Palantir Technologies Hauptsitz Campus Außenansicht im Silicon Valley, Kalifornien. (2019)
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Nvidia, Palantir, Oracle und, und - Tech-Bulle Dan Ives ruft zur großen KI-Shopping-Tour auf!

Trotz sehr guter Zahlen konnte Nvidia die Sitmmung an den Märkten nicht ändern. Weiterhin dominieren die Ängste vor dem Platzen einer KI-Blase. Dan Ives, Tech-Bulle von Wedbush, will davon aber nichts wissen. Er rät den Anlegern, den Rücksetzer konsequent auszunutzen!
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Der Fels in der Brandung – Dan Ives 

Trotz der eigentlich besser als erwarteten Ergebnisse von Nvidia (Nvidia Aktie) am vergangenen Mittwoch gaben die Aktien zahlreicher Unternehmen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz bzum Wochenende deutlich nach. Diese Entwicklung signalisiert, dass Anleger zunehmend die Legitimität und Nachhaltigkeit des KI-Booms in Frage stellen.

Angesichts dieser wachsenden pessimistischen Stimmung auf breiter Front bekräftigte Wedbush Securities seine bullische Empfehlung, strategisch auf die "KI-Gewinner" zu setzen. Analyst Dan Ives bezog sich in einer Mitteilung direkt auf die kursierenden Zweifel und zog einen historischen Vergleich: "Wir haben in den letzten 24 Stunden über soziale Medien von Tausenden von Bären gehört ... genau wie beim "DeepSeek-Moment" im Januar, der den Markt damals davon überzeugte, dass der Investitionszyklus der großen Technologiekonzerne völlig übertrieben sei.“

Der "DeepSeek-Moment": Als Chinas KI die Wall Street schockte

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Der von Dan Ives erwähnte "DeepSeek-Moment" im Januar 2025 markiert einen Schockmoment für die gesamte westliche Tech- und insbesondere die KI-Branche. Er löste einen tiefgreifenden Vertrauensverlust in die Dominanz der US-Giganten und die extrem hohen Bewertungen der sogenannten "Glorreichen Sieben" aus.

Die Initialzündung war die Veröffentlichung des Large Language Model (LLM) DeepSeek-R1 durch das chinesische KI-Startup DeepSeek Ende Januar. Die Aufregung an den Märkten war darauf zurückzuführen, dass DeepSeek behauptete, R1 mit einem Bruchteil der Ressourcen und deutlich geringeren Kosten trainiert zu haben, als dies bei führenden US-Modellen wie denen von OpenAI der Fall war. Einige Berichte sprachen von wenigen Millionen US-Dollar Entwicklungskosten im Vergleich zu dreistelligen Millionenbeträgen der Konkurrenz.

Dennoch zeigte sich das Modell in seiner Performance als mindestens ebenbürtig mit den besten proprietären Modellen der USA. Zusätzlich wurde das Modell als Open Source veröffentlicht, was den freien kommerziellen Einsatz erlaubte und eine direkte Bedrohung für die Geschäftsmodelle der US-Konzerne darstellte, die auf kostenpflichtigen, geschlossenen APIs basieren.

Der Markterfolg war so groß, dass die zugehörige Chatbot-Anwendung von DeepSeek kurzzeitig ChatGPT als die am häufigsten heruntergeladene kostenlose App in Apples App Store in den USA überholte.

Die Nachricht, dass ein chinesischer Akteur mit deutlich weniger Rechenleistung und zu deutlich niedrigeren Kosten eine konkurrenzfähige KI entwickeln konnte, löste einen Ausverkauf an den Börsen aus. Der Aktienkurs von Nvidia brach an einem einzigen Tag um bis zu 17 Prozent ein, was zum Verlust von fast 600 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung führte – der größte Tagesverlust eines Unternehmens in der Geschichte der US-Börse.

Auch andere Technologiewerte wie Microsoft (Microsoft Aktie), Amazon (Amazon Aktie) und Meta verzeichneten teils heftige Kursverluste, da Anleger befürchteten, dass die hohen Investitionen in Hardware (GPUs) und proprietäre Modelle künftig entwertet werden könnten. Beobachter sahen darin einen "Sputnik-Moment" für die KI, da die US-Führung in der KI-Technologie in Frage gestellt wurde.

Bange machen gilt nicht!

Dan Ives nutzt jetzt diesen Moment als Referenzpunkt, um zu betonen, dass der Markt schon einmal übertrieben pessimistisch auf eine kurzfristige Verunsicherung reagiert hat, während der langfristige Investitionszyklus in KI seiner Meinung nach unverändert intakt bleibt.

Wedbush argumentiert, dass die KI-Revolution genau wie damals nun eine Phase der Selbstreflexion durchlaufe. Ungeachtet dessen bleibt das Investmenthaus für das kommende Jahr und darüber hinaus uneingeschränkt optimistisch, was die technologische Transformation betrifft.

Ives legte den Fokus erneut auf die langfristigen Aussichten: "Heute geht es vor allem darum, dass der Markt uns etwas über Nvidias Technologiekunden und die Nachhaltigkeit dieser Transformation in den nächsten Jahren mitteilen könnte." Er bekräftigte seine gigantische Prognose für die Ausgaben: "Wie bereits erwähnt, werden in den nächsten Jahren 3 bis 4 Billionen Dollar (Dollarkurs) in den Ausbau der KI-Revolution investiert werden … so gelangen wir in eine Zukunft mit autonomen Systemen, Robotik und KI, die die Art und Weise, wie Unternehmen und Einzelpersonen arbeiten und leben, verändern wird."

Vor diesem Hintergrund bekräftigte Dan Ives seine Kaufempfehlung für eine ganze Reihe von Schlüsselaktien der KI-Welle, darunter Nvidia, Microsoft, Oracle, Palantir, Alphabet, Tesla, Apple (Apple Aktie), CrowdStrike, Palo Alto Networks und Amazon.

Redaktion Ariva/MW

 

 

 


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