The first generation IRON robot by XPENG guide visitors during the XPENG AI Day held at the company headquarters in Guangzhou in southern China's Guangdong province.
Quelle: - picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Ng Han Guan
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XPeng: Fliegende Autos, Robo-Taxis und humanoide Roboter – a new Star is born!

Was sich noch immer ein wenig nach Science Fiction oder James Bond anhört, dürfte schon im nächsten Jahr Realität werden. Das chinesische Elektroauto-Startup XPeng greift mit neuen Innovationen an und ist dabei an der Börse Branchenprimus BYD den Rang abzulaufen.
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XPeng, gegründet 2014 vom Unternehmer He Xiaopeng, gehört zu den spannendsten Playern im chinesischen Elektroautomarkt. Das Unternehmen mit Sitz in Guangzhou hat sich in den letzten Jahren als Technologietreiber etabliert – mit einem klaren Fokus auf Software, autonomes Fahren und künstliche Intelligenz. Im hart umkämpften Markt zwischen BYD, Nio und Tesla setzt XPeng auf eine konsequente Differenzierungsstrategie: smarte Fahrzeuge für die digital vernetzte Generation.

Im klassischen Elektroautogeschäft läuft es solide: Im Oktober blieben die Auslieferungen gegenüber dem Vormonat stabil, stiegen im Jahresvergleich jedoch um 76 Prozent. Besonders die Modelle G6 und X9 sind gefragt, sie profitieren von XPengs Fokus auf Softwareintegration und intelligente Fahrassistenzsysteme. Während sich das Wachstum zuletzt leicht abflachte, bleibt der Trend klar positiv.

Nun aber wagt XPeng den nächsten Technologiesprung – und sorgt weltweit für Aufsehen. Auf seiner KI-Veranstaltung "Emergenz" präsentierte der Konzern gleich mehrere Zukunftsprojekte: humanoide Roboter, Robo-Taxis und ein fliegendes Auto.

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Der humanoide Roboter "IRON" beeindruckte mit menschenähnlicher Bewegung und realistischer Gestik. CEO He Xiaopeng erklärte, dass diese Form entscheidend sei, um "wertvolle menschliche Daten" zu sammeln. Der Roboter wird von XPengs eigenen "Turing"-KI-Chips angetrieben und soll bis 2026 in Serie gehen – zunächst als Serviceroboter in eigenen Einrichtungen.

Die ersten Einsätze der humanoiden Roboter sind im Servicebereich geplant: Sie sollen als Reiseleiter, Verkaufsassistenten und Empfangsführer in Bürogebäuden zum Einsatz kommen. Zunächst innerhalb von XPengs eigenen Einrichtungen.

CEO He Xiaopeng erklärte bei der Präsentation, dass sich das Marktpotenzial kaum abschätzen lasse. Er sei jedoch überzeugt, dass XPeng in den kommenden zehn Jahren mehr Roboter verkaufen werde als Autos.

Ein Robotaxi gehöhrt zum guten Ton

Parallel dazu treibt XPeng seine Robotaxi-Pläne voran. Drei Modelle, ausgestattet mit vier hauseigenen KI-Chips und einer kombinierten Rechenleistung von 3.000 TOPS – laut XPeng der höchste Wert weltweit – sollen ab 2026 in Guangzhou und weiteren Städten getestet werden. Unterstützt wird das Projekt von Alibabas Tochter AutoNavi. Damit positioniert sich XPeng in direkter Konkurrenz zu Baidu, Pony.ai und WeRide.

Nicht nur die Aktie ist auf dem Weg in luftige Höhen

Noch spektakulärer ist das Projekt XPeng AeroHT – ein fliegendes Auto, das kürzlich über der Palm Jumeirah in Dubai erstmals öffentlich flog. Das eVTOL-Fahrzeug (electric vertical take-off and landing) soll in China noch im Schlussquartal des Jahres in Massenproduktion gehen. Weltweit liegen mehr als 7.000 Vorbestellungen vor, darunter 600 aus dem Nahen Osten. Experten schätzen, dass der Markt für fliegende Fahrzeuge in der Region bis 2040 ein Volumen von über elf Milliarden Dollar (Dollarkurs) erreichen könnte.

Fazit: XPeng entwickelt sich vom reinen E-Auto-Hersteller zum Hightech-Konzern mit Ambitionen in Robotik, Luftfahrt und autonomem Fahren. Die Mischung aus Innovationskraft, technologischem Know-how und mutiger Vision macht das Unternehmen zu einem potenziellen neuen Star auf dem chinesischen Automarkt – und zu einem ernstzunehmenden Rivalen für BYD, Tesla und Co. Was der Aktie in Zukunft noch weiter abheben lassen könnte.

Redaktion Ariva/MW 


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