Im Mai wurden in der EU 8.729 Tesla-Autos neu zugelassen, über 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. In den ersten fünf Monaten zusammen liegt der Rückgang bei dem Unternehmen des umstrittenen US-Milliardärs Elon Musk damit bei gut 45 Prozent.
Experten vermuten als Ursache auch eine Reaktion von Kunden auf das politische Engagement von Musk an der Seite von US-Präsident Donald Trump. Der Autobauer selbst verweist darauf, dass er sein wichtiges Model Y zu Jahresbeginn aufgefrischt hat, was zwischenzeitlich die Verkäufe schmälert.
Von einer rückläufigen Nachfrage in diesem Segment kann ansonsten keine Rede sein: Im Mai wurden in der EU mit knapp 142.800 rein batterieelektrische Autos neu zugelassen, ein Plus von 25 Prozent. In den ersten fünf Monaten lag der Zuwachs mit gut 26 Prozent noch etwas höher.
Zuwächse verzeichneten auch die großen deutschen Autohersteller. Der Volkswagen-Konzern kam im Mai auf ein Plus von 4,8 Prozent auf knapp 263.800 Neuzulassungen, BMW (BMW Aktie) legte um 8,1 Prozent auf gut 63.200 Wagen zu. Bei Mercedes-Benz lag der Zuwachs bei 3,9 Prozent auf gut 47.900 Autos./stw/jha/
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