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| Geld/Brief | 80,42 $ / 99,81 $ |
| Spread | +24,11% |
| Schluss Vortag | 90,18 $ |
| Gehandelte Stücke | 507.991 |
| Tagesvolumen Vortag | 4.743.939 $ |
| Tagestief 88,99 $ Tageshoch 89,79 $ | |
| 52W-Tief 79,77 $ 52W-Hoch 218,375 $ | |
| Jahrestief 79,77 $ Jahreshoch 132,08 $ | |
| Umsatz in Mio. | 7.258 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 2.292 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 2.192 $ |
| Umsatz je Aktie | 16,11 $ |
| Gewinn je Aktie | 4,90 $ |
| Gewinnrendite | +18,26% |
| Umsatzrendite | +30,45% |
| Return on Investment | +11,89% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 72.258 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 32,73 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 6,02 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 9,95 |
| Eigenkapitalrendite | +18,41% |
| Eigenkapitalquote | +65,12% |
| Faktor-Zertifikate | 18 | |
| Knock-Outs | 9 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 32 Jahre |
| Keine Senkung seit 36 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,94 (max 1,00) |
| Jährlicher 12,9% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 7,06% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 63% (auf den Gewinn/FFO) quote 53,4% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 6,31% |
| Datum | Dividende |
| 17.02.2026 | 0,66 $ |
| 18.11.2025 | 0,60 $ |
| 19.08.2025 | 0,60 $ |
| 15.05.2025 | 0,60 $ |
| 20.02.2025 | 0,60 $ |
| 21.11.2024 | 0,54 $ |
| 15.08.2024 | 0,54 $ |
| 15.05.2024 | 0,54 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 75,64 € | -0,50% | 76,02 € | 24.04.26 | |
| Frankfurt | 76,68 € | -2,84% | 78,92 € | 24.04.26 | |
| Hamburg | 76,10 € | -3,82% | 79,12 € | 24.04.26 | |
| Hannover | 75,12 € | -1,34% | 76,14 € | 24.04.26 | |
| München | 76,52 € | -3,31% | 79,14 € | 24.04.26 | |
| Stuttgart | 76,30 € | -0,70% | 76,84 € | 24.04.26 | |
| L&S RT | 76,60 € | -0,03% | 76,62 € | 13:03 | |
| NYSE | 89,58 $ | -0,46% | 89,99 $ | 24.04.26 | |
| Nasdaq | 89,75 $ | -0,48% | 90,18 $ | 24.04.26 | |
| AMEX | 92,09 $ | +2,31% | 90,01 $ | 23.04.26 | |
| Tradegate | 76,58 € | -0,80% | 77,20 € | 24.04.26 | |
| Quotrix | 76,46 € | -3,31% | 79,08 € | 24.04.26 | |
| Gettex | 76,47 € | -0,86% | 77,13 € | 24.04.26 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 24.04.26 | 88,85 | 9,71 M |
| 23.04.26 | 90,18 | 5,41 M |
| 22.04.26 | 92,74 | 5,56 M |
| 21.04.26 | 96,74 | 4,81 M |
| 20.04.26 | 94,91 | 3,69 M |
| 17.04.26 | 93,01 | 5,91 M |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 93,01 $ | -4,47% |
| 1 Monat | 87,40 $ | +1,66% |
| 6 Monate | 162,60 $ | -45,36% |
| 1 Jahr | 182,03 $ | -51,19% |
| 5 Jahre | 95,4394 $ | -6,90% |
| Marktkapitalisierung | 50,98 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 450,48 Mio. |
| Streubesitz | 3,22% |
| Währung | EUR |
| Land | Kanada |
| Sektor | Industrie |
| Branche | Professionelle Dienstleistungen |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +96,78% | Weitere |
| +3,22% | Streubesitz |
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Investorensicht: Thomson Reuters vs. RELX vs. Wolters Kluwer
-> s. Dateianhang
Der Vergleich zwischen Thomson Reuters, RELX und Wolters Kluwer drängt sich auf – und ist grundsätzlich auch sinnvoll. Alle drei Unternehmen bewegen sich im selben strukturellen Umfeld: Sie verkaufen spezialisierte Informationen, Daten und Softwarelösungen an professionelle Nutzer in regulierten oder wissensintensiven Bereichen. Dazu zählen Juristen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmen, Finanzinstitutionen oder medizinische Fachkräfte. Was auf den ersten Blick wie ein klassisches Verlagsgeschäft wirkt, ist in Wahrheit ein hochprofitables Infrastrukturgeschäft für Wissensarbeit.
