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Pensana Aktie

Aktie
WKN:  A2PZ3W ISIN:  GB00BKM0ZJ18 US-Symbol:  PNSPF Branche:  Metalle u. Bergbau Land:  Großbritannien
1,23 €
-0,025 €
-1,99%
27.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
303,66 Mio. €
Streubesitz
56,32%
KGV
0,01
Index-Zuordnung
-
Pensana Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Pensana plc ist ein an der London Stock Exchange notiertes Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit Fokus auf Seltene-Erden-Rohstoffe, insbesondere auf magnetrelevante Elemente wie Neodym, Praseodym, Dysprosium und Terbium. Das Unternehmen verfolgt ein vertikal integriertes Geschäftsmodell, das von der Gewinnung in Angola bis zur Veredelung und potenziellen Weiterverarbeitung im Vereinigten Königreich reicht. Ziel ist der Aufbau einer unabhängigen, westlichen Lieferkette für strategische Seltene Erden, die vor allem in der Elektromobilität, in Windkraftanlagen und in Hochleistungsantrieben der Industrie eingesetzt werden. Pensana positioniert sich als Rohstoff- und Prozessspezialist im Schnittfeld von Energiewende, Dekarbonisierung und kritischen Rohstoffen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Pensana basiert auf der Entwicklung und dem Betrieb von Seltene-Erden-Projekten mit dem Schwerpunkt auf magnetrelevanten Oxiden, die in einem mehrstufigen Prozess vom Erz bis zum veredelten Zwischenprodukt verarbeitet werden sollen. Kern des Modells ist die Kombination aus upstream-orientierter Bergbauentwicklung und midstream-orientierter chemischer Verarbeitung, um höherwertige Produkte an Abnehmer in der Wertschöpfungskette der Permanentmagnete liefern zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Pfeiler: das Longonjo-Projekt in Angola als Bergbau- und Aufbereitungseinheit sowie eine geplante Chemieanlage im Großraum Humber in Nordostengland für die hydrometallurgische Weiterverarbeitung zu veredelten Seltene-Erden-Produkten. Pensana agiert damit nicht als klassischer Rohstoff-Explorer, sondern zielt auf eine integrierte Lieferkette mit kontrollierter Prozessqualität und direkter Anbindung an industrielle Endkunden. Einnahmequellen ergeben sich perspektivisch aus langfristigen Lieferverträgen für Seltene-Erden-Oxide und mögliche Kooperationen mit Magnetproduzenten und OEMs in den Bereichen Automobil, Windenergie und Hochtechnologie.

Mission und strategische Zielsetzung

Die erklärte Mission von Pensana besteht darin, eine nachhaltige, geopolitisch diversifizierte Quelle für kritische Seltene-Erden-Materialien aufzubauen und so die Abhängigkeit westlicher Industrien von chinesisch dominierten Lieferketten zu reduzieren. Im Zentrum steht der Anspruch, eine transparente, ESG-orientierte Versorgungslinie für Hochleistungsmagnete zu schaffen, die den strengen Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards institutioneller Investoren und europäischer Regulatorik genügt. Die Strategie setzt dabei auf:
  • die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen, langfristig ausgerichteten Seltene-Erden-Vorkommens
  • die Etablierung einer leistungsfähigen, chemischen Verarbeitungsinfrastruktur im Vereinigten Königreich
  • die Einbindung in Förderprogramme und Regulierungsinitiativen für kritische Rohstoffe in Großbritannien, der EU und verbündeten Staaten
  • die Ausrichtung des Produktportfolios auf Permanentmagnet-Anwendungen in Elektromobilität und erneuerbaren Energien
Damit zielt Pensana auf die Rolle eines strategischen Nischenanbieters innerhalb der globalen Lieferkette kritischer Rohstoffe ab.

Produkte, Dienstleistungen und geplante Business Units

Pensana befindet sich weitgehend in der Entwicklungs- und Vorproduktionsphase, hat seine Produktpalette jedoch klar definiert. Im Fokus stehen Seltene-Erden-Oxide und Zwischenprodukte, die zu Permanentmagneten weiterverarbeitet werden können. Geplant bzw. angestrebt sind insbesondere:
  • Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr-Oxid) als Schlüsselkomponente für Hochleistungs-Permanentmagnete
  • Schwer-Seltene-Erden-Komponenten wie Dysprosium- und Terbium-Oxide zur Temperaturstabilisierung von Magneten
  • gemischte Seltene-Erden-Konzentrate als Zwischenprodukte für weiterverarbeitende Unternehmen
Strukturell lassen sich daraus angedachte Business Units ableiten:
  • Upstream-Bereich Angola: Exploration, Tagebau und erste Aufbereitung des Erzes (Longonjo)
  • Midstream-Bereich UK: hydrometallurgische Verarbeitung, Raffination und Herstellung von Seltene-Erden-Oxiden
  • Potenzielle Downstream-Kooperationen: langfristige Liefer- und Entwicklungspartnerschaften mit Magnetproduzenten und industriellen Abnehmern
Zusätzlich zu physischen Produkten bietet Pensana mittelbar technische Expertise in Geologie, Prozessdesign und Qualitätskontrolle entlang der Seltene-Erden-Kette, was sich in der Ausgestaltung von Abnahmeverträgen und Joint Ventures widerspiegeln kann.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Pensana plc entstand aus einer Rohstoffentwicklungsplattform, die sich früh auf Seltene-Erden-Potenziale in Afrika fokussierte. Das Longonjo-Vorkommen in Angola wurde als zentraler Vermögenswert identifiziert und schrittweise durch Explorationsprogramme, Ressourcenschätzungen und technische Studien weiterentwickelt. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung hin zu kritischen Rohstoffen und Energiewende-Themen konzentrierte sich das Unternehmen zunehmend auf magnetrelevante Seltene Erden. Die Notierung an der London Stock Exchange diente der Kapitalaufnahme für Machbarkeitsstudien, Infrastrukturplanung und regulatorische Genehmigungsverfahren. Parallel verstärkte Pensana die Verankerung des Longonjo-Projekts im wirtschaftlichen Entwicklungsprogramm Angolas und stellte Bezüge zu internationalen Rohstoffinitiativen für kritische Mineralien her. Die Planung einer Verarbeitungsanlage im britischen Humber-Cluster markierte einen weiteren strategischen Schritt hin zur europäischen und britischen Lieferkette. Seitdem arbeitet das Unternehmen an Detailengineering, Partnerschaften und Finanzierungsstrukturen, um die verschiedenen Projektphasen zur Investitionsentscheidung und späteren Produktion zu führen.

