Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Gestern keine Zolldrohungen aus Washington

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Rally bei KI-Aktien stagniert


Gestern war einer der mittlerweile seltenen Tage ohne neue Zollandrohungen von Donald Trump und seinen Getreuen. Den US-Aktienmärkten hat es jedoch nicht geholfen, insbesondere der Nasdaq Composite gab stärker nach. Die Rallye bei Technologieaktien hat an Schwung verloren. Der Kurs des KI-Branchenprimus Nvidia fiel trotz besser als erwarteter Quartalsergebnisse und einer optimistischen Umsatzprognose für das laufende Quartal gestern um über 5 % im Tagesvergleich. Dem Vernehmen nach bereiten die hohen Bewertungen der KI-Aktien den Marktteilnehmern Sorgen.

Inflationsrate auf Zielwert

Am frühen Nachmittag wird das Statistische Bundessamt in Wiesbaden die vorläufigen Inflationszahlen für Februar 2026 veröffentlichen. Die deutschen Verbraucherpreise werden nach unserer Prognose im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,0% gestiegen sein und damit etwas weniger stark als im Januar (2,1 %). Preistreiber waren im Januar Dienstleistungen und Nahrungsmittel, während von den Energiepreisen Entlastung kam. Dieses Muster dürfte sich im Februar fortgesetzt haben. Da auch die Inflationsrate für den Euroraum insgesamt in den zurückliegenden Monaten in engen Grenzen um den EZB-Zielwert von 2 % schwankte, besteht nach unserer Einschätzung für die EZB auf absehbare Zeit keine Not-wendigkeit, ihre Schlüsselzinsen zu erhöhen oder zu senken.

US-Produzentenpreise auf der Agenda


Das US-Arbeitsministerium wird heute nachmittag die Produzentenpreise für Januar 2026 veröffentlichen. Nach unserer Prognose werden die Produzentenpreise mit einer Rate von 0,3 % gegenüber dem Vormonat ange-stiegen sein. Im Dezember 2025 kletterten die Erzeugerpreise um 0,5 % im Monatsvergleich. Dies hatte zur Sorge geführt, dass sich die Anhebung der US-Einfuhrzölle doch noch in einer erhöhten Inflationsrate niederschlagen könnte. Die Veröffentlichung der Januarzahlen dürfte daher auf eine gesteigerte Aufmerksamkeit der Kapitalmarktteilnehmer stoßen. Auf der Ebene der Verbraucher waren indes bislang keine größeren Auswirkungen der Zollanhebungen auszumachen. Dort ging die Inflationsrate von 2,7 % im Dezember 2025 auf 2,4 % im Januar 2026 zurück. Wenn dieser Rückgang der Inflationsrate auf Verbraucherebene auch zum Teil auf Ba-siseffekte zurückzuführen war, ist es frappierend, dass die Preise für Konsumgüter in den letzten beiden Monaten stagnierten. Hierhätte sich die Erhöhung der Zölle doch zuvörderst niederschlagen müssen. Die annualisierte Sechsmonatsrate belief sich im Januar 2026 auf lediglich 1,1 % und lag damit niedriger als vor der Anhebung der US-Einfuhrzölle im April 2025. Wir führen die überraschend moderate US-Inflationsentwicklung auf die Pro-duktivitätsgewinne in der US-Wirtschaft zurück. Dies drückt die Lohnstückkosten und hilft damit, höhere Einstandspreise zu kompensieren. Angesichts dieses Inflationsausblickes gehen wir davon aus, dass die US-Notenbank Fed im laufenden und im nächsten Jahr ihren Zinssenkungskurs fortsetzen wird.


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Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Wir behalten uns des Weiteren vor, ohne weitere Vorankündigung Aktualisierungen dieser Information nicht vorzunehmen oder völlig einzustellen. Die in dieser Ausarbeitung abgebildeten oder beschriebenen früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

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