Diese 19 Aktien sind extrem leerverkauft – jetzt wird es brenzlig
Nicolas Ebert
Nicolas Ebert
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Die Berichtssaison sorgt für starke Kursschwankungen. Anleger beobachten deshalb Aktien mit einem hohen Leerverkaufsanteil besonders genau. Positive Überraschungen könnten dort einen Short Squeeze auslösen.
Eine Aktie gilt meist als stark leerverkauft, wenn mehr als zehn Prozent der frei handelbaren Papiere für Wetten auf fallende Kurse genutzt werden. Steigt der Kurs unerwartet, müssen Leerverkäufer ihre Positionen durch Aktienkäufe schließen. Das kann die Aufwärtsbewegung zusätzlich beschleunigen.
Laut Seeking Alpha führt SoundHound AI die Liste nach aktuellen Daten an. Bei dem Unternehmen sind 42,27 Prozent der frei handelbaren Aktien leerverkauft. Ondas Holdings folgt mit 40,28 Prozent.
Bei NETSTREIT liegt die Quote bei 32,64 Prozent. Der Möbelhändler RH erreicht 30,87 Prozent. Beim Bitcoin-Produzenten CleanSpark sind es 30,39 Prozent.
Auch Tango Therapeutics kommt mit 29,53 Prozent auf einen hohen Wert. MARA Holdings erreicht 28,92 Prozent, Bitdeer Technologies 28,63 Prozent und Under Armour 28,48 Prozent.
Bei SELLAS Life Sciences sind 28,11 Prozent der Aktien leerverkauft. Die Nebius Group folgt mit 27,71 Prozent und der Rechenzentrumsbetreiber IREN mit 26,22 Prozent.
Fox Corporation erreicht 24,15 Prozent. Bei AST SpaceMobile liegt die Quote bei 19,87 Prozent, bei EchoStar bei 19,53 Prozent und bei Blue Owl Capital bei 19,08 Prozent.
Gartner kommt auf 17,16 Prozent, Charter Communications auf 16,99 Prozent und SuperMicro Computer auf 15,02 Prozent. Damit weisen alle genannten Aktien eine Leerverkaufsquote von mehr als 15 Prozent auf.
Ein hoher Leerverkaufsanteil ist jedoch kein Kaufsignal. Er zeigt zunächst große Zweifel an Bewertung, Geschäftsmodell oder Zukunftsaussichten. Übertrifft ein Unternehmen aber die Erwartungen, kann der erzwungene Rückkauf der Aktien einen kräftigen Short Squeeze auslösen.
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