Alleinstellungsmerkmale und potenzielle Burggräben

Pensana versucht, sich in einem stark konzentrierten Seltene-Erden-Sektor durch mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale zu differenzieren. Dazu zählen:
  • Geografische Kombination aus einem afrikanischen Vorkommen und einer europäischen Verarbeitungsinfrastruktur
  • Fokus auf magnetrelevante Seltene Erden mit direktem Bezug zu Elektromobilität und Windkraft
  • Ausrichtung auf ESG-konforme Produktion und transparente Lieferketten
  • Integration in ein etabliertes Industriecluster im Vereinigten Königreich, das Zugang zu Logistik, Energieinfrastruktur und Fachkräften bietet
Aus Sicht von Anlegern könnten sich daraus mittelfristig Burggräben ableiten, sofern die Projekte erfolgreich umgesetzt werden:
  • Lange Projektlaufzeiten und hohe Eintrittsbarrieren im Seltene-Erden-Sektor
  • Standortgebundene Ressource mit Lizenzrechten und regulatorischer Absicherung
  • Prozess-Know-how in der komplexen hydrometallurgischen Verarbeitung
  • Mögliche langfristige Offtake-Verträge mit Industriekunden, die die Abnahme von NdPr- und anderen Oxiden sichern
Diese potenziellen Moats sind aktuell überwiegend projektbasiert und hängen stark von Umsetzung, Kapitalkosten und operativer Exzellenz ab.

Wettbewerbsumfeld und Branchenkontext

Die globale Seltene-Erden-Industrie wird seit Jahren von chinesischen Produzenten und Verarbeitern dominiert, die einen Großteil der Raffinationskapazitäten und Magnetproduktion kontrollieren. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern und Vergleichsunternehmen zählen unter anderem integrierte Anbieter und Entwickler mit Fokus auf Neodym-Praseodym und verwandte Oxide. In diesem Wettbewerbsumfeld versucht Pensana, sich als Teil einer diversifizierten, westlich orientierten Lieferkette zu etablieren. Der Branchenkontext ist geprägt von:
  • wachsenden Nachfrageimpulsen aus Elektromobilität, Offshore-Windenergie und Automatisierung
  • regulatorischen Initiativen in der EU, Großbritannien und den USA zur Sicherung kritischer Rohstoffe
  • zunehmender geopolitischer Sensibilität gegenüber Konzentrationsrisiken bei Rohstoffen
  • hohen technologischen und ökologischen Anforderungen an Bergbau und Chemieprozesse
Die Region Angola stellt zugleich Chancen und Herausforderungen dar: Das Land verfügt über mineralische Ressourcen und politische Bestrebungen zur Diversifizierung der Wirtschaft, ist jedoch infrastrukturell und institutionell weiterhin im Aufbau. Der geplante Standort im Humber-Cluster profitiert dagegen von bestehender Industrieinfrastruktur, Regulierungssicherheit und Nähe zu potenziellen europäischen Abnehmern.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Pensana setzt sich aus Führungskräften mit Hintergründen in Rohstoffexploration, Projektentwicklung, Ingenieurwesen und Kapitalmarktfinanzierung zusammen. Die Governance-Struktur folgt dem in London üblichen Rahmen mit Board, unabhängigen Direktoren und Ausschüssen, die Überwachung, Risikomanagement und Compliance sicherstellen sollen. Strategisch fokussiert sich das Führungsteam auf:
  • die fortlaufende Optimierung der technischen und wirtschaftlichen Parameter des Longonjo-Projekts
  • die Sicherung der behördlichen Genehmigungen in Angola und im Vereinigten Königreich
  • die Strukturierung von Projekt- und Unternehmensfinanzierung, einschließlich potenzieller Beteiligungen von Entwicklungsbanken, strategischen Investoren oder Offtake-Partnern
  • die Positionierung in regulatorischen Programmen für kritische Rohstoffe und in industriepolitischen Initiativen rund um die Energiewende
Für konservative Anleger sind die Umsetzungskompetenz des Managements, der Umgang mit Länderrisiken und die Qualität der Kapitalallokation zentrale Beobachtungspunkte. Die Strategieumsetzung hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, technische, regulatorische und finanzielle Meilensteine im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen zu erreichen.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Angola befindet sich in einem langfristigen Transformationsprozess von einer ölzentrierten hin zu einer stärker diversifizierten Wirtschaft. Die Regierung signalisiert Interesse an internationalen Bergbauinvestitionen, Infrastrukturprojekten und Partnerschaften im Rohstoffsektor. Gleichzeitig bestehen erhöhte Länderrisiken durch politische, regulatorische und infrastrukturelle Unsicherheiten, die sich auf Projektzeitpläne und Kapitalkosten auswirken können. Das Vereinigte Königreich verfolgt im Kontext der Energiewende und seiner Industriepolitik das Ziel, kritische Rohstoffe und strategische Lieferketten auf eigenem Territorium zu stärken. Die Humber-Region fungiert als industrielles Cluster mit Zugang zu Häfen, Chemieinfrastruktur und Energienetzen, was die geplanten Verarbeitungsaktivitäten von Pensana begünstigt. Sektorenseitig gehört der Seltene-Erden-Markt zu den volatileren Rohstoffsegmenten, da geopolitische Entscheidungen, Umweltauflagen und technologische Substitutionen den Preis und die Nachfrage nach NdPr- und verwandten Oxiden wesentlich beeinflussen können. Langfristige Trends wie Dekarbonisierung, E-Mobilität und Ausbau der Windenergie stützen zwar die strukturelle Nachfrage, führen jedoch nicht zwangsläufig zu stabilen Margen, da neue Projekte und Kapazitätserweiterungen die Angebotsseite verändern.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Ein zentrales Differenzierungsmerkmal von Pensana ist die Betonung von ESG-Kriterien entlang der Wertschöpfungskette. Das Unternehmen stellt eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung, Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Lieferkette in den Vordergrund. Dazu gehören:
  • die Ausrichtung an internationalen Umweltstandards in der Projektplanung
  • Maßnahmen zum Umgang mit Abraum, Chemikalien und Wasserressourcen
  • lokale Wertschöpfung durch Arbeitsplätze und Qualifizierungsprogramme in Angola
  • gesellschaftliche Einbindung von Gemeinden in Projektgebieten
Für industrielle Abnehmer, insbesondere in Europa, kann die ESG-Qualität der Lieferkette zu einem entscheidenden Kriterium bei der Auswahl von Seltene-Erden-Lieferanten werden. Pensana versucht, sich frühzeitig als Anbieter mit nachvollziehbaren, dokumentierten ESG-Standards zu positionieren. Darüber hinaus ist die Verankerung in einem britischen Industriestandort ein Signal für regulatorische Sicherheit und Compliance-Orientierung, was bei institutionellen Investoren und Kreditgebern eine Rolle spielt.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Aus der Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich Chancen vor allem aus der strategischen Einordnung von Pensana in Megatrends der Energiewende und der geopolitischen Neuausrichtung von Rohstofflieferketten. Mögliche positive Faktoren sind:
  • Exposure zu magnetrelevanten Seltenen Erden, die in Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und Hochleistungselektronik benötigt werden
  • Teilnahme an einer potenziellen Neustrukturierung der Lieferketten weg von einer starken Konzentration auf China
  • Hebel auf entwicklungsfähige Ressourcen in Angola, die bei erfolgreicher Umsetzung langfristige Förderhorizonte bieten können
  • Einbindung in ein industrielles und regulatorisches Umfeld im Vereinigten Königreich, das kritische Rohstoffe politisch priorisiert
  • mögliche Partnerschaften mit industriellen Offtake-Kunden und Förderinstitutionen, die Planungssicherheit und Finanzierungsspielräume verbessern könnten
Für konservative Investoren kann Pensana als gezielter, thematischer Baustein betrachtet werden, der auf strukturelle Trends, jedoch mit hohem projektspezifischem Risiko ausgerichtet ist.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Dem gegenüber stehen substanzielle Risiken, die für sicherheitsorientierte Anleger besonders relevant sind. Zu den zentralen Risikofeldern zählen:
  • Projektentwicklungsrisiko: Pensana befindet sich überwiegend in der Entwicklungsphase. Verzögerungen bei Genehmigungen, Bau, Inbetriebnahme und Ramp-up können Kosten erhöhen und Zeitpläne verschieben.
  • Finanzierungsrisiko: Der Aufbau von Bergbau- und Verarbeitungsanlagen ist kapitalintensiv. Die Verfügbarkeit von Eigen- und Fremdkapital, die Konditionen sowie mögliche Verwässerungen sind zentrale Unbekannte.
  • Länderrisiko Angola: Politische, rechtliche und infrastrukturelle Faktoren können auf Betriebssicherheit, Kostenstruktur und Repatriierung von Kapital einwirken.
  • Markt- und Preisrisiko: Seltene-Erden-Preise sind volatil und stark von geopolitischen Entscheidungen, Umweltauflagen in Förderländern und technologischem Wandel abhängig. Langfristige Abnahmeverträge könnten dieses Risiko teilweise, aber nicht vollständig abfedern.
  • Technologie- und Prozessrisiko: Die hydrometallurgische Verarbeitung von Seltenen Erden ist komplex. Skalierungsprobleme, geringere Ausbeuten oder höhere Betriebskosten als geplant können die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen.
  • Wettbewerbsdruck: Neue Projekte in verbündeten Ländern, Kapazitätserweiterungen etablierter Anbieter und mögliche Substitutionen im Magnetmaterial könnten den angestrebten strategischen Vorteil von Pensana abschwächen.
Konservative Anleger sollten diese Faktoren im Kontext ihrer persönlichen Risikotoleranz, Diversifikationsstrategie und Anlagedauer sorgfältig abwägen. Eine Beurteilung von Pensana erfordert die laufende Beobachtung von Projektfortschritten, Finanzierungsschritten, regulatorischen Entwicklungen und Marktbedingungen im globalen Seltene-Erden-Sektor, ohne dass aus der Darstellung eine Investitionsempfehlung abgeleitet werden sollte.

