dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 118

ROUNDUP: SFC Energy erhöht nach Rekordauftrag Prognosen - Kurssprung

BRUNNTHAL (dpa-AFX) - Der Brennstoffzellenspezialist SFC Energy (SFC Energy Aktie) hat seine Prognosen für 2026 nach einem Rekordauftrag aus der Ukraine erhöht. Das erste Quartal fiel hingegen etwas schwächer aus als im Vorjahr - auch, weil SFC bereits im Vorfeld Produktions- und Lieferkapazitäten für den Ukraine-Auftrag zurückgehalten hat. Die operative Marge entwickelte sich hingegen robust.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
SFC Energy AG 20,35 € SFC Energy AG Chart +1,85%
Zugehörige Wertpapiere:

Die Nachrichten trieben die im Kleinwertesegment SDax notierten Aktien am Vormittag auf den höchsten Stand seit Sommer 2025. Zuletzt betrug der Kurssprung mehr als 13 Prozent.

SFC habe den größten Auftrag der Unternehmensgeschichte zur Lieferung von Brennstoffzellensystemen in die Ukraine mit einem Auftragsvolumen von rund 42,7 Millionen Euro erhalten, teilte das Unternehmen am Vorabend mit. Die Finanzierung erfolge im Rahmen der Ertüchtigungsinitiative der Bundesregierung. Die Auslieferung sei in den kommenden Monaten vorgesehen und werde 2026 umsatz- und ergebniswirksam. Hochmobile Brennstoffzellensysteme sowie zugehörige Peripherie, Zubehör und Verbrauchsmaterialien für militärische und zivile Einsatzszenarien sollen geliefert werden

Für das laufende Jahr erwartet SFC daher nun ein Wachstum des Konzernumsatzes auf 163 bis 175 Millionen Euro. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte auf 29 bis 34 Millionen Euro klettern. Bisher standen hier 20 bis 24 Millionen bei einem erwarteten Umsatz von 150 bis 160 Millionen im Plan.

"Der Rekordauftrag aus der Ukraine liefert zusätzliche Wachstums- und

Profitabilitätsimpulse - nicht nur für das laufende Geschäftsjahr, sondern

auch darüber hinaus", erklärte Konzernchef Peter Podesser bei der Vorlage der Quartalszahlen am Morgen. Insgesamt sehe das Unternehmen eine anhaltend hohe Nachfrage nach resilienten, netzfernen Energielösungen in den Bereichen Verteidigung, öffentliche und zivile Sicherheit sowie kritische Infrastruktur.

"Besonders erfreulich ist, dass unsere Vertriebsaktivitäten im Verteidigungsbereich nun zunehmend in konkrete Großprojekte übergehen." Darüber hinaus erwartet der Manager "weitere Impulse aus dem Wiederanlauf des Indiengeschäfts ab dem zweiten Quartal".

SFC sei gleichzeitig "solide" in das Geschäftsjahr gestartet und habe die Profitabilität trotz eines erwartungsgemäß niedrigeren Umsatzniveaus

gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert, so Podesser. Dabei habe das Unternehmen im ersten Quartal Produktions- und Lieferkapazitäten priorisiert, um die Lieferfähigkeit des Auftrags sicherzustellen.

Der Umsatz sank daher im ersten Quartal um 11,7 Prozent auf 34,1 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sank von 6,3 auf 6,15 Millionen Euro. Dagegen verbesserte sich die entsprechende Marge um 1,6 Prozentpunkte auf 18 Prozent. Dies liegt Podesser zufolge über den eigenen Planungen. Im Vorjahr hatten hohe Nettowechselkursverluste die Profitabilität belastet. Unter dem Strich sank der Gewinn von rund 2,3 auf 1,8 Millionen Euro./nas/jsl/mis

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend