- Die Initiative "Made for Germany" fordert Reformen in Europa.
- 123 Unternehmen und Investoren unterstützen die Initiative.
- Europa steht unter Druck im globalen Wettbewerb.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Europa treffe auf Staaten, die industriepolitisch steuerten, gezielt deregulierten und Schlüsseltechnologien schnell groß machten. "Viele europäische Unternehmen verlieren täglich an Wettbewerbsfähigkeit", schreibt die Initiative vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der EU an diesem Donnerstag.
Wachstum müsse oberste Priorität werden als Voraussetzung für europäische Souveränität. Europa brauche einen Kurswechsel, "weg von Überregulierung". Alle Reformen müssten auf technologische Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum gerichtet sein, fordert das Bündnis, das unter anderem auf einen Anstoß von Siemens (Siemens Aktie)
"Europa muss kritische Technologien beherrschen"
"Europa fällt im globalen Wettbewerb zurück", sagte Siemens-Chef Roland Busch. "Europa muss die kritischen Technologien beherrschen, die Industrie, Energieversorgung und Sicherheit tragen", forderte er. "Wir haben dafür alles: eine starke industrielle Basis, erstklassige Talente und tiefes technologisches Know-how."
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing kritisierte, Europa spiele unter seinen Möglichkeiten. Investoren sähen Aufholpotenzial. "Das Interesse, wieder in Europa zu investieren ist bereits groß, und es wird noch deutlich größer, wenn wir jetzt die richtigen Weichen stellen."
Die Initiative "Made for Germany" hatte sich im vergangenen Sommer gegründet und in Aussicht gestellt, über 800 Milliarden Euro am Standort Deutschland zu investieren - verbunden mit der Forderung nach mehr Reformen für die lahmende Wirtschaft. Wie viel von der Milliardensumme genau auf Neuinvestitionen entfällt, ist aber unklar./als/DP/stk
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.