Kursdaten

Geld/Brief 1,235 € / 1,28 €
Spread +3,64%
Schluss Vortag 1,255 €
Gehandelte Stücke 21.000
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 1,185 €
Tageshoch 1,27 €

Community: Diskussion zu Pensana plc

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die jüngsten Beiträge heben Baufortschritte bei der Longonjo‑Mine und der Verarbeitungsanlage in Angola hervor, nennen eine modulare Bauweise, installierte Infrastruktur, Sicherheits‑ und Community‑Programme sowie eine angestrebte Inbetriebnahme 2027. Frühere Meldungen und Artikel im Thread dokumentieren die Finanzierungsschritte und -unsicherheiten (unter anderem eine Kreditfazilität bis USD 156 Mio, Beteiligungen des angolanischen Staatsfonds FSDEA, staatliche und internationale Fördermittel sowie Verhandlungen über die Eigenkapitalkomponente), Produktqualifikationen für das gemischte Seltenerdkarbonat MREC und die strategische Bedeutung des Lobito‑Korridors für Transport und Logistik. Die Stimmung im Forum ist geteilt: Einige Nutzer verweisen auf deutliche Kursgewinne seit Herbst 2024 und sehen Einstiegschancen, andere kritisieren geringes Handelsvolumen, frühere Finanzierungsengpässe und hohe Volatilität, sodass Chancen und Risiken des Wertpapiers kontrovers diskutiert werden.
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Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
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Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. -
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1,255 € 27.01.26
Frankfurt 1,195 € -3,24%
1,235 € 27.01.26
Hamburg 1,265 € +7,20%
1,18 € 27.01.26
München 1,225 € +3,81%
1,18 € 27.01.26
Stuttgart 1,23 € -1,99%
1,255 € 27.01.26
L&S RT 1,2525 € -4,57%
1,3125 € 27.01.26
Nasdaq OTC Other 1,47 $ +2,08%
1,44 $ 26.01.26
Tradegate 1,22 € -7,22%
1,315 € 27.01.26
Quotrix 1,32 € +6,45%
1,24 € 27.01.26
Gettex 1,225 € -2,78%
1,26 € 27.01.26
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Unternehmensprofil Pensana plc

Pensana plc ist ein an der London Stock Exchange notiertes Explorations- und Entwicklungsunternehmen mit Fokus auf Seltene-Erden-Rohstoffe, insbesondere auf magnetrelevante Elemente wie Neodym, Praseodym, Dysprosium und Terbium. Das Unternehmen verfolgt ein vertikal integriertes Geschäftsmodell, das von der Gewinnung in Angola bis zur Veredelung und potenziellen Weiterverarbeitung im Vereinigten Königreich reicht. Ziel ist der Aufbau einer unabhängigen, westlichen Lieferkette für strategische Seltene Erden, die vor allem in der Elektromobilität, in Windkraftanlagen und in Hochleistungsantrieben der Industrie eingesetzt werden. Pensana positioniert sich als Rohstoff- und Prozessspezialist im Schnittfeld von Energiewende, Dekarbonisierung und kritischen Rohstoffen.

