Von einem großen Elektrokonzern war vor ca. 10 Jahren eine Versuchsanlage erstellt worden, um Öl aus Kunststoffabfällen zu gewinnen.Man ist gescheitert, weil das Zeug bei der Zuführung immer wieder angebacken war. Ein funktionierender Scraper, wie ihn Clyvia verwendet, wäre vielleicht die Rettung gewesen. Mir ist aber nicht bekannt, ob man überhaupt schon Versuche mit Rohmaterial gestartet hat, welches anbacken kann. Darüber hinaus genügt es heute nicht, irgend ein verbrennbares Öl zu gewinnen. Man möchte es schon im Auto nutzen können. Ich glaube daher, daß dieser Punkt der technologische Knackpunkt sein wird.
Im Übrigen muß ich dem Initiator zugestehen, daß er sein Handwerk, viel "Geld zu machen" sehr gut versteht. Er hatte ja Erfahrung vorher bei anderen Firmen gesammelt und wieder sind Heerscharen auf ihn reingefallen.
Borealis
Das "Patent" von Clyvia wird angefochten.
Jetzt wird´s lustig.
Gegen das "Patent" DE 102005010151 von Clyvia ist am 14.12.06 beim Patentamt Einspruch erhoben worden.
Jetzt ist Clyvia dran zu erklären, was an einem Topfkratzer oder am Einspritzen der heißen bzw. aufgeschmolzenen Ausgangsmaterialien neu und patentfähig sein soll.
Borealis
Die Clyvia schafft keine Dieselqualität aus Altöl
Die Analysenwerte zum Schwefelgehalt sind offensichtlich grottenschlecht ausgefallen. Die Dieselqualität wurde klar verfehlt, es reicht gerade mal noch zur Heizölqualität.
Aber wenn ab 2009 schwefelhaltiges Heizöl mit einem zusätzlichen Steueraufschlag belegt wird, kauft auch keiner mehr solches Zeug als Heizöl.
Und Clyvia hat auch keine Vorstellung, wie sie das Problem lösen könnten.
Die Behandlung des Produktes mit Natriumemulsion oder eine zusätzliche Hydrierstufe sind vollkommener Unsinn.
Am TÜV liegt es jedenfalls nicht, daß der Ergebnisbericht noch nicht vorliegt.
Jetzt sollen erst nochmal neue Proben gezogen werden.