Die Renk-Anteile kamen letztlich auf ein Plus von vier Prozent und wurden dabei begleitet von Anstiegen um 2,6 respektive 2 Prozent bei Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Hensoldt. Auch bei letzteren Aktien war der Mittwoch wechselhaft verlaufen, bevor sich letztlich wieder Nachfrage der Anleger einstellte. Zwischenzeitlich wurde die Schwäche der drei Papiere im Kontext einer rasanten Rüstungsrally in den vergangenen Monaten gesehen.
Der Panzergetriebe-Hersteller Renk sieht sich angesichts prall gefüllter Auftragsbücher auf Kurs zu weiterem Wachstum im laufenden Jahr. Die Aktionäre sollen eine deutlich höhere Dividende erhalten. Das Unternehmen baut außerdem zukünftig auf weiter steigende Verteidigungsausgaben in Europa, lässt seine Mittelfristziele dabei aber noch unangetastet.
Ein weiter zu konkretisierendes Marktpotenzial durch höhere Verteidigungsausgaben wird also perspektivisch noch nicht in den Renk-Zielen berücksichtigt. "Damit klingt der Ausblick wie der von allen anderen europäischen Rüstungsunternehmen", kommentierte Analyst David Perry von der Bank JPMorgan. Erst in den kommenden Monaten dürften sich die Erwartungen konkretisieren./tih/jsl/he
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