Geschäftsmodell und Wertschöpfungskette

Das Geschäftsmodell von Pensana basiert auf der Entwicklung und dem Betrieb von Seltene-Erden-Projekten mit dem Schwerpunkt auf magnetrelevanten Oxiden, die in einem mehrstufigen Prozess vom Erz bis zum veredelten Zwischenprodukt verarbeitet werden sollen. Kern des Modells ist die Kombination aus upstream-orientierter Bergbauentwicklung und midstream-orientierter chemischer Verarbeitung, um höherwertige Produkte an Abnehmer in der Wertschöpfungskette der Permanentmagnete liefern zu können. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Pfeiler: das Longonjo-Projekt in Angola als Bergbau- und Aufbereitungseinheit sowie eine geplante Chemieanlage im Großraum Humber in Nordostengland für die hydrometallurgische Weiterverarbeitung zu veredelten Seltene-Erden-Produkten. Pensana agiert damit nicht als klassischer Rohstoff-Explorer, sondern zielt auf eine integrierte Lieferkette mit kontrollierter Prozessqualität und direkter Anbindung an industrielle Endkunden. Einnahmequellen ergeben sich perspektivisch aus langfristigen Lieferverträgen für Seltene-Erden-Oxide und mögliche Kooperationen mit Magnetproduzenten und OEMs in den Bereichen Automobil, Windenergie und Hochtechnologie.

Mission und strategische Zielsetzung

Die erklärte Mission von Pensana besteht darin, eine nachhaltige, geopolitisch diversifizierte Quelle für kritische Seltene-Erden-Materialien aufzubauen und so die Abhängigkeit westlicher Industrien von chinesisch dominierten Lieferketten zu reduzieren. Im Zentrum steht der Anspruch, eine transparente, ESG-orientierte Versorgungslinie für Hochleistungsmagnete zu schaffen, die den strengen Umwelt-, Sozial- und Governance-Standards institutioneller Investoren und europäischer Regulatorik genügt. Die Strategie setzt dabei auf:
  • die Entwicklung eines qualitativ hochwertigen, langfristig ausgerichteten Seltene-Erden-Vorkommens
  • die Etablierung einer leistungsfähigen, chemischen Verarbeitungsinfrastruktur im Vereinigten Königreich
  • die Einbindung in Förderprogramme und Regulierungsinitiativen für kritische Rohstoffe in Großbritannien, der EU und verbündeten Staaten
  • die Ausrichtung des Produktportfolios auf Permanentmagnet-Anwendungen in Elektromobilität und erneuerbaren Energien
Damit zielt Pensana auf die Rolle eines strategischen Nischenanbieters innerhalb der globalen Lieferkette kritischer Rohstoffe ab.

Produkte, Dienstleistungen und geplante Business Units

Pensana befindet sich weitgehend in der Entwicklungs- und Vorproduktionsphase, hat seine Produktpalette jedoch klar definiert. Im Fokus stehen Seltene-Erden-Oxide und Zwischenprodukte, die zu Permanentmagneten weiterverarbeitet werden können. Geplant bzw. angestrebt sind insbesondere:
  • Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr-Oxid) als Schlüsselkomponente für Hochleistungs-Permanentmagnete
  • Schwer-Seltene-Erden-Komponenten wie Dysprosium- und Terbium-Oxide zur Temperaturstabilisierung von Magneten
  • gemischte Seltene-Erden-Konzentrate als Zwischenprodukte für weiterverarbeitende Unternehmen
Strukturell lassen sich daraus angedachte Business Units ableiten:
  • Upstream-Bereich Angola: Exploration, Tagebau und erste Aufbereitung des Erzes (Longonjo)
  • Midstream-Bereich UK: hydrometallurgische Verarbeitung, Raffination und Herstellung von Seltene-Erden-Oxiden
  • Potenzielle Downstream-Kooperationen: langfristige Liefer- und Entwicklungspartnerschaften mit Magnetproduzenten und industriellen Abnehmern
Zusätzlich zu physischen Produkten bietet Pensana mittelbar technische Expertise in Geologie, Prozessdesign und Qualitätskontrolle entlang der Seltene-Erden-Kette, was sich in der Ausgestaltung von Abnahmeverträgen und Joint Ventures widerspiegeln kann.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Pensana plc entstand aus einer Rohstoffentwicklungsplattform, die sich früh auf Seltene-Erden-Potenziale in Afrika fokussierte. Das Longonjo-Vorkommen in Angola wurde als zentraler Vermögenswert identifiziert und schrittweise durch Explorationsprogramme, Ressourcenschätzungen und technische Studien weiterentwickelt. Im Zuge der strategischen Neuausrichtung hin zu kritischen Rohstoffen und Energiewende-Themen konzentrierte sich das Unternehmen zunehmend auf magnetrelevante Seltene Erden. Die Notierung an der London Stock Exchange diente der Kapitalaufnahme für Machbarkeitsstudien, Infrastrukturplanung und regulatorische Genehmigungsverfahren. Parallel verstärkte Pensana die Verankerung des Longonjo-Projekts im wirtschaftlichen Entwicklungsprogramm Angolas und stellte Bezüge zu internationalen Rohstoffinitiativen für kritische Mineralien her. Die Planung einer Verarbeitungsanlage im britischen Humber-Cluster markierte einen weiteren strategischen Schritt hin zur europäischen und britischen Lieferkette. Seitdem arbeitet das Unternehmen an Detailengineering, Partnerschaften und Finanzierungsstrukturen, um die verschiedenen Projektphasen zur Investitionsentscheidung und späteren Produktion zu führen.

