- Tech-Aktien steigen durch Euphorie um k
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Die Euphorie rund um künstliche Intelligenz treibt Tech-Aktien von Rekord zu Rekord. Cathie Wood, die Chefin des US-Investmenthauses ARK Invest, sieht die Branche jedoch an einem Wendepunkt. Auf einer Finanzkonferenz in Riad machte sie deutlich, dass sie keine Blase sieht. Dennoch rechnet sie mit einer schonungslosen Bewertungskorrektur, sobald sich die Zinsdynamik ändert.
Wood erwartet, dass die Diskussion in den kommenden Monaten von erhofften Zinssenkungen zu wieder steigenden Zinsen kippen könnte. Das werde viele Marktteilnehmer überraschen und nervöse Reaktionen auslösen. Aus ihrer Sicht ist der weit verbreitete Glaube, dass Innovation nur in einem Niedrigzinsumfeld gedeihen könne, historisch nicht haltbar. Dennoch könnten automatisierte Handelsmodelle kurzfristig für Turbulenzen sorgen, sobald sich die Erwartungen verschieben.
Diese Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, zu dem enorme Summen in die Entwicklung von KI-Infrastruktur fließen – von Cloud-Rechenzentren bis hin zu Softwarelösungen für Unternehmen. Internationale Institutionen schlagen bereits vorsorglich Alarm: Der Internationale Währungsfonds und die Bank of England warnten zuletzt, dass die Rallye ein schmerzhaftes Ende finden könnte, sollten die Anleger das Vertrauen verlieren.
Wood hält dagegen und betont das langfristige Potenzial: Tech-Giganten und spezialisierte KI-Unternehmen würden ihre hohen Bewertungen rechtfertigen, da wir erst am Anfang einer tiefgreifenden technologischen Transformation stünden. Es werde allerdings dauern, bis klassische Industriekonzerne ihre Strukturen so umgebaut haben, dass die erwarteten Produktivitätsschübe auch tatsächlich eintreten. Unternehmen wie Palantir müssen tief in die Prozesse großer Konzerne eingreifen, um die versprochenen Effizienzgewinne zu realisieren.
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5
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10
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| Fallender Kurs |
Put
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15
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Für Anleger bedeutet das: Die KI-Revolution bleibt eine Jahrhundertchance, aber es ist keine Einbahnstraße. Wer investiert, muss Schwankungen aushalten und genau hinschauen, welche Geschäftsmodelle ihre Versprechen auch wirklich einlösen.
Autor: sbh-Redaktion/FH
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