Trotz dieser Gemeinsamkeiten ist der Vergleich nur eingeschränkt sauber, weil sich die Geschäftsmodelle in ihrer Ausprägung deutlich unterscheiden. Thomson Reuters ist heute das fokussierteste Unternehmen der drei. Der Konzern konzentriert sich stark auf die Segmente Legal, Tax & Accounting sowie Corporate-Lösungen. Diese Bereiche machen den Großteil von Umsatz und Gewinn aus und zeichnen sich durch hohe Margen, wiederkehrende Erlöse und eine tiefe Integration in die Arbeitsprozesse der Kunden aus. Produkte wie Westlaw oder ONESOURCE sind keine optionalen Tools, sondern geschäftskritische Systeme. Genau daraus entsteht der Burggraben: Wer einmal tief in diesen Workflow eingebunden ist, wechselt nicht leicht.
RELX ist dagegen deutlich breiter aufgestellt. Neben einem starken Legal-Geschäft betreibt das Unternehmen große Segmente in Risk & Analytics sowie im wissenschaftlich-technischen Bereich (STM). Hinzu kommt mit dem Messegeschäft (Exhibitions) ein Bereich, der deutlich zyklischer ist als klassische Software- oder Datenprodukte. Diese Diversifikation ist Fluch und Segen zugleich: Sie macht RELX robuster gegenüber Einbrüchen in einzelnen Segmenten, verwässert aber auch die Fokussierung, die man bei Thomson Reuters sieht. Gleichzeitig verfügt RELX insbesondere im Risk-Bereich über extrem wertvolle Datenbestände, die schwer zu replizieren sind und eine eigene Form von Burggraben darstellen.
Wolters Kluwer unterscheidet sich noch einmal stärker. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren am konsequentesten in Richtung Software- und Plattformanbieter entwickelt. Während auch hier Inhalte eine wichtige Rolle spielen, liegt der Schwerpunkt klar auf integrierten Fachanwendungen, die direkt in operative Prozesse eingebettet sind. Besonders in den Bereichen Gesundheitswesen, Steuer- und Compliance-Software zeigt sich das deutlich. Die Produkte von Wolters Kluwer sind weniger klassische Informationsdienste, sondern vielmehr operative Werkzeuge, die konkrete Aufgaben erledigen. Dadurch entsteht eine besonders hohe Kundenbindung, allerdings bei etwas geringeren Margen auf Konzernebene im Vergleich zu Thomson Reuters.
Ein Blick auf die Finanzkennzahlen unterstreicht diese Unterschiede. Thomson Reuters erzielt aktuell die höchste Profitabilität mit einer operativen Marge im Bereich von rund 39 %. RELX liegt mit etwa 35 % darunter, während Wolters Kluwer mit rund 27 % klar dahinter folgt. Beim Wachstum bewegen sich alle drei Unternehmen in einem ähnlichen Korridor von etwa 6 bis 7 % organischem Wachstum pro Jahr. Auch die Qualität der Umsätze ist vergleichbar hoch: Der Anteil wiederkehrender Erlöse liegt bei allen drei Konzernen deutlich über 70 %, teilweise sogar über 80 %. Das macht die Geschäftsmodelle stabil und gut planbar.
Ein entscheidender Unterschied zeigt sich aktuell beim Thema Künstliche Intelligenz. Hier steht Thomson Reuters besonders im Fokus, weil der Legal-Bereich direkt von generativer KI betroffen ist. Anwendungen wie CoCounsel sollen genau dort ansetzen und Produktivitätsgewinne ermöglichen. Gleichzeitig liegt darin aber auch das größte Risiko: Sollte es Wettbewerbern gelingen, vergleichbare Lösungen ohne die proprietären Daten von Thomson Reuters anzubieten, könnte der Burggraben schneller erodieren als in anderen Bereichen. RELX und Wolters Kluwer sind ebenfalls im KI-Bereich aktiv, aber breiter diversifiziert, sodass das Risiko weniger stark auf ein einzelnes Segment konzentriert ist.
Aus Investorensicht ergibt sich daraus ein klares Bild: Thomson Reuters ist das fokussierteste und aktuell profitabelste Unternehmen, aber auch dasjenige mit der höchsten Sensitivität gegenüber Entwicklungen im Legal-Tech- und KI-Bereich. RELX bietet die größte Diversifikation und kombiniert mehrere starke Daten- und Analysegeschäftsmodelle unter einem Dach. Wolters Kluwer wiederum ist am stärksten als Softwareanbieter positioniert und profitiert besonders von tief integrierten, regulatorisch getriebenen Anwendungen.
Unterm Strich lässt sich sagen: Die drei Unternehmen gehören in dieselbe Kategorie hochwertiger, defensiver B2B-Informations- und Softwareanbieter – aber mit klar unterschiedlichen Schwerpunkten. Thomson Reuters ist fokussierter, RELX ist breiter diversifiziert und Wolters Kluwer ist softwarelastiger. Genau diese Unterschiede entscheiden am Ende darüber, welches Unternehmen besser zur jeweiligen Anlagestrategie passt.
Autor: ChatGPT