Alleinstellungsmerkmale und potenzielle Burggräben

Pensana versucht, sich in einem stark konzentrierten Seltene-Erden-Sektor durch mehrere potenzielle Alleinstellungsmerkmale zu differenzieren. Dazu zählen:
  • Geografische Kombination aus einem afrikanischen Vorkommen und einer europäischen Verarbeitungsinfrastruktur
  • Fokus auf magnetrelevante Seltene Erden mit direktem Bezug zu Elektromobilität und Windkraft
  • Ausrichtung auf ESG-konforme Produktion und transparente Lieferketten
  • Integration in ein etabliertes Industriecluster im Vereinigten Königreich, das Zugang zu Logistik, Energieinfrastruktur und Fachkräften bietet
Aus Sicht von Anlegern könnten sich daraus mittelfristig Burggräben ableiten, sofern die Projekte erfolgreich umgesetzt werden:
  • Lange Projektlaufzeiten und hohe Eintrittsbarrieren im Seltene-Erden-Sektor
  • Standortgebundene Ressource mit Lizenzrechten und regulatorischer Absicherung
  • Prozess-Know-how in der komplexen hydrometallurgischen Verarbeitung
  • Mögliche langfristige Offtake-Verträge mit Industriekunden, die die Abnahme von NdPr- und anderen Oxiden sichern
Diese potenziellen Moats sind aktuell überwiegend projektbasiert und hängen stark von Umsetzung, Kapitalkosten und operativer Exzellenz ab.

Wettbewerbsumfeld und Branchenkontext

Die globale Seltene-Erden-Industrie wird seit Jahren von chinesischen Produzenten und Verarbeitern dominiert, die einen Großteil der Raffinationskapazitäten und Magnetproduktion kontrollieren. Zu den relevanten internationalen Wettbewerbern und Vergleichsunternehmen zählen unter anderem integrierte Anbieter und Entwickler mit Fokus auf Neodym-Praseodym und verwandte Oxide. In diesem Wettbewerbsumfeld versucht Pensana, sich als Teil einer diversifizierten, westlich orientierten Lieferkette zu etablieren. Der Branchenkontext ist geprägt von:
  • wachsenden Nachfrageimpulsen aus Elektromobilität, Offshore-Windenergie und Automatisierung
  • regulatorischen Initiativen in der EU, Großbritannien und den USA zur Sicherung kritischer Rohstoffe
  • zunehmender geopolitischer Sensibilität gegenüber Konzentrationsrisiken bei Rohstoffen
  • hohen technologischen und ökologischen Anforderungen an Bergbau und Chemieprozesse
Die Region Angola stellt zugleich Chancen und Herausforderungen dar: Das Land verfügt über mineralische Ressourcen und politische Bestrebungen zur Diversifizierung der Wirtschaft, ist jedoch infrastrukturell und institutionell weiterhin im Aufbau. Der geplante Standort im Humber-Cluster profitiert dagegen von bestehender Industrieinfrastruktur, Regulierungssicherheit und Nähe zu potenziellen europäischen Abnehmern.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Pensana setzt sich aus Führungskräften mit Hintergründen in Rohstoffexploration, Projektentwicklung, Ingenieurwesen und Kapitalmarktfinanzierung zusammen. Die Governance-Struktur folgt dem in London üblichen Rahmen mit Board, unabhängigen Direktoren und Ausschüssen, die Überwachung, Risikomanagement und Compliance sicherstellen sollen. Strategisch fokussiert sich das Führungsteam auf:
  • die fortlaufende Optimierung der technischen und wirtschaftlichen Parameter des Longonjo-Projekts
  • die Sicherung der behördlichen Genehmigungen in Angola und im Vereinigten Königreich
  • die Strukturierung von Projekt- und Unternehmensfinanzierung, einschließlich potenzieller Beteiligungen von Entwicklungsbanken, strategischen Investoren oder Offtake-Partnern
  • die Positionierung in regulatorischen Programmen für kritische Rohstoffe und in industriepolitischen Initiativen rund um die Energiewende
Für konservative Anleger sind die Umsetzungskompetenz des Managements, der Umgang mit Länderrisiken und die Qualität der Kapitalallokation zentrale Beobachtungspunkte. Die Strategieumsetzung hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, technische, regulatorische und finanzielle Meilensteine im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen zu erreichen.

Regionale und sektorale Rahmenbedingungen

Angola befindet sich in einem langfristigen Transformationsprozess von einer ölzentrierten hin zu einer stärker diversifizierten Wirtschaft. Die Regierung signalisiert Interesse an internationalen Bergbauinvestitionen, Infrastrukturprojekten und Partnerschaften im Rohstoffsektor. Gleichzeitig bestehen erhöhte Länderrisiken durch politische, regulatorische und infrastrukturelle Unsicherheiten, die sich auf Projektzeitpläne und Kapitalkosten auswirken können. Das Vereinigte Königreich verfolgt im Kontext der Energiewende und seiner Industriepolitik das Ziel, kritische Rohstoffe und strategische Lieferketten auf eigenem Territorium zu stärken. Die Humber-Region fungiert als industrielles Cluster mit Zugang zu Häfen, Chemieinfrastruktur und Energienetzen, was die geplanten Verarbeitungsaktivitäten von Pensana begünstigt. Sektorenseitig gehört der Seltene-Erden-Markt zu den volatileren Rohstoffsegmenten, da geopolitische Entscheidungen, Umweltauflagen und technologische Substitutionen den Preis und die Nachfrage nach NdPr- und verwandten Oxiden wesentlich beeinflussen können. Langfristige Trends wie Dekarbonisierung, E-Mobilität und Ausbau der Windenergie stützen zwar die strukturelle Nachfrage, führen jedoch nicht zwangsläufig zu stabilen Margen, da neue Projekte und Kapazitätserweiterungen die Angebotsseite verändern.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Ein zentrales Differenzierungsmerkmal von Pensana ist die Betonung von ESG-Kriterien entlang der Wertschöpfungskette. Das Unternehmen stellt eine verantwortungsvolle Rohstoffgewinnung, Transparenz und Rückverfolgbarkeit der Lieferkette in den Vordergrund. Dazu gehören:
  • die Ausrichtung an internationalen Umweltstandards in der Projektplanung
  • Maßnahmen zum Umgang mit Abraum, Chemikalien und Wasserressourcen
  • lokale Wertschöpfung durch Arbeitsplätze und Qualifizierungsprogramme in Angola
  • gesellschaftliche Einbindung von Gemeinden in Projektgebieten
Für industrielle Abnehmer, insbesondere in Europa, kann die ESG-Qualität der Lieferkette zu einem entscheidenden Kriterium bei der Auswahl von Seltene-Erden-Lieferanten werden. Pensana versucht, sich frühzeitig als Anbieter mit nachvollziehbaren, dokumentierten ESG-Standards zu positionieren. Darüber hinaus ist die Verankerung in einem britischen Industriestandort ein Signal für regulatorische Sicherheit und Compliance-Orientierung, was bei institutionellen Investoren und Kreditgebern eine Rolle spielt.

