- Novo Nordisk plant den Abbau von rund 9.000 Stellen.
- Bis Ende 2026 soll dies 1,07 Milliarden Euro einsparen.
- Die Aktie hat seit Jahresbeginn etwa 45 Prozent verloren.
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Parallel kündigte der dänische Pharmakonzern einen tiefgreifenden Stellenabbau an. Rund 9.000 der insgesamt 78.400 Jobs sollen gestrichen werden, davon etwa 5.000 in Dänemark. Der Einschnitt soll bis Ende 2026 jährliche Einsparungen von etwa 8 Milliarden dänischen Kronen – umgerechnet 1,07 Milliarden Euro – bringen. Im dritten Quartal 2025 fallen Restrukturierungskosten von rund 9 Milliarden Kronen an. Diese werden nur teilweise durch Einsparungen im vierten Quartal kompensiert.
Das Management will die frei werdenden Mittel in Forschung und Entwicklung sowie in kommerzielle Initiativen rund um Diabetes- und Adipositas-Therapien investieren. Dennoch erwartet Novo Nordisk für das Gesamtjahr 2025 einen einmaligen negativen Effekt auf den Betriebsgewinn von etwa sechs Prozentpunkten.
UBS-Analysten sprachen von einer "ersten großen Aktion des neuen CEO". Novo habe seine Belegschaft nach Jahren des rasanten Wachstums nun an die organisatorische Komplexität angepasst.
Die Einsparungen sollen in Wachstumschancen reinvestiert werden – kurzfristig wohl in den Vertrieb, mittelfristig in die Pipeline. "Die entscheidende Frage ist, wann sich diese Reinvestitionen positiv auf den Umsatz auswirken", erklärten die Analysten. Anleger würden bis zur Vorlage eines klaren Wachstumsplans wohl skeptisch bleiben.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
|
10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
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Unterdessen kündigte US-Präsident Donald Trump neue Regeln für die Arzneimittelwerbung an. Pharmaunternehmen sollen künftig stärker auf Nebenwirkungen hinweisen. Auch Social-Media-Influencer, die gegen Bezahlung für Medikamente werben, will die Regierung strenger kontrollieren. Branchenbeobachter rechnen mit Folgen für milliardenschwere Marketingetats von Konzernen wie AbbVie (Abbvie Aktie), Sanofi, Regeneron, Johnson & Johnson, Eli Lilly, AstraZeneca (AstraZeneca Aktie) und auch Novo Nordisk.
Die Aktie von Novo Nordisk hat seit Jahresbeginn rund 45 Prozent verloren. Analysten werten den Konzern jedoch weiterhin als Schlüsselspieler in einem Markt, der von Adipositas-Therapien angetrieben wird.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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