdenken?
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BackhandSmash
TKMS, ThyssenKrupp Marine Systems
ThyssenKrupp trennt seine Marine-Sparte als eigenständiges Unternehmen ab und bringt sie an die Frankfurter Börse. Die Notiz soll am 20.10.2025 im Prime Standard stattfinden. ThyssenKrupp selbst behält die Mehrheit (rund 51 %) — 49 % gehen an die bestehenden Aktionäre und sind somit handelbar Wie der MDAX-Konzern mitteilte, ist die Erstnotierung im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse für den 20. Oktober geplant. Doch auch nach diesem Schritt gehört das Unternehmen weiterhin zum thyssenkrupp-Konzern, denn die thyssenkrupp AG will über eine neue Holding-Gesellschaft eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent behalten. Die TKMS-Aktie wird dabei am 20. Oktober ebenso für einen Tag im MDAX gelistet sein. Die übrigen 49 Prozent der 63,52 Millionen TKMS-Aktien gehen automatisch an die thyssenkrupp-Aktionäre, und zwar im Verhältnis ihrer Beteiligung: Die Aktionäre des Essener Mutterkonzerns erhalten für jeweils 20 thyssenkrupp-Aktien einen Anteilsschein an TKMS und werden damit zu unmittelbaren Anteilseignern des abgespaltenen Marine-Schiffbauunternehmens. Der maßgebliche Zuteilungsstichtag fällt mit der Handelsregistereintragung auf den 17. Oktober. Na dann schauen wir mal wie sich das entwickelt
The trend ist your friend
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Häufig gestellte Fragen zur TKMS AG + Co Aktie und zum TKMS AG + Co Kurs

Der aktuelle Kurs der TKMS AG + Co Aktie liegt bei 100,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 10,00 TKMS AG + Co Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der TKMS AG + Co Aktie lautet TKMSF.

Die 1 Monats-Performance der TKMS AG + Co Aktie beträgt aktuell 51,17%.

Das Allzeithoch von TKMS AG + Co liegt bei 107,00 €.

Das Allzeittief von TKMS AG + Co liegt bei 57,00 €.

Die Volatilität der TKMS AG + Co Aktie liegt derzeit bei 63,76%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von TKMS AG + Co in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 67,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -33,33%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 67,00 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von -33,33%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche TKMS AG + Co Kursziel beträgt 67,00 €. Das ist -33,33% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen TKMS AG + Co 0 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche TKMS AG + Co Kursziel beträgt 67,00 €. Das ist -33,33% niedriger als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen TKMS AG + Co 0 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 67,00 €. Dieser Wert liegt unter dem aktuellen Kurs. Analysten erwarten somit kein weiteres Potenzial.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die TKMS AG + Co Aktie bei 67,00 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach unten bei der TKMS AG + Co Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 4,25 Mrd. €

TKMS AG + Co hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

TKMS AG + Co gehört zum Sektor Luft- u. Raumfahrt u. Verteidigung.

Die nächsten Termine von TKMS AG + Co sind:
  • 11.02.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 27.02.2026 - Hauptversammlung
  • 11.05.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 21.05.2026 - Bernstein Pan-European Small & Mid-Cap Conference
  • 26.05.2026 - dbAccess European Champions Conference
  • 12.08.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)

Laut Daten gab es in den letzten 3 Monaten Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von TKMS AG + Co geben. Dabei gab es keine Verkäufe der TKMS AG + Co Aktie und 3 Käufe der TKMS AG + Co Aktie.

Nein, TKMS AG + Co zahlt keine Dividenden.