Chancen aus Sicht konservativer Anleger

Aus der Perspektive eines konservativen Anlegers ergeben sich Chancen vor allem aus der strategischen Einordnung von Pensana in Megatrends der Energiewende und der geopolitischen Neuausrichtung von Rohstofflieferketten. Mögliche positive Faktoren sind:
  • Exposure zu magnetrelevanten Seltenen Erden, die in Elektrofahrzeugen, Windkraftanlagen und Hochleistungselektronik benötigt werden
  • Teilnahme an einer potenziellen Neustrukturierung der Lieferketten weg von einer starken Konzentration auf China
  • Hebel auf entwicklungsfähige Ressourcen in Angola, die bei erfolgreicher Umsetzung langfristige Förderhorizonte bieten können
  • Einbindung in ein industrielles und regulatorisches Umfeld im Vereinigten Königreich, das kritische Rohstoffe politisch priorisiert
  • mögliche Partnerschaften mit industriellen Offtake-Kunden und Förderinstitutionen, die Planungssicherheit und Finanzierungsspielräume verbessern könnten
Für konservative Investoren kann Pensana als gezielter, thematischer Baustein betrachtet werden, der auf strukturelle Trends, jedoch mit hohem projektspezifischem Risiko ausgerichtet ist.

Risiken und Unsicherheiten für ein Investment

Dem gegenüber stehen substanzielle Risiken, die für sicherheitsorientierte Anleger besonders relevant sind. Zu den zentralen Risikofeldern zählen:
  • Projektentwicklungsrisiko: Pensana befindet sich überwiegend in der Entwicklungsphase. Verzögerungen bei Genehmigungen, Bau, Inbetriebnahme und Ramp-up können Kosten erhöhen und Zeitpläne verschieben.
  • Finanzierungsrisiko: Der Aufbau von Bergbau- und Verarbeitungsanlagen ist kapitalintensiv. Die Verfügbarkeit von Eigen- und Fremdkapital, die Konditionen sowie mögliche Verwässerungen sind zentrale Unbekannte.
  • Länderrisiko Angola: Politische, rechtliche und infrastrukturelle Faktoren können auf Betriebssicherheit, Kostenstruktur und Repatriierung von Kapital einwirken.
  • Markt- und Preisrisiko: Seltene-Erden-Preise sind volatil und stark von geopolitischen Entscheidungen, Umweltauflagen in Förderländern und technologischem Wandel abhängig. Langfristige Abnahmeverträge könnten dieses Risiko teilweise, aber nicht vollständig abfedern.
  • Technologie- und Prozessrisiko: Die hydrometallurgische Verarbeitung von Seltenen Erden ist komplex. Skalierungsprobleme, geringere Ausbeuten oder höhere Betriebskosten als geplant können die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen.
  • Wettbewerbsdruck: Neue Projekte in verbündeten Ländern, Kapazitätserweiterungen etablierter Anbieter und mögliche Substitutionen im Magnetmaterial könnten den angestrebten strategischen Vorteil von Pensana abschwächen.
Konservative Anleger sollten diese Faktoren im Kontext ihrer persönlichen Risikotoleranz, Diversifikationsstrategie und Anlagedauer sorgfältig abwägen. Eine Beurteilung von Pensana erfordert die laufende Beobachtung von Projektfortschritten, Finanzierungsschritten, regulatorischen Entwicklungen und Marktbedingungen im globalen Seltene-Erden-Sektor, ohne dass aus der Darstellung eine Investitionsempfehlung abgeleitet werden sollte.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 303,66 Mio. €
Aktienanzahl 299,17 Mio.
Streubesitz 56,32%
Währung EUR
Land Großbritannien
Sektor Grundstoffe
Branche Metalle u. Bergbau
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+43,68% Weitere
+56,32% Streubesitz

