Die Deutsche Börse führt neue DAX-Indexvarianten ein, die besonders dem Marktschwergewicht SAP zugutekommen könnten. Neben dem klassischen DAX mit seiner 15-Prozent-Kappungsgrenze werden zwei weitere Varianten eingeführt: der "DAX 20% Capped" mit einer erhöhten Gewichtungsgrenze von 20 Prozent sowie der "DAX Uncapped" ohne Gewichtungsbeschränkung. Diese Neuerung reagiert auf die Bedürfnisse von Investoren, die den Index passiv oder aktiv nachbilden möchten. Die Änderung könnte sich besonders positiv auf die SAP-Aktie auswirken, die in der Vergangenheit regelmäßig von Gewichtskappungen betroffen war. Der Softwarekonzern hatte zuletzt sowohl im September als auch im Dezember 2023 die 15-Prozent-Grenze überschritten.
Die neue Indexvariante "DAX 20% Capped" orientiert sich an den europäischen Fondsrichtlinien OGAW und UCITS, die für das größte Unternehmen eine maximale Gewichtung von 35 Prozent und für alle anderen eine Obergrenze von 20 Prozent vorsehen. Dies eröffnet besonders für passive Investmentvehikel wie ETFs neue Möglichkeiten, da diese nach EU-Recht bis zu 20 Prozent einer einzelnen Aktie halten dürfen. Die Einführung der neuen Varianten spiegelt die wachsende Bedeutung von SAP im deutschen Leitindex wider und könnte zu einer flexibleren Handhabung der Indexgewichtung führen.
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