- Die Ölpreise sind am Mittwoch erneut gesunken.
- Brent kostet aktuell 60,44 US-Dollar pro Barrel.
- Der Preis für WTI sank auf 56,64 Dollar pro Barrel.
- KI-Boom schwächelt - 5 defensive Top-Picks für 2026! (hier klicken)
Am Vortag waren die Ölpreise noch deutlich stärker unter Druck geraten. Die Notierung für Brent-Rohöl aus der Nordsee hatte mit der Spekulation auf ein steigendes Angebot aus dem ölreichen Venezuela zeitweise rund zwei Dollar je Barrel nachgegeben.
US-Präsident Donald Trump griff nur wenige Tage nach dem US-Militäreinsatz in Caracas direkt in die Ölindustrie Venezuelas ein und sicherte sich die Kontrolle über Einnahmen aus dem Verkauf des Rohstoffs. Das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Öl (Rohöl) an die USA liefern, kündigte der Republikaner auf der Plattform Truth Social an. Er selbst werde die Einnahmen aus dem Verkauf des Öls kontrollieren, schrieb Trump weiter.
Die Beschlagnahme eines Öltankers unter russischer Flagge am Mittwoch durch das US-Militär hat am Ölmarkt vorerst keine größeren Preisbewegungen ausgelöst. Der Zugriff im Nordatlantik sei wegen "Verstößen gegen US-Sanktionen" erfolgt, teilten die US-Streitkräfte mit. Dem "Wall Street Journal" zufolge wollte der Tanker ursprünglich in Venezuela anlegen und soll derzeit ohne Fracht unterwegs sein./jkr/jha/
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.