Community-Beiträge zu Pensana plc

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noch kann man hier günstig einsteigen. Pensana Plc (LSE: PRE) freut sich, ein Update über die Bautätigkeiten in der Mine Longonjo Rare Earths und der Verarbeitungsanlage in Angola zu geben. Nach Abschluss der frühen Bauprogramme, die vom angolanischen Staatsfonds (FSDEA) im Jahr 2025 finanziert wurden, sind die Hauptbauaktivitäten nun gut im Gange, im Budget und mit der ersten Produktion auf dem Ziel für die Inbetriebnahme im Jahr 2027. Tim George CEO kommentierte: "Wir freuen uns über die rasanten Fortschritte vor Ort, während wir bauen und versuchen, im nächsten Jahr eine der weltweit größten Seltenerdvorkommen in Produktion zu bringen. Eine beträchtliche Menge an Konstruktionsarbeiten wurde nun abgeschlossen, gefolgt von der effizienten Bereitstellung von Kapital bei der Einrichtung der Standortinfrastruktur. Die Entscheidung, die Prozessanlage modular zu konstruieren, ist wichtig, da sie uns eine verbesserte Kosten- und Lieferkontrolle bietet. Das Team strebt weiterhin an, die derzeit laufenden bedeutenden Workstreams abzuschließen. Während es noch viel zu tun gibt, gibt es ein wachsendes Erfolgserlebnis, wenn das Projekt schnell auftaucht." Bilder von den Bauaktivitäten der Website sind auf der Website des Unternehmens verfügbar www.pensana.co.uk Zu den Highlights gehören: Grupo Nov, das angolanische Zivil- und Erdbauunternehmen, das bereits am Longonjo-Früharbeitsprogramm beteiligt ist, hat die Standortvorbereitung abgeschlossen und mit dem Bau der SRK-designed Tailings Storage Facility gemäß Global Industry Standards on Tailings Management begonnen. Die Betonmischanlage wurde eingerichtet, um die für die Seniorenbelastung erforderlichen Bau- und Pfahlarbeiten für die vorrangigen Tragwerksgrundlagen wichtiger Ausrüstungsgegenstände auf dem verdichteten Prozessgelände zu gewährleisten. NCP hat die Herstellung der 2-MW-Kugelmühle für den Mahlkreislauf abgeschlossen, die auf die Lieferung an den Standort wartet, sobald die Fundamente im nächsten Quartal fertiggestellt sind. Clark in Brasilien hat nach Abschluss der Überprüfung der Gefahren- und Betriebsleistungsstudie Ende 2025 mit dem Bau der 250 Tonnen pro Tag modularen Schwefelsäureanlage begonnen. Die Beschaffung aller langen Leitelemente wurde ermöglicht, die angestrebten Bau- und Budgetpläne nach Abschluss der detaillierten Entwurfsprozesse von Lycopodium und Pro Process zu erfüllen. Nach Abschluss der Bilanz der wichtigsten Kapitalposten einschließlich Flotationssäulen, Calciner, Verdickungsmittel und Nanofiltrationseinheiten bleiben alle detaillierten Konstruktions- und Herstellungspläne auf dem richtigen Weg für die Lieferung durch die jeweiligen Anbieter. Weitere Anlagenlager- und Liegeflächen wurden vor Lieferungen und Installationen ab Mitte 2026 abgeschlossen und Für die positiven wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des Unternehmens, einschließlich der Community-Outreach-Programme, die von IFC und Equator Principles Risikomanagement geleitet werden, wurden regionale Anerkennung und Auszeichnungen für die positive wirtschaftliche und soziale Auswirkungen des Unternehmens erhalten. Dauerstrom, Trinkwasser, Abwasserbehandlung, Telekommunikation und Standortsicherheitsinfrastruktur wurden 2025 installiert und in Betrieb genommen. Diese Infrastruktur ist nun in der Lage, die wachsenden Baubelegschaften vollständig zu unterstützen, während das Projekt die groß angelegten Bauarbeitsströme bis 2026 unter der Leitung von Country Manager Geraldine Tchimbali durchführt. Sicherheit bleibt eine Kernstärke des Vor-Ort-Teams, unterstützt durch einen von Nachhaltigkeit geführten Owner-Operator-Ansatz und eine enge Zusammenarbeit mit Qualitäts-Engineering- und Lieferpartnern, um das Risiko zu reduzieren. Das Projekt folgt weiterhin einer modularen Konstruktionsphilosophie innerhalb des detaillierten Entwurfsprozesses, um die Sicherheit des Bauzeitplans zu gewährleisten und das Risiko im Zusammenhang mit der Implementierung vor Ort zu reduzieren. Da die Belegschaft vor Ort auf den Höhepunkt von 750 Mitarbeitern vor Ort zunimmt, fördert das Unternehmen die Integration mit der umliegenden Gemeinde aktiv durch die Nutzung lokaler Unterkünfte, Dienstleistungen und etablierter Verkehrsverbindungen in die umliegenden Städte.
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Salat19
#50 außer 100% seit Septmeber
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Lesanto
Lobito-Korridor
https://www.financialfortunemedia.com/why-investors-are-betting-on-the-lobito-corridor-2/ Warum Investoren auf dem Lobito-Korridor wetten Die mehrtägige Eisenbahnlinie, die große Mineraldrehkreuze in Angola, der DRK und Sambia verbindet, zieht weiterhin globale Unterstützung und Finanzierungen an. Präsident Bidens jüngster Besuch hat die strategische Bedeutung des Lobito-Korridors mit neuen Investitionen und Partnerschaften weiter unterstrichen. Viel Fanfaren umgab die erste Afrika-Reise des US-Präsidenten Biden, wobei die Debatte über das Engagement der USA für Afrika und den Wettbewerb in Afrika zwischen den USA und China im Mittelpunkt stand. Doch der Schwerpunkt der Reise – ein Eisenbahnkorridor, der sich mineralreichen afrikanischen Ländern mit dem Lobito Port in Angola anschließt – wird auch als Chance gesehen, die immer mehr internationale Investoren anzieht. Laut Daniel Mamadou, Direktor bei Welsbach Holdings, einem in Singapur ansässigen Unternehmen Metals and Mining Corporate Advisory, sind europäische Länder daran interessiert, in den Korridor zu investieren, weil es „viel mehr als nur ein Verkehrsinfrastrukturprojekt ist; es stellt ein Leuchtfeuer der Hoffnung auf wirtschaftliche Transformation in Zentralafrika dar“. „Dieses Projekt ist ein Beweis für die Macht der Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Akteuren des Privatsektors und internationalen Partnern, mit dem Potenzial, ganze Regionen und ihre Menschen zu fördern“, sagte er. Während Bidens Staatsbesuch wurde am 3. Dezember gemeinsam von Angola und den USA gemeinsam veranstaltet. Bei dem Treffen bekräftigten die Staats- und Regierungschefs ihre Verpflichtung, den Korridor weiter zu entwickeln und in die Infrastruktur zu investieren, um den Atlantik und den Indischen Ozean zu verbinden. Laut einer Presseerklärung des Weißen Hauses kündigte Präsident Biden über 560 Millionen Dollar an neuen Finanzmitteln an, einschließlich der Zusagen, die voraussichtlich mindestens 200 Millionen Dollar an