- Thyssenkrupp will Stahlsparte nicht an Jindal verkaufen.
- Die Gespräche über den Verkauf wurden ausgesetzt.
- Thyssenkrupp plant mittelfristig jedoch eine Trennung.
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Gründe für die Entscheidung, nicht mehr mit dem indischen Unternehmen über die Stahlsparte zu verhandeln, sind zum einen die besseren Rahmenbedingungen für Stahlhersteller in Europa und zum anderen die Fortschritte bei der Sanierung der Sparte.
Die im MDax
Der Kasus Knaxus sei wohl die Bewertung der Sparte angesichts einer verbesserten Ausgangslage in Europa und den Restrukturierungserfolgen gewesen, kommentierte ein Börsianer. Protektionismus seitens der EU soll der Branche in Europa helfen. Die Analysten von JPMorgan hatten nach Bekanntwerden der Pläne im Vorjahr von einer "Renaissance der Branche" gesprochen.
In diese Richtung ging auch die Argumentation von Thyssenkrupp. "Die Europäische Union hat die große Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie besser vor globalen Überkapazitäten und Dumping zu schützen", hieß es in der Mitteilung vom Samstag.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Zudem wolle die EU die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter stärken. "Wir haben immer gesagt: Stahl ist Zukunft. Und ein zukunftsfähiges Geschäft ist ein werthaltiges Geschäft", sagte Thyssenkrupp-Chef Miguel López laut Mitteilung. "Nachdem wir uns im eigenen Unternehmen, mit den Tarifpartnern und mit der Politik in Deutschland und Europa im Grundsatz geeinigt haben, sind die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung von Thyssenkrupp Steel so gut wie lange nicht mehr."
Vor diesem Hintergrund bleibe mittelfristig eine Verselbstständigung von Thyssenkrupp Steel Europe mit einer eventuellen Minderheitsbeteiligung der Thyssenkrupp AG das erklärte Ziel. Jindal sei während der gesamten Gespräche ein konstruktiver und engagierter Partner gewesen. "Wir haben jedoch gemeinsam beschlossen, die Verhandlungen vorerst auszusetzen."
Thyssenkrupp und Jindal Steel hatten Mitte September bekannt gemacht, dass der familiengeführte indische Konzern die Stahlsparte kaufen will und bereits ein unverbindliches Angebot abgegeben hat. Das für Firmenübernahmen und -verkäufe zuständige Vorstandsmitglied Volkmar Dinstuhl hatte bei der Vorlage der Jahreszahlen am 9. Dezember gesagt, dass das Angebot auf eine mehrheitliche Übernahme abziele.
Thyssenkrupp hat in der Vergangenheit schon mehrfach erfolglos versucht, seine Stahlsparte loszuwerden, da das Geschäft volatil und sehr kapitalintensiv ist./zb/DP/zb/nas/mis
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