- Rheinmetall-Aktie fiel am Donnerstag um 2,4 Prozent.
- Die Aktie könnte unter die 50-Tage-Linie rutschen.
- Ein Test der 200-Tage-Linie ist möglich.
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Rheinmetall: Die Erholung könnte schon wieder vorbei sein
Trotz des Gipfeltreffens in Alaska versandeten die Hoffnungen auf einen baldigen Friedensschluss oder wenigstens einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine schnell. Das hat nach einer Korrektur zu einem Wiedererstarken deutscher und europäischer Verteidigungswerte geführt.
Im Rampenlicht stand dabei einmal mehr Rheinmetall, dessen Aktie sich um rund 13 Prozent von den jüngsten Tiefs erholen konnte. Doch am Donnerstag erlitten die Käuferinnen und Käufer einen erneuten Rückschlag. Mit Verlusten von 2,4 Prozent nahmen die Anteile einen Platz am unteren Ende des deutschen Leitindex DAX ein.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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15
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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15
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Aktie am Donnerstag mit möglicherweise entscheidender Schwäche
Aus charttechnischer Perspektive könnten die Gewinnmitnahmen kaum zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen, da sie auf eine Verstetigung des Abwärtstrends der vergangenen Wochen hindeuten. Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das jetzt, Ausschau nach unten zu halten – und gegebenenfalls Vorsorge zu treffen!

Wiederaufnahme des Aufwärtstrends verpasst
Übergeordnet befindet sich die Rheinmetall-Aktie in einem Aufwärtstrend. Daran konnte bislang auch der mittelfristige Abwärtstrend nichts ändern. Eine vergleichbare Situation hatte es schon im vergangenen Jahr gegeben. Damals konnte ein Abwärtstrend bullish aufgelöst und so als Bullenflagge interpretiert werden.
Diese Gelegenheit besteht erneut, allerdings muss Rheinmetall hierfür überzeugend und nachhaltig über den Widerstandsbereich zwischen 1.750 und 1.760 Euro ausbrechen. Genau hier ist die Aktie am Mittwoch und Donnerstag jedoch abgeprallt, was darauf hindeutet, dass diese Hürde für die Käuferinnen und Käufer noch eine Nummer zu groß ist.
Aktie prallt an wichtiger Widerstandszone ab
Die Ursache hierfür ist neben der Abwärtstrendlinie im Relative-Stärke-Index (RSI) zu finden, der nach der jüngsten Erholung im überkauften Bereich angekommen war und damit keine zusätzliche Unterstützung bieten konnte.
Ein weiteres Problem ist schon seit geraumer Zeit, dass die neben dem RSI auch der Trendstärkeindikator MACD fällt, sodass hier nach bearishen Divergenzen den Abwärtstrend bestätigende Signale vorliegen. Anlegerinnen und Anleger sollten sich daher auf eine noch längere Durststrecke einstellen.
Test der 200-Tage-Linie nicht auszuschließen
Rutscht die Aktie jetzt wieder unter die 50-Tage-Linie, ist ein Pullback bis 1.500 Euro einzuplanen. Hier liegen neben der Abwärtstrendunterkante auch eine mittelfristige Aufwärtstrendlinie sowie eine Horizontalunterstützung. Für das Anlaufen dieser Zone spricht die Kombination aus sich verschlechternden Indikatoren und dem jüngsten Abpraller.
Mittelfristig sollten Anlegerinnen und Anleger auch einen Test der 200-Tage-Linie nicht ausschließen, insbesondere dann, wenn es doch noch zu einer saisonalen Gesamtmarktschwäche oder der dringend erforderlichen Bewertungskorrektur kommen.
Fazit: Die Verluste dürften vorerst anhalten
Nach dem Abpraller an einem charttechnisch entscheidenden Widerstand sind die Weichen bei Rheinmetall wieder für fallende Kurse gestellt. Anlegerinnen und Anleger sollten sich auf einen erneuten Test der Unterstützung bei 1.500 Euro einstellen. Das bedeutet ein initiales Abwärtspotenzial von knapp 13 Prozent.
Sollte es zu einem Test auch der 200-Tage-Linie kommen, liegt die Downside sogar bei 24,2 Prozent. Das ist vor allem eine schlechte Nachricht für die vielen Investoren, die statt der Aktie auf gehebelte Produkte auf steigende Kurse gesetzt haben.
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Doch Vorsicht: Sollte Rheinmetall zum Laufzeitende oberhalb von 1.750 Euro notieren, verfällt MK7EH7 wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr. Daher sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn die Aktie nachhaltig aus ihrem Abwärtstrendkanal ausbrechen sollte und diesen wie schon im Vorjahr bullish auflöst.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross
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