Siemens Healthineers
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DAX-Konzern Siemens Healthineers legt Zahlen vor

Siemens Healthineers startet solide ins neue Geschäftsjahr und bestätigt den Jahresausblick, wird aber vom schwachen Diagnostikgeschäft in China gebremst.
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Der DAX-Konzern Siemens (Siemens Aktie) Healthineers ist mit einem soliden Auftakt in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Zwar blieb das Umsatzwachstum im ersten Quartal hinter den Markterwartungen zurück, doch das Unternehmen hielt die operative Marge stabil, übertraf beim operativen Ergebnis die Analystenschätzungen und bestätigte den Jahresausblick. Treiber waren erneut die Sparten Imaging und Precision Therapy, während das Diagnostikgeschäft insbesondere in China deutlich unter Druck stand.

Im Zeitraum Oktober bis Dezember 2025 wuchs der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 3,8 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 4,3 Prozent gerechnet. Nominal sank der Umsatz aufgrund von Währungs- und Portfolioeffekten um 1,5 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) ging leicht um 1,5 Prozent auf 809 Millionen Euro zurück, die bereinigte EBIT-Marge blieb mit 15,0 Prozent jedoch auf dem Niveau des Vorjahresquartals und lag damit über den Markterwartungen von 14,4 Prozent.

An der Börse wurden die Zahlen positiv aufgenommen. Die Aktie von Siemens Healthineers notierte am Donnerstagmorgen rund 1,5 Prozent fester bei etwa 42,80 Euro.

Belastend wirkten im Quartal erneut erhöhte Handelszölle sowie negative Währungseffekte. Der Gewinn nach Steuern sank um 4,7 Prozent auf 456 Millionen Euro, die Steuerquote stieg auf 24,4 Prozent. Das bereinigte unverwässerte Ergebnis je Aktie erreichte dennoch 0,49 Euro und lag damit nahezu auf dem Vorjahresniveau. Der Free Cashflow belief sich auf 330 Millionen Euro und blieb unter dem außergewöhnlich starken Vergleichsquartal des Vorjahres.

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Imaging und Precision Therapy liefern

Das Segment Imaging entwickelte sich erneut robust. Der Umsatz stieg vergleichbar um 5,7 Prozent auf knapp 2,8 Milliarden Euro, getragen vor allem von der molekularen Bildgebung. Die bereinigte EBIT-Marge erreichte 21,6 Prozent, lag damit aber leicht unter dem Vorjahreswert, was vor allem auf höhere Zölle zurückzuführen war. Regional verzeichnete Imaging in Amerika ein sehr starkes, in EMEA ein moderates Wachstum, während Asien-Pazifik-Japan und China leicht zulegten.

Noch dynamischer zeigte sich Precision Therapy. Der Umsatz wuchs auf vergleichbarer Basis um 5,9 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro, getrieben insbesondere durch das Varian-Geschäft. Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 14,9 Prozent und lag damit über dem Vorjahresquartal. Starke Zuwächse in Amerika sowie in der Region Asien-Pazifik-Japan konnten einen leichten Umsatzrückgang in EMEA mehr als ausgleichen. In China gelang nach dem deutlichen Einbruch im Vorjahr eine spürbare Erholung.

Ein positives Signal setzte zudem der Auftragseingang: Der Equipment-Auftragseingang übertraf den Umsatz deutlich. Das Book-to-Bill-Verhältnis lag mit 1,12 weiterhin klar über der Marke von eins und unterstreicht die gute Nachfragebasis für die kommenden Quartale.

Diagnostik bleibt Sorgenkind

Deutlich schwächer entwickelte sich hingegen das Diagnostikgeschäft. Der Umsatz ging auf vergleichbarer Basis um 3,1 Prozent auf knapp 1,0 Milliarde Euro zurück. Besonders ausgeprägt war der Rückgang in China, wo Siemens Healthineers von einem strukturell veränderten Marktumfeld spricht.

Die bereinigte EBIT-Marge des Segments brach auf 2,1 Prozent ein und lag damit deutlich unter dem Vorjahresniveau. Niedrigere Volumina, ein ungünstigerer Produktmix sowie höhere Zölle konnten nur teilweise durch positive Währungseffekte und Kostensenkungen aus dem laufenden Transformationsprogramm kompensiert werden.

Jahresausblick bestätigt

Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Siemens Healthineers die Prognose. Erwartet wird weiterhin ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen 5 und 6 Prozent gegenüber dem Geschäftsjahr 2025. Das bereinigte unverwässerte Ergebnis je Aktie soll in einer Bandbreite von 2,20 bis 2,40 Euro liegen.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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