zusätzlichem Kapital des privaten Sektors für Infrastrukturprojekte entlang des Korridors generieren werden." Im vergangenen Jahr hat die US International Development Finance Corporation 553 Millionen US-Dollar an Kreditfinanzierungen für die Modernisierung und den Betrieb einer 1.300 Kilometer langen Bahnlinie zugesagt, die den Hafen Lobito mit Luau verbindet, einer Stadt an der Grenze Angolas zur Demokratischen Republik Kongo. Während US-Agenturen wie die US-Agentur für internationale Entwicklung Mittel für die erste Phase der geplanten Modernisierung bereitstellten, gab die zweite Phase, die im Oktober ins Leben gerufen wurde, auch weitreichende Verpflichtungen aus europäischen Ländern. Die USA ermutigen auch einzelne Unternehmen, in der mineralreichen Region zu investieren. Im Oktober 2024 unterzeichnete KoBold Metals, ein US-Unternehmen, das künstliche Intelligenz zur Entwicklung kritischer Mineralstandorte nutzt, ein Memorandum of Understanding (MOU) mit der Africa Finance Corporation (AFC). Die Vereinbarung verpflichtet sich, die kommerzielle Rentabilität des Eisenbahnprojekts Sambia-Lobito zu unterstützen, indem es jährlich über 300.000 Tonnen Kupfer aus seiner Mine Mingomba in Sambia transportiert. Die AFC wird weiterhin mit KoBold zusammenarbeiten, um das Mingomba-Projekt durch eine Kombination aus Projektentwicklungsfinanzierung, Eigenkapital oder Fremdfinanzierung zu unterstützen. US-Interessen und -Investitionen in der Region erstrecken sich auf andere Sektoren wie Landwirtschaft, saubere Energie, kritische Mineralversorgungsketten, Gesundheit, digitalen Zugang und Investitionen. „Mit diesen Ankündigungen und zusammen mit G7-Partnern und regionalen Entwicklungsbanken haben die internationalen Investitionen im Lobito-Korridor 6 Milliarden US-Dollar überschritten", heißt es in der Erklärung des Weißen Hauses. Der Lobito-Korridor ist eine 1300 km lange grenzüberschreitende Eisenbahnlinie zwischen Sambia und Angola. Es erstreckt sich 400 km bis in die Demokratischen Republik Kongo und verbindet Kolwezi, das Herz des Kupfergürtels mit Lubumbashi südlich der Demokratischen Republik Kongo, bevor es nach Sambia eindringt. Die Region verfügt über einige der größten Mineralreserven Afrikas, darunter Kupfer und Kobalt. Da die 100 Jahre alte Lobito-Bahnlinie derzeit nicht mehr ungenutzbar ist, sind die Mineralexporte jedoch auf alternativen Strecken angewiesen, wie die Häfen von Dar es Salaam in Tansania, Beira in Mosambik und Durban in Südafrika. Die USA, die EU und Italien haben aufgrund ihres strategischen Bodenreichtums ein wachsendes Interesse an der Region gezeigt. Sie zielen darauf ab, Projekte wie den Lobito-Korridor zu nutzen, um ihren Zugang zu kritischen Mineralien zu stärken, sondern auch Chinas etabliertem Einfluss auf dem Kontinent entgegenzuwirken. Doch über die diplomatische Relevanz des Korridors hinaus ist die erfolgreiche Sanierung der Eisenbahn ein Meilenstein für das Schienennetz in Afrika. Der sambische Präsident Hakainde Hichilema bemerkte bei der Veranstaltung die Gelegenheit, den Lobito-Korridor mit der Tazara-Eisenbahn zu verbinden, einer bi-nationalen Eisenbahn, die das regionale Verkehrsnetz des südlichen Afrikas mit dem Ostafrikas Seehafen Dar es Salaam verbindet. „Das bedeutet, dass wir unseren Kontinent von der West- zur Ostküste verbinden können“, erklärte Hichilema. Auf dem Forum für China-Afrika-Zusammenarbeit in Peking im September 2024 verpflichtete China eine Milliarde US-Dollar für die Wiederbeleben der 1.860 Kilometer langen TAZARA-Eisenbahn. Präsident Xi Jinping wurde Zeuge der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding durch seine sambischen und tansanischen Amtskollegen. Andere erwartete Vorteile des Projekts sind die Schaffung von Arbeitsplätzen. Präsident Felix Tshisekedi aus der Demokratischen Republik Kongo stellte fest, dass das Projekt mehr als 30000 direkte Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen würde. „Es wird auch die Logistikkosten senken, die Exporterlöse erhöhen und eine strategische Alternative zu anderen Exportkorridoren bieten“, bemerkte Tshisekedi. Der US Geological Survey schätzt, dass die DR Kongo fast die Hälfte der weltweiten Kobaltvorkommen besitzt. Das Land liefert etwa 63% des weltweiten Kobaltbedarfs, wobei der größte Teil davon als Rohstoff exportiert wird. Partnerschaften mit den USA und anderen Interessengruppen treiben jedoch die Bemühungen zum Aufbau lokaler Verarbeitungseinrichtungen in Afrika an und stellen sicher, dass mehr Wert aus der kritischen Mineralversorgungskette in der Region erhalten bleibt. Zum Beispiel investiert das Nickel-Projekt Kabanga, LifeZone Metals Ltd., ein an der New Yorker Börse notiertes Unternehmen, in die Zugabe von kritischem Mineralwert nach Tansania. „Die Vereinigten Staaten und Angola arbeiten bei prinzipienfesten Investitionen zusammen, um kritische Mineralienprojekte entlang des Lobito-Trans-Afrika-Korridors voranzutreiben“, berichtete das Weiße Haus. Dies zeigt sich durch Initiativen wie den 3,4 Millionen US-Dollar Grant der US Development Finance Corporation an Pensana PLC für eine Machbarkeitsstudie. Die Studie zielt darauf ab, die Kapazität ihrer Seltenerdmetalle-Mine zu verdoppeln, im Land Raffinerieanlagen zu errichten und neue Erzkörper zu erkunden. Der Lobito-Korridor soll bis 2028 voll einsatzfähig sein, wobei die wichtigsten Meilensteine in Phasen erreicht werden. Frühe Minerallieferungen haben bereits stattgefunden, einschließlich der ersten Lieferung von Kupferkatathoden, die für die Vereinigten Staaten bestimmt sind, die Lobito Port im August verließen. Laut dem Forschungs- und Dokumentationszentrum für das Südafrikanische Forschungs- und Dokumentationszentrum soll allein die angolanische Regierung in den nächsten 30 Jahren über 2 Milliarden US-Dollar aus dem Lobito-Korridor verdienen.
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Terminator9
Rühre dem Salat noch
das richtige Dressing unter.... Da tut sich gar nix. Null, Null Umsätze
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Häufig gestellte Fragen zur Pensana Aktie und zum Pensana Kurs

Der aktuelle Kurs der Pensana Aktie liegt bei 1,23 €.

Für 1.000€ kann man sich 813,01 Pensana Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Pensana Aktie lautet PNSPF.

Die Marktkapitalisierung beträgt 303,66 Mio. €

Pensana hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

Pensana gehört zum Sektor Metalle u. Bergbau.

Das KGV der Pensana Aktie beträgt 0,01.

Nein, Pensana zahlt keine Dividenden.