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Siemens Energy wieder im Aufwind: Erfolgreiche Bilanz trotz Gamesa-Schwierigkeiten

Siemens Energy, der Energietechnik-Konzern, verzeichnet eine positive Gewinnwende im letzten Quartal, trotz andauernder Verluste der Tochtergesellschaft Siemens Gamesa. Diese Entwicklung markiert einen signifikanten Aufschwung für das Unternehmen und beeinflusst den Aktienmarkt merklich.
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Siemens Energy AG 180,58 € Siemens Energy AG Chart +3,04%
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Der Energietechnik-Konzern Siemens Energy hat im vergangenen Quartal eine beeindruckende finanzielle Wende vollzogen. Trotz der anhaltenden Verluste seiner Windkraft-Tochter Siemens (Siemens Aktie) Gamesa konnte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 208 Millionen Euro verbuchen. Dies steht im starken Gegensatz zum Vorjahr, in dem ein Verlust von 282 Millionen Euro verzeichnet wurde. Überraschend für Analysten, die für das abgelaufene Quartal mit weiterhin roten Zahlen gerechnet hatten, zeigt Siemens Energy eine bemerkenswerte Leistungssteigerung.

Ein Schlüsselelement dieser Entwicklung ist der signifikante Umsatzanstieg von 15 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro und ein Auftragseingang, der um 24 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro zulegte. Besonders hervorzuheben ist der Boom im Geschäftsbereich Strom- und Gasnetze, wo Umsatz und Auftragseingang um ein Drittel stiegen.

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Vorstandsetage, unter der Leitung von Christian Bruch, vorsichtig hinsichtlich der Gewinn- und Umsatzprognose für das gesamte Geschäftsjahr. Die Umsatzrendite vor Sondereffekten, die im ersten Quartal bei 2,7 Prozent lag, lässt sowohl Gewinne als auch Verluste als möglich erscheinen.

An der Börse hat diese Nachricht für positive Stimmung gesorgt. Die Aktie von Siemens Energy verzeichnete einen Anstieg von zehn Prozent auf 13,70 Euro und war damit der größte Kursgewinner im DAX. Analysten von J.P. Morgan heben hervor, dass sowohl Umsatz als auch Auftragseingang die Erwartungen übertroffen haben.

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Trotz des Gesamterfolgs bleibt Siemens Gamesa das Sorgenkind des Konzerns. Der Verlust vor Sondereffekten reduzierte sich auf 426 Millionen Euro, was jedoch immer noch eine beträchtliche Summe darstellt. Die Windkraftsparte leidet unter steigenden Materialkosten, einem Preiskampf, Qualitätsmängeln bei Onshore-Windkraftanlagen und Anlaufschwierigkeiten bei Offshore-Windanlagen. Ein Sparprogramm zur Kostenreduktion um 400 Millionen Euro ist bereits in Planung.

Der Free Cashflow vor Steuern bei Gamesa zeigt einen Mittelabfluss von 1,17 Milliarden Euro, was den Mittelzufluss im Konzern auf minus 283 Millionen Euro verschlechtert. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Aktie von Siemens Energy gefragt, gestützt durch einen guten Start ins Jahr und das Vertrauen in die prognostizierte Unternehmensentwicklung.

Quellen: dpa-AFX, Capital.de


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